Die Welt des Reisens

Dienstag, 1. Juli 2014

Gemischte Datenlage mit leichten Kursgewinnen.

Die am Vormittag veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes zeigten ein gemischtes Bild. Während der spanische und französische über den Erwartungen lagen, konnten Italien und Deutschland nicht ganz die Erwartungen erfüllen. Wie so oft in den letzten Tagen gab es also Gemischtes aus der Eurozone. Dazu scheint die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland weiter hinter den Erwartungen zu bleiben. 9.000 Menschen mehr waren zuletzt in Deutschland arbeitslos. Erwartet wurde ein Rückgang um 10.000.

EUR/USD hat dies nicht weiter gestört. Das Paar hält sich unverändert knapp unter 1,37. Verloren hat der Euro nur gegen zwei Währungen: EUR/GBP verliert 0,15 % und handelt bei 0,7990, EUR/AUD mit ebenso einem leichten Rückgang auf 1,4490. Beides ist charttechnisch nicht wirklich relevant. Der Dax scheint sich wieder über der 9.860 etablieren zu können. So wirklich nachhaltig ist das ganze aber noch nicht. Zwei Ausflüge bis 9875 Punkte wurden sofort wieder abverkauft. Positive Impulse dürfte es auch von der Arbeitslosenquote der Eurozone gegeben haben. Sie verharrte auf dem nach unten korrigierten Niveau von 11,6 %. Bisher waren die Statistiker von 11,7 % ausgegangen.

Erfreulich viel der Einkaufsmanagerindex aus Großbritannien aus, der mit 57,5 den höchsten Wert des Jahres markierte. GBP/USD markierte mit 1,7146 ein neues Jahreshoch und etabliert sich über der 1,71. Der FTSE legte leicht zu und gewann 28 Punkte auf 6.777. Widerstand ist bei der runden 6.800 und bei 6.840 zu erwarten.

Erfreulich präsentierte sich auch der Schweizer Einkaufsmanagerindex, der mit 54,0 besser als erwartet ausfiel (52,8). Auch der SMI legte zu, ohne die 8.595 überwinden zu können. USD/CHF handelte fast unverändert, ebenso EUR/CHF. Dieses Paar kämpft um 1,2140 gegen weitere Abverkäufe.

Deutliche Gewinne konnte der Euro gegen die Norwegerkrone einfahren. Der norwegische ISM Einkaufsmanagerindex fiel unter die Expansionsschwelle auf 49,6. EUR/NOK legte daraufhin von 8,3860 auf 8,45 zu. Am Nachmittag sind die Ereignisse dünner gesät. Russland meldet das BIP und aus den USA wird 16 Uhr der ISM Herstellungsindex PMI gemeldet.

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