Guten Morgen, die chinesische Industrieproduktion wuchs in den vergangenen 12 Monaten um 9,2 %, das BIP um 7,5 % und die Bauausgaben legten um 17,3 % zu. Alle Werte lagen über den Erwartungen, was die Märkte am Morgen stützt. Allerdings sind die Vorgaben aus Asien sehr verhalten. Die große Erholung hat es nicht gegeben.
In den USA machten IBM und Apple Schlagzeilen. Sie wollen im Bereich der iPhones und iPads eng zusammenarbeiten. Die Konkurrenten aus der Pionierzeit des PC-Zeitalters wollen gemeinsam leicht bedienbare Apps entwickeln, die Apples iPhones vor allem im Unternehmenssektor attraktiver machen sollen. IBM will so einen größeren Teil seiner Firmensoftware auf die iPhones seiner Konzernangestellten spielen können.
In der US-Berichtssaison hat gestern Yahoo enttäuschende Zahlen vorgelegt und auch gleich den Ausblick gesenkt. Intel überzeugte hingegen mit einem guten Ergebnis. Heute, 13 Uhr, steht die Bank of America im Kalender, Abbott Laboratories folgt 13.45 Uhr. Nachbörslich folgt dann noch eBay.
Ein Belastungsmerkmal ist auf jeden Fall die gestrige Rede von Janet Yellen, die eine zeitigere Zinserhöhung möglich machen könnte. In diesem Zusammenhang werden sicher auch ihre heutigen Aussagen vor dem Kongress sehr genau beobachtet.
Der Dax beginnt den Tag leicht erholt am Widerstand 9.750 Punkte. Störfeuer aus Europa wird heute relativ überschaubar bleiben, denn es gibt keine neuen Daten zu verarbeiten. Erst am Nachmittag dürfte es einige Impulse aus den USA geben.
Deutlich Richtung Süden ging es für NZD/USD. Der Kiwi verlor 0,8 %, nachdem die Verbraucherpreis nicht so stark stiegen wie erwartet. Das Paar handelt aktuell an der Unterstützung bei 0,8695. Ein Bruch würde 0,8595 zum Ziel haben.
Der US-Dollar ist auf breiter Front gestiegen EUR/USD handelt nur noch bei 1,3555 und GBP/USD fällt auf 1,7133 zurück.
Gold stabilisiert sich aktuell um 1.297 $. WTI Crude Oil handelt wieder deutlich über der 100 $-Marke bei 100,58.


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