Die Welt des Reisens

Dienstag, 5. August 2014

Europas Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindizes uneinheitlich

Durchwachsen präsentieren sich die Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone. Während besonders der spanische überzeugte, blieben Italien und die Eurozone hinter den Erwartungen zurück.

Der Dax hat sich über die 9.200 geschwunden und versucht dieses Niveau erst einmal zu halten. Eine große Dynamik ist aktuell nicht zu sehen.
Unter Druck gerät EUS/USD. Das Paar handelt nur noch knapp über 1,34.

An den europäischen Aktienmärkten ist der russische MICEX mit 0,9 % ins Minus gerutscht. die anderen europäischen Indizes agieren im Plus. Der IBEX nur mit +0,1 %, der Dax steht schon bei +0,6 %.

Gold wertete leicht auf: 1.292 $

Dienstleistungseinkaufsmanagerindex Spanien 56,2 (erwartet 55,1 nach 54,8)
Spanien erfreut also. Zweithöchster Wert 2014. Im Mai gab es schon mal 56,5.

Dienstleistungseinkaufsmanagerindex Italien 52,8 (erwartet 54 nach 53,9)
Italien wieder mal mit einem enttäuschenden Wert. Die italienische Wirtschaft hat zuletzt immer mal wieder enttäuscht. Da scheint es für die Regierung Renzi noch viel zu tun zu geben

Dienstleistungseinkaufsmanagerindex Frankreich 50,4 (2. Lesung - vorher 50,4)
Erste Lesung bestätigt. Immerhin über 50. Aufatmen.

Dienstleistungseinkaufsmanagerindex Deutschland 56,7 (2. Lesung - vorher 56,6)
Leicht über der ersten Lesung, das ist doch ein Achtungszeichen

Dienstleistungseinkaufsmanagerindex Eurozone 54,2 (2. Lesung - vorher 54,4)
Liegt es an den ausbleibenden Russen. Aufgrund der Abwertung des Rubel hat die Reisetätigkeit der Russen deutlich nachgelassen. Das dürfte die europäische Tourismusindustrie zunehmend spüren.

Weitere Daten aus Eutopa: Der tschechische Einzelhandel hat in den vergangenen 12 Monaten um 8,2 % zu gelegt. Erwartet wurden 4,3 %.
Anders in Ungarn, wo das Plus von 3,8 % unter den Erwartungen (4,9 %) blieb.

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