Nach den schwachen Daten aus Deutschland musste das Vereinigte Königreich ebenfalls enttäuschende Zahlen aus der Industrie vermelden. Die Industrieproduktion ist im vergangenen Monat zwar um 0,3 % gewachsen, erwartet wurden aber 0,6 %. Immerhin wächst die Industrie wieder nachdem es im letzten Monat noch einen Rückgang von 1,3 % gab.
Zuvor wurde der Halifax Hauspreisindex mit einem Wachstum von 1,4 % und der Halifax Immobilienindex mit 10,2 % gemeldet. Beide Wete lagen über den Prognosen.
Die Aktienmärkte bleiben auch am Mittwoch unter Druck. Der FTSE100 fiel inzwischen unter die Unterstützung bei 6.640 Punkten. Wirklich ernsthafte Unterstützung könnte bis 6.500 Punkte ausbleiben. Ein ähnlich Bild gibt es übrigens auch beim Dax, der unter der 9.085 jetzt erst wieder um 8.900 wirklich relevante Unterstützung erfährt.
Cable ist ebenfalls auf dem Weg nach Süden und folgt der neuen Anziehungskraft des US-Dollar. Aktuell notiert GBP/USD bei 1,6840 und damit knapp unter der bisherigen Unterstützung 1,6850. Unter 1,6810 dürfte der Weg bis 1,67 frei sein.
Auch im EUR/USD bleibt eine latente Schwäche zu beobachten. Unter 1,3355 könnte es schnell bis 1,3290 gehen. Auch mit 1,2750 muss gerechnet werden. EUR/GBP erholt sich um ein paar Pips auf 0,7934 und handelt damit weiter seitwärts zwischen 0,7870 und 0,7950.
Der Schweizer Verbraucherpreisindex ist im letzten Monat um 0,4 % gesunken und lief so in den Erwartungen. Auf Jahresbasis stagniert der Index, was sogar knapp über den Erwartungen (-0,1 % liegt). EUR/CHF droht unter die 1,2150 zu fallen und dürfte dann 1,2130 anvisieren.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen