Nach dem der Euro gestern zeitweise freundlich handelte und sich bis 1,2970 erholen konnte, folgte am Abend und in der Nacht ein Rücksetzter, der wie gestern prognostiziert in einen Abverkauf heute früh mündete. Der Euro ist heute einen Cent billiger als noch gestern. Er handelt derzeit um 1,2850 und dürfte auf dem Weg zur 1,2750 sein. Wurde gestern noch die Aussage des Chefs der Federal Reserve Bank of Philadelphia, Charles Plosser, der die Geldpolitik, der US-Notenbank für unglaubwürdig hält, rücken heute Vormittag wohl wieder die Krisenländer Griechenland und Spanien in den Fokus. In Griechenland findet man immer wieder neue Löcher im Haushalt, auch Spaniens Haushalt ist aufgrund der Bankenkrise bis aufs Äußerste strapaziert.
Widerstand dürfte der Euro jetzt bei 1,2915/20 vorfinden. Erste Unterstützung sollte unter der 1,2850 die 1,2800 bieten. Ein Sturz bis 1,2750 muss eingeplant werden.
11.10 Uhr findet heute eine Auktion von 6-Monats-Anleihen der italienischen Notenbank statt. Außerdem gibt es in Deutschland eine 10.Jahre-Anleihe Auktion. 14 Uhr meldet Deutschland die Verbraucherpreise, bei denen ein leichter Rückgang prognostiziert wird, und 16 Uhr die Wohnungsverkäufe in den USA, bei denen eine leichte Verbesserung erwartet wird.
12 Uhr gibt es den Realisierten Handel Großbritanniens. Hier wir eine Erholung erwartet. Das britische Pfund fiel am Morgen deutlich unter die 1,62 und dürfte bei Unterschreiten der 1,6150 die 1,6120 als nächste Unterstützung anlaufen. Widerstand ist bei 1,6212 zu erwarten. Übergeordnetes Ziel des GBP/USD könnte die 1,6065 sein.
Marktanalysen, Markt-News. Die Berichterstattung auf diesen Seiten sind nicht als Handelsempfehlung zu verstehen. Sie spiegeln lediglich die Meinung des Autoren wider.
Mittwoch, 26. September 2012
Montag, 24. September 2012
FOREX am Montag: 1.2920 hält - warten auf den Ifo-Geschäftsklima index
EUR/USD testete heute Nacht und heute Morgen gleich zweimal den Unterstützungsbereich um 1,2920. Dabei hielt die Unterstützung. Das Paar drehte danach zunächst nach Norden und handelt nun bei rund 1,2960.
Entscheidend könnte heute 10 Uhr der deutsche Ifo-Geschäftsklima werden. Sollte der aufgrund der Ankündigungen der EZB positiv ausfallen, dürfte es der Euro wieder über die 1,30 schaffen. Erstes Ziel wäre der Widerstandsbereich zwischen 1,3050 und 1,3ß75. Darüber hinaus dient das Doppeltop bei 1,3170 als starker Widerstand.
Ein unterschreiten der 1,2950 könnte einen Abverkauf des Euro zunächst bis 1,2750 begünstigen.
Weitere wichtige Daten gibt es heute nicht. 21 Uhr hält der Gouverneur der Bank of Kanada, Mark Carney, eine Rede. Carney ist Leiter der Britischen Zentralbnk und kontrolliert als solcher die kurzfristigen Zinssätze der Bank of Canada. Seine Rede könnte deshalb bei USD/CAD zu höherer Volatilität führen.
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Sonntag, 23. September 2012
FOREX-Wochenausblick: Hilft die Liquidität der Notenbanken?
Die Euphorie über die Stützungsmaßnahmen der Notenbanken waren schneller verflogen, als allgemein angenommen. Schwache Wirtschaftsdaten aus Asien und den USa, aber auch die Rückkehr der Eurokrise in den Fokus der Anleger bremsten vor allem den Euro aus. Die Gemeinschaftswährung kam bis 1,3170 und wurde dort von einem Doppeltop und zurückkehrender Nervosität der Märkte ausgestoppt. Im Anschluss fiel der Euro bis 1,2918, bevor sich die Gemeinschftswährung um 1,2970 einpendelte.
Die spannende Frage ist, wie die Gemeinschaftswährung in die neue Woche startet. Dabei könnten Meldungen, nach denen Griechenland ein viel größeres Defizit als bisher gedacht stopfen muss. Auch Spanien scheint weiter auf Zeit zu spielen. Wirtschaftsminister Luis de Guindos erklärte zumindest, dass das Land tun werde, was es müsse, sich aber nicht hetzen ließe. Nicht Spanien müsse man retten, sondern die Gemeinschaftswährung. Das klingt nicht unbedingt nach einer schnellen Lösung.
Aus Brüssel wird gemeldet, dass man plant, den ESM-Rettungsschirm auf 2 Billionen Euro zu hebeln. Das Finanzministerium soll laut "Die Zeit" erklärt haben, dass Deutschland trotzdem nicht für mehr Geld haften müsse.
Markttreibend dürften weiter das QE der US-Notenbank und das Anleihekauf-Programm der EZB sein. Wobei letzteres die Märkte wohl erst wieder beeinflussen wird, wenn Spanien einen Antrag stellt und die EZB tatsächlich handeln könnte.
Die Liquiditätskeule könnte aber auch in der neuen Woche die Märkte antreiben. Bleibt zu fragen, ob auch EUR/USD davon profitieren. Hier sehe ich weiter die 1,2920, die halten muss, darunter könnten die Bären die Oberhand gewinnen und den Euro zunächst bis 1,2750, im ungünstigsten Fall bis 1,2480 fallen lassen.
Positiv könnte sich am Montag der Ifo-Geschäftsklima-Index (10 Uhr) wirken, wenn der Daten aus dem Ifo-Institut positiv ausfallen. Aufgrund der Maßnahmen der Zentralbanken kann man darauf zumindest hoffen. Am Dienstag soll es dann 15 Uhr eine Rede von Mario Draghi geben. Am Mittwoch kommen dann die Wohnungsverkäufe aus den USA, ehe am Donnerstag das US-BIP veröffentlicht wird. Außerdem erscheinen am Donnerstag die Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA und die Aufträge der Kern-Gebrauchsgüter.
Also, durchaus spannende Daten, die uns da erwarten. Auch andere Länder mit Leitwährungen bieten in der kommenden Woche einige interessante Daten. Kanada veröffentlicht am Dienstag die Einzelhandelsumsätze. Nach den Erwartungen des Markes wird mit leicht steigenden Umsätzen gerechnet. Anders als der Euro ist der CAD weiter stark. USD/CAD sind weiter im Abwärtstrend, auch wenn das Paar sich in der vergangenen Woche leicht erholte. Erstes Ziel dürfte die 0,9700 sein, bevor die 0,9640 in den Fokus kommt. Sollte die Erholung fortgesetzt werden und die 0,9800 überwunden werden, ist Luft bis 0,99. Hier könnten am Dienstag die Weichen gestellt werden.
Am Donnerstag veröffentlicht Großbritannien das BIP, das bei -0,5 % unverändert zum Vorquartal und Vorjahr erwartet wird. Anders als der Euro konnte das GBP das Niveau der Vorwoche halten und notiert weiter über 1,62. Allerdings droht nach dem kurzen Test der 1,63 jetzt eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die weiter sinkende Kurse favorisieren würde. Unter 1,6180 könnte es schnell zur 1,6120 gehen. Brechen GBP/USD den Widerstand bei 1,63 nachhaltig, könnte es bis 1,6435 gehen.
Die spannende Frage ist, wie die Gemeinschaftswährung in die neue Woche startet. Dabei könnten Meldungen, nach denen Griechenland ein viel größeres Defizit als bisher gedacht stopfen muss. Auch Spanien scheint weiter auf Zeit zu spielen. Wirtschaftsminister Luis de Guindos erklärte zumindest, dass das Land tun werde, was es müsse, sich aber nicht hetzen ließe. Nicht Spanien müsse man retten, sondern die Gemeinschaftswährung. Das klingt nicht unbedingt nach einer schnellen Lösung.
Aus Brüssel wird gemeldet, dass man plant, den ESM-Rettungsschirm auf 2 Billionen Euro zu hebeln. Das Finanzministerium soll laut "Die Zeit" erklärt haben, dass Deutschland trotzdem nicht für mehr Geld haften müsse.
Markttreibend dürften weiter das QE der US-Notenbank und das Anleihekauf-Programm der EZB sein. Wobei letzteres die Märkte wohl erst wieder beeinflussen wird, wenn Spanien einen Antrag stellt und die EZB tatsächlich handeln könnte.
Die Liquiditätskeule könnte aber auch in der neuen Woche die Märkte antreiben. Bleibt zu fragen, ob auch EUR/USD davon profitieren. Hier sehe ich weiter die 1,2920, die halten muss, darunter könnten die Bären die Oberhand gewinnen und den Euro zunächst bis 1,2750, im ungünstigsten Fall bis 1,2480 fallen lassen.
Positiv könnte sich am Montag der Ifo-Geschäftsklima-Index (10 Uhr) wirken, wenn der Daten aus dem Ifo-Institut positiv ausfallen. Aufgrund der Maßnahmen der Zentralbanken kann man darauf zumindest hoffen. Am Dienstag soll es dann 15 Uhr eine Rede von Mario Draghi geben. Am Mittwoch kommen dann die Wohnungsverkäufe aus den USA, ehe am Donnerstag das US-BIP veröffentlicht wird. Außerdem erscheinen am Donnerstag die Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA und die Aufträge der Kern-Gebrauchsgüter.
Also, durchaus spannende Daten, die uns da erwarten. Auch andere Länder mit Leitwährungen bieten in der kommenden Woche einige interessante Daten. Kanada veröffentlicht am Dienstag die Einzelhandelsumsätze. Nach den Erwartungen des Markes wird mit leicht steigenden Umsätzen gerechnet. Anders als der Euro ist der CAD weiter stark. USD/CAD sind weiter im Abwärtstrend, auch wenn das Paar sich in der vergangenen Woche leicht erholte. Erstes Ziel dürfte die 0,9700 sein, bevor die 0,9640 in den Fokus kommt. Sollte die Erholung fortgesetzt werden und die 0,9800 überwunden werden, ist Luft bis 0,99. Hier könnten am Dienstag die Weichen gestellt werden.
Am Donnerstag veröffentlicht Großbritannien das BIP, das bei -0,5 % unverändert zum Vorquartal und Vorjahr erwartet wird. Anders als der Euro konnte das GBP das Niveau der Vorwoche halten und notiert weiter über 1,62. Allerdings droht nach dem kurzen Test der 1,63 jetzt eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation, die weiter sinkende Kurse favorisieren würde. Unter 1,6180 könnte es schnell zur 1,6120 gehen. Brechen GBP/USD den Widerstand bei 1,63 nachhaltig, könnte es bis 1,6435 gehen.
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Freitag, 21. September 2012
FOREX am Freitag: Keine Impulse zu erwarten.
Schwache asiatische Märkte und eine nicht wie erwartet verlaufene Anleihe Auktion Spanien schickten gestern EUR/USD auf Talfahrt. Die Unterstützung von 1,2920 hielt und der Euro konnte sich wieder etwas erholen.
Auch im asiatischen Handel konnte der Euro seine Erholung fortsetzen und testete die 1,30. Zuletzt ging der Gemeinschaftswährung etwas die Luft aus und wir handeln um 1,2980, die ehemalige Unterstützung, die nun wieder zurückerobert werden will. Hält sie, dürfte es für den Euro zunächst in den Bereich 1,3050/80 gehen. Unter 1,2920 würde es für den Euro ungemütlich. In diesem Fall droht ein Fall auf 1,2750. Charttechnisch ist das Bild nicht mehr so positiv. Die Aufwärtstrendlinie der vergangenen Tage wurde durchbrochen, so dass wieder der übergeordnete Abwärtstrend, der im Wochenchart bei etwa 1,3280 zu finden ist, zu beachten ist. Bis dahin hat der Euro aber noch etwas Luft.
Von der Datenseite gibt es heute keine Impulse, so dass man mit einem ruhigen Handel rechnen kann. Einzig aus Kanada werden heute Daten geliefert. Hier könnten 14.30 Uhr die Verbraucherpreise und die Großhandelsumsätze für Bewegung beim USD/CAD sorgen. Das nordamerikanische Doppel hat in dieser Woche auch von der US-Dollar-Stärke profitiert und ist bis 0,9816 gestiegen. Wie alle anderen Währungen drehte das Paar gestern Nachmittag und handelt nun wieder bei 0,9750. Der Abwärtstrend bleibt weiter intakt, dazu ist besonders im Stundenchart eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation auszumachen, die ebenfalls weiter fallende Kurse nahelegt. Dazu müsste zunächst die 0,9720 gebrochen werden. Danach könnte der der USD die 0,97 erneut von unten sehen.
Auch im asiatischen Handel konnte der Euro seine Erholung fortsetzen und testete die 1,30. Zuletzt ging der Gemeinschaftswährung etwas die Luft aus und wir handeln um 1,2980, die ehemalige Unterstützung, die nun wieder zurückerobert werden will. Hält sie, dürfte es für den Euro zunächst in den Bereich 1,3050/80 gehen. Unter 1,2920 würde es für den Euro ungemütlich. In diesem Fall droht ein Fall auf 1,2750. Charttechnisch ist das Bild nicht mehr so positiv. Die Aufwärtstrendlinie der vergangenen Tage wurde durchbrochen, so dass wieder der übergeordnete Abwärtstrend, der im Wochenchart bei etwa 1,3280 zu finden ist, zu beachten ist. Bis dahin hat der Euro aber noch etwas Luft.
Von der Datenseite gibt es heute keine Impulse, so dass man mit einem ruhigen Handel rechnen kann. Einzig aus Kanada werden heute Daten geliefert. Hier könnten 14.30 Uhr die Verbraucherpreise und die Großhandelsumsätze für Bewegung beim USD/CAD sorgen. Das nordamerikanische Doppel hat in dieser Woche auch von der US-Dollar-Stärke profitiert und ist bis 0,9816 gestiegen. Wie alle anderen Währungen drehte das Paar gestern Nachmittag und handelt nun wieder bei 0,9750. Der Abwärtstrend bleibt weiter intakt, dazu ist besonders im Stundenchart eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation auszumachen, die ebenfalls weiter fallende Kurse nahelegt. Dazu müsste zunächst die 0,9720 gebrochen werden. Danach könnte der der USD die 0,97 erneut von unten sehen.
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Donnerstag, 20. September 2012
FOREX 20. September: Asien belastet den Euro
In der Nacht haben schwache Wirtschaftsdaten aus Japan und China die Märkte die Märkte nachgeben lassen. Auch der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich zeigt, die Krise ist allgegenwärtig.
Der Euro fällt bis auf 1,2940. Es droht, auch die 1,2930 zu brechen. Darunter dürfte weiteres Abwärtspotential liegen. Fällt der Euro unter 1,29 dürften die Bären endgültig das Zepter übernehmen. Dagegen spricht die Liquidität, die die Zentralbanken in den Markt pumpen und die dort eigentlich erst noch ankommen müsste. Ein massiver Abverkauf zur Zeit wäre eigentlich unlogisch. Logisch ist eigentlich, dass QE sich nicht schon nach wenigen Tagen auf die Märkte auswirkt. So müsste eigentlich weiter die Longseite richtig sein. Der deutsche Einkaufsmanagerindex zeigte sich gerade besser als erwartet, was den Euro wieder etwas nach oben bewegte. Auch der Einkaufsmanagerindex ist besser als erwartet ausgefallen.
Es dürfte heute eine Menge Bewegung in den Markt kommen. 14.30 Uhr die Arbeitsmarktdaten aus den USA und 16 Uhr der Philly Fed Herstellungsindex aus Philadelphia. 18 Uhr hält Mario Draghi eine Rede. Hier ist aber nicht damit zu rechnen, dass er wahnsinnig Neues verkündet.
Gleich kommen noch wichtige Daten aus UK (Einkaufsmanagerindex). 12 Uhr stehen die industriellen Trendaufträge UK auf der Agenda. Auch GBP/USD gab in der Nacht nach und versucht jetzt wieder etwas Boden zu gewinnen. Wie beim Euro ist hier die Frage, ob die schwachen Daten aus Asien oder die Hoffnung auf die Notenbanken überwiegt.
Der Euro fällt bis auf 1,2940. Es droht, auch die 1,2930 zu brechen. Darunter dürfte weiteres Abwärtspotential liegen. Fällt der Euro unter 1,29 dürften die Bären endgültig das Zepter übernehmen. Dagegen spricht die Liquidität, die die Zentralbanken in den Markt pumpen und die dort eigentlich erst noch ankommen müsste. Ein massiver Abverkauf zur Zeit wäre eigentlich unlogisch. Logisch ist eigentlich, dass QE sich nicht schon nach wenigen Tagen auf die Märkte auswirkt. So müsste eigentlich weiter die Longseite richtig sein. Der deutsche Einkaufsmanagerindex zeigte sich gerade besser als erwartet, was den Euro wieder etwas nach oben bewegte. Auch der Einkaufsmanagerindex ist besser als erwartet ausgefallen.
Es dürfte heute eine Menge Bewegung in den Markt kommen. 14.30 Uhr die Arbeitsmarktdaten aus den USA und 16 Uhr der Philly Fed Herstellungsindex aus Philadelphia. 18 Uhr hält Mario Draghi eine Rede. Hier ist aber nicht damit zu rechnen, dass er wahnsinnig Neues verkündet.
Gleich kommen noch wichtige Daten aus UK (Einkaufsmanagerindex). 12 Uhr stehen die industriellen Trendaufträge UK auf der Agenda. Auch GBP/USD gab in der Nacht nach und versucht jetzt wieder etwas Boden zu gewinnen. Wie beim Euro ist hier die Frage, ob die schwachen Daten aus Asien oder die Hoffnung auf die Notenbanken überwiegt.
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Mittwoch, 19. September 2012
FOREX am Mittwoch: Nach der Korrektur zu neuen Höhen?
Nach dem Abverkauf am gestrigen Tag hat der Euro sich in der Nacht stabilisiert und könnte bei 1,3030 einen Boden gebildet haben. Am Morgen stieg EUR/USD kurzzeitig über 1,3080.
In der Nacht hat die Japanische Zentralbank nach der EZB und der FED wie erwartet ebenfalls ihre Geldpolitik gelockert und das Volumen des Anleihekaufprogramms von 70 auf 80 Billionen Yen (etwa 778 Mrd Euro) ausgeweitet. Der DAX eröffnet heute früh mit einem Gap nach oben Auf d394 Punkte und kämpft weiter mit der 7400.
Auch EUR/USD beginnt den Tag freundlich. Wir befinden uns weiter im Aufwärtstrend. Selbst ein weiterer Rücksetzer würde da wenig ändern. Die Linie verläuft etwa bie 1,2910. Übergeordnet wird es langsam spannend. Im Wochenchart erkennt man einen Abwärtstrend, der seinen Ausgang im Mai 2011 bei 1,4881 nahm und nun bei 1,3287 verläuft. Sollte der Euro diese Marke überspringen, ist auch die letzte fallende Trendlinie überwunden.
Heute dürfte es allerdings erst einmal darum gehen, das Doppeltop bei 1,3170 herauszunehmen. Danach findet EUR/USD im Bereich 1,3200/20 Widerstand, ehe es Richtung 1,3290 gehen könnte. Übergeordnetes Ziel dürfte die 1,3390 sein, ehe die 1,35 in den Fokus rücckt. Erste Unterstützung dürfte nun die 1,303/20 bieten, gefolgt von 1,2985. Die erste starke Unterstützung finden wir an der knapp über der wichtigen Trendlinie bei 1,2920. Diese Marke muss unbedingt halten, soll der Aufwärtstrend weiter anhalten.
Von der Datenseite ist das heute ein ruhiger Tag. 14.30 und 16 Uhr erscheinen ein paar Daten aus dem US-Immobilienmarkt. 10.30 Uhr veröffentlicht der Monetary Policy Vorstand (MPC) der Bank von England sein Versammlungsprotokoll, das vor allem GBP/USD bewegen könnte.
In der Nacht veröffentlichte Neuseeland seine Leistungbilanz, deren Defizit mehr zugenommen hat, als dies erwartet wurde. Den Kiwi bewegte dies kaum
Tendenz für EUR/USD: neutral bis leicht bullish.
In der Nacht hat die Japanische Zentralbank nach der EZB und der FED wie erwartet ebenfalls ihre Geldpolitik gelockert und das Volumen des Anleihekaufprogramms von 70 auf 80 Billionen Yen (etwa 778 Mrd Euro) ausgeweitet. Der DAX eröffnet heute früh mit einem Gap nach oben Auf d394 Punkte und kämpft weiter mit der 7400.
Auch EUR/USD beginnt den Tag freundlich. Wir befinden uns weiter im Aufwärtstrend. Selbst ein weiterer Rücksetzer würde da wenig ändern. Die Linie verläuft etwa bie 1,2910. Übergeordnet wird es langsam spannend. Im Wochenchart erkennt man einen Abwärtstrend, der seinen Ausgang im Mai 2011 bei 1,4881 nahm und nun bei 1,3287 verläuft. Sollte der Euro diese Marke überspringen, ist auch die letzte fallende Trendlinie überwunden.
Heute dürfte es allerdings erst einmal darum gehen, das Doppeltop bei 1,3170 herauszunehmen. Danach findet EUR/USD im Bereich 1,3200/20 Widerstand, ehe es Richtung 1,3290 gehen könnte. Übergeordnetes Ziel dürfte die 1,3390 sein, ehe die 1,35 in den Fokus rücckt. Erste Unterstützung dürfte nun die 1,303/20 bieten, gefolgt von 1,2985. Die erste starke Unterstützung finden wir an der knapp über der wichtigen Trendlinie bei 1,2920. Diese Marke muss unbedingt halten, soll der Aufwärtstrend weiter anhalten.
Von der Datenseite ist das heute ein ruhiger Tag. 14.30 und 16 Uhr erscheinen ein paar Daten aus dem US-Immobilienmarkt. 10.30 Uhr veröffentlicht der Monetary Policy Vorstand (MPC) der Bank von England sein Versammlungsprotokoll, das vor allem GBP/USD bewegen könnte.
In der Nacht veröffentlichte Neuseeland seine Leistungbilanz, deren Defizit mehr zugenommen hat, als dies erwartet wurde. Den Kiwi bewegte dies kaum
Tendenz für EUR/USD: neutral bis leicht bullish.
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Dienstag, 18. September 2012
FOREX am Dienstag: Ende der Fahnenstange
War Anfang noch von Konsolidierung und leichtem Rücksetzer in einem insgesamt bullishen Markt die Rede, so gab es das böse Erwachen eher, als allgemein erwartet. Die Amis überraschten mit einem ganz schwachen NY Empire State Herstellungsindex und schickten die Aktienmärkte Richtung Süden.
Auch EUR/USD scheinen das obere Ende der Fahnenstange erreicht zu haben. Im Chart hat sich bei 1,3169/71 ein schönes Doppeltop ausgebildet, das tiefere Kurse präferiert. Erste Unterstützung findet das Paar, das am Morgen nur noch knapp unter 1,31 handelt bei 1,3080. Rücksetzer bis 1,3020 oder 1,2980 könnten aber möglich sein. Auf der Oberseite muss erst einmal das Doppeltop herausgenommen werden, damit die Bullen wieder am Zuge wären. Übergeordnet dürfte allerdings eigentlich weiter eine Dollarschwäche bevorzugt werden, da die FED ja unglaublich viel Geld in den Markt pumpen möchte. Aber was passiert eigentlich, wenn die Milliarden niccht den gewünschten Erfolg bringen? 11 Uhr könnte heute Bewegung in den Markt kommen ween Deutschland und die EU die ZEW-Konjunktur-Erwartungen veröffentlichen. 14.30 Uhr folgt die US-Leistungsbilanz, 15 Uhr die US-Langzeit-Investitionen. Hier wird eine starke Zunahme erwartet. Kommt die nicht, könnte der Euro wieder Rückenwind bekommen.
In der Nacht veröffentlichte China die Immobilienpreise, die mit einem Rückgang von 1,4 % weiter Anlass zur Sorge geben. Die Australian Monetary Policy Meeting Minutes brachten zwar etwas Bewegung in den AUD/USD letztendlch verharrte das Paar aber bei etwa 1,0460. AUD/USD drohen eine Schulter-Kopf- Schulter-Formation zu bilden, die sich nach unten auflösen könnte. Nächstes Ziel könnte die 1,04 sein. Danach könnte es recht schnell wieder zur 1,0323 gehen. Auf der Oberweite dürfte der erste Widerstaand bei 1,0515 zu erwarten sein.
10.30 Uhr veröffentlichen die Briten Verbraucherpreise. Man rechnet mit einem leichten Rückgang. GBP war gestern die einzige Währung, die gegen den USD gewonnen hat (31 Pips). GBP/USD bewegt sich im Widerstandbereich um 1,6270 und könnte bei positiven Daten ausbrechen. Ziel wäredann die 1,6285 und das Top aus dem April bei 1,63. Untertützung findet das Paar bei 1,6184
Auch EUR/USD scheinen das obere Ende der Fahnenstange erreicht zu haben. Im Chart hat sich bei 1,3169/71 ein schönes Doppeltop ausgebildet, das tiefere Kurse präferiert. Erste Unterstützung findet das Paar, das am Morgen nur noch knapp unter 1,31 handelt bei 1,3080. Rücksetzer bis 1,3020 oder 1,2980 könnten aber möglich sein. Auf der Oberseite muss erst einmal das Doppeltop herausgenommen werden, damit die Bullen wieder am Zuge wären. Übergeordnet dürfte allerdings eigentlich weiter eine Dollarschwäche bevorzugt werden, da die FED ja unglaublich viel Geld in den Markt pumpen möchte. Aber was passiert eigentlich, wenn die Milliarden niccht den gewünschten Erfolg bringen? 11 Uhr könnte heute Bewegung in den Markt kommen ween Deutschland und die EU die ZEW-Konjunktur-Erwartungen veröffentlichen. 14.30 Uhr folgt die US-Leistungsbilanz, 15 Uhr die US-Langzeit-Investitionen. Hier wird eine starke Zunahme erwartet. Kommt die nicht, könnte der Euro wieder Rückenwind bekommen.
In der Nacht veröffentlichte China die Immobilienpreise, die mit einem Rückgang von 1,4 % weiter Anlass zur Sorge geben. Die Australian Monetary Policy Meeting Minutes brachten zwar etwas Bewegung in den AUD/USD letztendlch verharrte das Paar aber bei etwa 1,0460. AUD/USD drohen eine Schulter-Kopf- Schulter-Formation zu bilden, die sich nach unten auflösen könnte. Nächstes Ziel könnte die 1,04 sein. Danach könnte es recht schnell wieder zur 1,0323 gehen. Auf der Oberweite dürfte der erste Widerstaand bei 1,0515 zu erwarten sein.
10.30 Uhr veröffentlichen die Briten Verbraucherpreise. Man rechnet mit einem leichten Rückgang. GBP war gestern die einzige Währung, die gegen den USD gewonnen hat (31 Pips). GBP/USD bewegt sich im Widerstandbereich um 1,6270 und könnte bei positiven Daten ausbrechen. Ziel wäredann die 1,6285 und das Top aus dem April bei 1,63. Untertützung findet das Paar bei 1,6184
Montag, 17. September 2012
Forex am Montag: Konsolidierung?
Im asiatischen Handel präsentierte sich EUR/USD fast unverändert gegen über dem Handel am vergangenen Freitagabend. Das Paar hält sich über 1,31. Allerdings scheint dem Euro nach der Rallye der letzten Tage doch etwas die Luft ausgegangen zu sein. Ein Rücksetzer wäre jetzt nicht überraschend.
Die Woche könnte recht ruhig beginnen. Heute Nachmittag erscheint die NY Empire State Herstellungsaktivität USA (14.30 Uhr). Es wird also eher ein technischer Handel. Um neue Höhen zu erklimmen müsste der Euro die 1,3150 überwinden, Unterstützung gibt es bei 1,2930. Wahrscheinlich ist, dass heute ein wenig Konsolidierung angesagt ist.
In Neuseeland hat sich die Konsumentenstimmung aufgehellt, was dem Kiwi nicht gehlfen hat. NZD/USD sind im 4H-Chart am Freitag gleich viermal an der 0,8350 abgeprallt und sind seitdem auf dem Rückzug. Erstes Ziel könnte die 0,8220 sein.
Die Hauspreise sind in Großbritannien nicht ganz so stark zurückgegangen, wie noch vor einem Monat. GBP/USD kämpft mit der 1,6250 und ist leicht überverkauft. Hier ist eher eine Konsolidierung wahrscheinlich. Unterstützung ist im Bereich 1,6115 zu sehen.
14.30 Uhr gibt es noch den Erwerb ausländischer Wertpapiere in Kanada. Hier wird eine deutliche Zunahme erwartet. USD/CAD haben sich knapp über die 0,97 erholt, kommen aber schon bei 0,9715 an einen Widerstand. Darüber wäre Luft bis 0,9770. Wahrscheinlicher halte ich allerdings, dass sich das Paar gen Süden richtet, die 0,9680 nachhaltig durchbricht und zur Unterstützung bei 0,9608 marschiert.
Allen einen erfolgreichen Handelstag.
Die Woche könnte recht ruhig beginnen. Heute Nachmittag erscheint die NY Empire State Herstellungsaktivität USA (14.30 Uhr). Es wird also eher ein technischer Handel. Um neue Höhen zu erklimmen müsste der Euro die 1,3150 überwinden, Unterstützung gibt es bei 1,2930. Wahrscheinlich ist, dass heute ein wenig Konsolidierung angesagt ist.
In Neuseeland hat sich die Konsumentenstimmung aufgehellt, was dem Kiwi nicht gehlfen hat. NZD/USD sind im 4H-Chart am Freitag gleich viermal an der 0,8350 abgeprallt und sind seitdem auf dem Rückzug. Erstes Ziel könnte die 0,8220 sein.
Die Hauspreise sind in Großbritannien nicht ganz so stark zurückgegangen, wie noch vor einem Monat. GBP/USD kämpft mit der 1,6250 und ist leicht überverkauft. Hier ist eher eine Konsolidierung wahrscheinlich. Unterstützung ist im Bereich 1,6115 zu sehen.
14.30 Uhr gibt es noch den Erwerb ausländischer Wertpapiere in Kanada. Hier wird eine deutliche Zunahme erwartet. USD/CAD haben sich knapp über die 0,97 erholt, kommen aber schon bei 0,9715 an einen Widerstand. Darüber wäre Luft bis 0,9770. Wahrscheinlicher halte ich allerdings, dass sich das Paar gen Süden richtet, die 0,9680 nachhaltig durchbricht und zur Unterstützung bei 0,9608 marschiert.
Allen einen erfolgreichen Handelstag.
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Sonntag, 16. September 2012
Forex-Wochenausblick: Rücksetzer möglich
Nach der EZB und dem Bundesverfassungsgericht auch auch die FED dem US-Dollar schwer zu schaffen gemacht. Das Ergebnis: 322 Pips Gewinn bei EUR/USD. Seit seinem Tief bei 1,2041 im Juli hat der Euro fast 11 cent gewonnen und einige ratlose Trader zurückgelassen. Ob die Rallye nachhaltig ist, sei mal dahingestellt, zur Zeit scheint die Gemeinschaftswährung nur eine Richtung zu kennen. Allerdings müsste eigentlich langsam eine Korrektur erfolgen, denn wir sind doch ziemlich stark im überkauften Bereich. So muss man für die kommende Woche wohl einen Rücksetzer einplanen. Der dürfte aber an der allgemein freundlichen Stimmung nichts ändern.
Um 1,2900/30 ist das Paar sehr gut unterstützt. Die nächsten MArken auf der Oberseite dürfte die 1,3170 sein, die im ersten Versuch nicht überwunden wurde. Größerer Widerstand könnte an der 1,3280 warten. Auch die 1,3380 könnte den Euro bei seinem Weg über das Jahreshoch bei 1,3485 bremsen. Ob der Weg zielstrebig nach oben führt, dürfte aber auch davon abhängen, wie lange die Eurokrise weiter in den Hintergrund tritt. Denn bei aller Freude über zusätzliche Liquidität darf man zwei Dinge nicht übersehen. Die Eurokrise ist keineswegs gelöst, denn bisher ist die Politik noch nicht wirklich tätig geworden. Und die Politik von EZB und besonders FED birgt eine große Inflationsgefahr. Am Ende könnten die geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken schnell zum Bumerang werden.
Einige Interessante Daten werden uns Aufschluss geben, in welche Richtung es an den Märkten gehen wird. Am Dienstag werden die ZEW Konjunkturerwartungen für Deutschland und die Eurozone veröffentlicht, am Mittwoch kommen die Daten zur Veräußerung bestehender Eigenheime in den USA heraus, am Donnerstag erscheinen die Antrage auf Arbeitslosenhilfe in den USA und Mario Draghi wird seine Politik erläutern.
Auch von anderen Märkten kommen ein paar Highlights heraus. In der Nacht zum Dienstag veröffentlicht die Reserve Bank of Australia das Protokoll der letzten Vorstandssitzung vor zwei Wochen. Hier könnten Hinweise gefunden werden, dass die Notenbank bald die Zinsen senken könnte, denn der Zinssatz in Australien (3,5 %) ist der höchste aller Leitwährungen. Das könnte den Aussie unter Druck setzen. AUD/USD ist in der vergangenen Woche bis 1,0624 gestiegen und dann wieder abgedreht. Zuletzt wurde das Paar bei 1,0550 gehandelt. Um die Australische Wirtschaft sah es zuletzt nicht gut aus, allerdings konnte der Aussie den Schub von EUR/USD nutzen und die Verluste der Vorwochen wettmachen. 1,0620 dürften aber einen recht hartnäckigen Widerstand bilden. Bricht der, wäre der Weg frei bis in den Bereich 1,0670 und 1,0775. Bricht die Unterstützung bei etwa 1,0545, dürfte der nächste Halt bei 1,0490 zu erwarten sein. Ein Durchbruch bis 1,0425 könnte folgen.
Die Briten veröffentlichen am Dienstag ihren Inflationsbrief, wenn der Der Verbraucherpreisindex über 3,0 % liegt. Die Wahrscheinlichkeit ist wohl (noch) recht gering.
In der Nacht zum Mittwoch gibt es die Zinsentscheidung der Japanischen Zentralbank, die in der anschließenden Pressekonferenz erklären wird, dass der JPY deutlich überbewertet ist und die Notenbank sich Interventionen vorbehält. Spannend wird, ob die Notenbank durchblicken lässt, bei welchem Niveau sie in den Markt eingreifen wird. Obwohl der US-Dollar weltweit abverkauft wurde, hat sich der USD/JPY nach oben bewegt. Nach dem Wochentief bei 77,12 gewann das Paar deutlich und notierte zum Wochenende bei 78,375. Es könnte sein, dass die Japanische Notenbank versucht, den USD über der Marke von 78 Yen zu halten.
Am Mittwoch veröffentlicht das die Bank of England das MPC-Versammlungsprotokoll, das Aufschluss über die Wirtschaft und vor allem über die Inflation in Großbritannien gibt. Das GBP/USD hat sich dem Trend von EUR/USD angeschlossen und befindet sich in einem lagen Aufwärtstrend. Allerdings dürfte das Paar ebenfalls überkauft sein, so dass es auch hier eine Korrektur geben könnte. Erste Unterstützung dürfte es knapp bei 1,5977 geben. Eine stabile Unterstützung dürfte die 1,5920 bilden. Nach oben muss GBP/USD die 1,6030 überwinden, dann ist der Weg Richtung 1,6110 frei.
In der Nacht zum Donnerstag hat dann Neuseeland seinen Auftritt. Das BIP wird veröffentlicht. Es wird erwartet, dass es im letzten Quartal nur noch um 0,3 % gestiegen ist nach (1,1 %). Der Kiwi hat zuletzt eine ähnliche Entwicklung wie der Aussie. die 0,8350 scheint ein recht stabiler Widerstand zu sein. erste Unterstützung liegt bei 0,8220.
Außerdem erscheint in der Nacht zum Donnerstag der Einkaufsmanager Chinas, der zuletzt auf Rezessionsniveau sank und die Märkte global beeinflussen könnte.
Am Donnerstag erscheinen dann die Einzelhandelsumsätze in Großbritannien. Für den letzten Monat erwartet man Rücgänge um 0,4 %, Ein Indiz dafür, das meine These, dass der Markt die Fundamentaldaten derzeit ausgeblendet hat, bestätigt. Diese ahrheiten werden aber wieder auf den Schirm kommen. Die Frage ist nur noch wann.
Kommen wir zum Schluss nach Kanada, das am Freitag einen Soloauftritt hat. Die Verbraucherpreise werden veröffentlich. Sie sollen wieder leicht steigen (+ 0,3). Die Deflationsgefahr ist nach dem Geldregen der Notenbanken deutlich gesunken. Mal sehen, ob und wann das Pendel Richtung Inflation ausbricht. Aus Kanada sind in dieser Beziehung keine Hinweise zu erwarten. Der CAD zeigte auch in der vergangenen Woche seine Stärke. USD/CAD fiel bis 0,9632 und erholte sich dann wieder leicht. Das Paar dürfte gut für weitere Tiefs sein. Die Korrektur am Freitag hat den Überverkaufsmodus beendet. Der Weg ist frei. Ziel dürfte zunächst die 0,9550 sein, auch das Jahrestief von 2011 (0,9406) könnte bald erreicht werden.
So. Und damit allen eine erfolgreiche Handelswoche.
Um 1,2900/30 ist das Paar sehr gut unterstützt. Die nächsten MArken auf der Oberseite dürfte die 1,3170 sein, die im ersten Versuch nicht überwunden wurde. Größerer Widerstand könnte an der 1,3280 warten. Auch die 1,3380 könnte den Euro bei seinem Weg über das Jahreshoch bei 1,3485 bremsen. Ob der Weg zielstrebig nach oben führt, dürfte aber auch davon abhängen, wie lange die Eurokrise weiter in den Hintergrund tritt. Denn bei aller Freude über zusätzliche Liquidität darf man zwei Dinge nicht übersehen. Die Eurokrise ist keineswegs gelöst, denn bisher ist die Politik noch nicht wirklich tätig geworden. Und die Politik von EZB und besonders FED birgt eine große Inflationsgefahr. Am Ende könnten die geldpolitischen Maßnahmen der Notenbanken schnell zum Bumerang werden.
Einige Interessante Daten werden uns Aufschluss geben, in welche Richtung es an den Märkten gehen wird. Am Dienstag werden die ZEW Konjunkturerwartungen für Deutschland und die Eurozone veröffentlicht, am Mittwoch kommen die Daten zur Veräußerung bestehender Eigenheime in den USA heraus, am Donnerstag erscheinen die Antrage auf Arbeitslosenhilfe in den USA und Mario Draghi wird seine Politik erläutern.
Auch von anderen Märkten kommen ein paar Highlights heraus. In der Nacht zum Dienstag veröffentlicht die Reserve Bank of Australia das Protokoll der letzten Vorstandssitzung vor zwei Wochen. Hier könnten Hinweise gefunden werden, dass die Notenbank bald die Zinsen senken könnte, denn der Zinssatz in Australien (3,5 %) ist der höchste aller Leitwährungen. Das könnte den Aussie unter Druck setzen. AUD/USD ist in der vergangenen Woche bis 1,0624 gestiegen und dann wieder abgedreht. Zuletzt wurde das Paar bei 1,0550 gehandelt. Um die Australische Wirtschaft sah es zuletzt nicht gut aus, allerdings konnte der Aussie den Schub von EUR/USD nutzen und die Verluste der Vorwochen wettmachen. 1,0620 dürften aber einen recht hartnäckigen Widerstand bilden. Bricht der, wäre der Weg frei bis in den Bereich 1,0670 und 1,0775. Bricht die Unterstützung bei etwa 1,0545, dürfte der nächste Halt bei 1,0490 zu erwarten sein. Ein Durchbruch bis 1,0425 könnte folgen.
Die Briten veröffentlichen am Dienstag ihren Inflationsbrief, wenn der Der Verbraucherpreisindex über 3,0 % liegt. Die Wahrscheinlichkeit ist wohl (noch) recht gering.
In der Nacht zum Mittwoch gibt es die Zinsentscheidung der Japanischen Zentralbank, die in der anschließenden Pressekonferenz erklären wird, dass der JPY deutlich überbewertet ist und die Notenbank sich Interventionen vorbehält. Spannend wird, ob die Notenbank durchblicken lässt, bei welchem Niveau sie in den Markt eingreifen wird. Obwohl der US-Dollar weltweit abverkauft wurde, hat sich der USD/JPY nach oben bewegt. Nach dem Wochentief bei 77,12 gewann das Paar deutlich und notierte zum Wochenende bei 78,375. Es könnte sein, dass die Japanische Notenbank versucht, den USD über der Marke von 78 Yen zu halten.
Am Mittwoch veröffentlicht das die Bank of England das MPC-Versammlungsprotokoll, das Aufschluss über die Wirtschaft und vor allem über die Inflation in Großbritannien gibt. Das GBP/USD hat sich dem Trend von EUR/USD angeschlossen und befindet sich in einem lagen Aufwärtstrend. Allerdings dürfte das Paar ebenfalls überkauft sein, so dass es auch hier eine Korrektur geben könnte. Erste Unterstützung dürfte es knapp bei 1,5977 geben. Eine stabile Unterstützung dürfte die 1,5920 bilden. Nach oben muss GBP/USD die 1,6030 überwinden, dann ist der Weg Richtung 1,6110 frei.
In der Nacht zum Donnerstag hat dann Neuseeland seinen Auftritt. Das BIP wird veröffentlicht. Es wird erwartet, dass es im letzten Quartal nur noch um 0,3 % gestiegen ist nach (1,1 %). Der Kiwi hat zuletzt eine ähnliche Entwicklung wie der Aussie. die 0,8350 scheint ein recht stabiler Widerstand zu sein. erste Unterstützung liegt bei 0,8220.
Außerdem erscheint in der Nacht zum Donnerstag der Einkaufsmanager Chinas, der zuletzt auf Rezessionsniveau sank und die Märkte global beeinflussen könnte.
Am Donnerstag erscheinen dann die Einzelhandelsumsätze in Großbritannien. Für den letzten Monat erwartet man Rücgänge um 0,4 %, Ein Indiz dafür, das meine These, dass der Markt die Fundamentaldaten derzeit ausgeblendet hat, bestätigt. Diese ahrheiten werden aber wieder auf den Schirm kommen. Die Frage ist nur noch wann.
Kommen wir zum Schluss nach Kanada, das am Freitag einen Soloauftritt hat. Die Verbraucherpreise werden veröffentlich. Sie sollen wieder leicht steigen (+ 0,3). Die Deflationsgefahr ist nach dem Geldregen der Notenbanken deutlich gesunken. Mal sehen, ob und wann das Pendel Richtung Inflation ausbricht. Aus Kanada sind in dieser Beziehung keine Hinweise zu erwarten. Der CAD zeigte auch in der vergangenen Woche seine Stärke. USD/CAD fiel bis 0,9632 und erholte sich dann wieder leicht. Das Paar dürfte gut für weitere Tiefs sein. Die Korrektur am Freitag hat den Überverkaufsmodus beendet. Der Weg ist frei. Ziel dürfte zunächst die 0,9550 sein, auch das Jahrestief von 2011 (0,9406) könnte bald erreicht werden.
So. Und damit allen eine erfolgreiche Handelswoche.
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Freitag, 14. September 2012
FED sorgt für Party
Die US Notenbank hat gestern die erhofften geldpolitischen Lockerungen beschlossen und die Märkte damit ordentlich befeuert.
EUR/USD stieg auch in der Nacht weiter und handelt inzwischen bei 1,3040. Tendenz klar nach oben. Es ist wohl auch heute nicht damit zu rechnen, dass die keineswegs gelöste Schuldenkrise in Europa irgendeine Rolle spielt. Das Vertrauen in die Notenbanken ist nun grenzenlos und so könnte der Euro heute noch einmal ein großes Stück Strecke zurücklegen. Ziel dürfte bei 1,3150 liegen, eventuel könnte auch die 1,3200 erreicht werden. Auf der Unterseite dürfte die 1,2980 unterstützen. Unter 1,29 sollte der Euro auf keinen Fall fallen, um die Rallye fortzusetzen. Rücksetzer durch Gewinnmitnahmen sind nie ausgeschlossen. Generell dürfte uns heute aber ein Euro-freundlicher Tag ins Haus stehen, auch wenn in Deutschland schon wieder neue Verfassungsgerichtsklagen verbreitet werden.
Bei aller Euphorie sollte man heute nicht versäumen, einen Blick in den Wirtschaftskalender zu werfen. 11 Uhr gibt es die Verbraucherpreise in der Eurozone und die Veränderung der Erwerbstätigen in Europa. 14.30 Uhr stehen die Verbraucherpreise und die Einzelhandelsumsätze der USA an. 15.15 Uhr gibt es die US-Industrieproduktion und 15.55 Uhr die Konjunkturerwartungen der Uni Michigan.
In der Nacht gab es Daten aus Japan. Die Industrieproduktion dort in mit -1,0 % im letzten Monat weniger geschrumpft als erwartet. Das hat USD/JPY allerdings kaum bewegt. Das Paar notiert derzeit knapp über bei 77,50. Hier ist vorsicht angebracht, weil jederzeit eine Intervention der japanischen Notenbank drohen kann.
EUR/USD stieg auch in der Nacht weiter und handelt inzwischen bei 1,3040. Tendenz klar nach oben. Es ist wohl auch heute nicht damit zu rechnen, dass die keineswegs gelöste Schuldenkrise in Europa irgendeine Rolle spielt. Das Vertrauen in die Notenbanken ist nun grenzenlos und so könnte der Euro heute noch einmal ein großes Stück Strecke zurücklegen. Ziel dürfte bei 1,3150 liegen, eventuel könnte auch die 1,3200 erreicht werden. Auf der Unterseite dürfte die 1,2980 unterstützen. Unter 1,29 sollte der Euro auf keinen Fall fallen, um die Rallye fortzusetzen. Rücksetzer durch Gewinnmitnahmen sind nie ausgeschlossen. Generell dürfte uns heute aber ein Euro-freundlicher Tag ins Haus stehen, auch wenn in Deutschland schon wieder neue Verfassungsgerichtsklagen verbreitet werden.
Bei aller Euphorie sollte man heute nicht versäumen, einen Blick in den Wirtschaftskalender zu werfen. 11 Uhr gibt es die Verbraucherpreise in der Eurozone und die Veränderung der Erwerbstätigen in Europa. 14.30 Uhr stehen die Verbraucherpreise und die Einzelhandelsumsätze der USA an. 15.15 Uhr gibt es die US-Industrieproduktion und 15.55 Uhr die Konjunkturerwartungen der Uni Michigan.
In der Nacht gab es Daten aus Japan. Die Industrieproduktion dort in mit -1,0 % im letzten Monat weniger geschrumpft als erwartet. Das hat USD/JPY allerdings kaum bewegt. Das Paar notiert derzeit knapp über bei 77,50. Hier ist vorsicht angebracht, weil jederzeit eine Intervention der japanischen Notenbank drohen kann.
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