Die Welt des Reisens

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Freitag, 9. Oktober 2015

Zinswende wohl im Dezember

Das FOMC-Sitzungsprotokoll sah die US-Konjunktur durchaus robust, allerdings gibt es Risiken für die Inflation, welche die Fed vor allem im Ausland verortete. Auch die Lohnentwicklung in den USA habe nicht die Dynamik, welche man sich wünscht. Trotzdem waren die FOMC-Mitglieder optimistisch, dass man noch in diesem Jahr die Zinsen anheben kann. Dass dies im Oktober passiert, ist wohl eher unwahrscheinlich, denn die Daten haben sich seit der Sitzung der Fed am 16./17. September nicht positiv entwickelt. Damit ist wohl auch die Erleichterung zu erklären, mit der die asiatischen Märkte reagierten.

Von der Datenseite gab es recht schwache Wohnungsbaukredite in Australien. Nur um 2,9 % stiegen sie im August. Erwartet wurden 5,0 %). AUD/USD konnte das letzte Hoch von Mitte September überwinden und könnte nun 0,7440 in Angriff nehmen.


Die starke Erleichterung und die Interpretation des FOMC-Protokolls durch einige Beobachter überrascht insofern, dass es keine deutliche Abkehr vom Plan, noch in diesem Jahr die Zinsen zu erhöhen erkennen lässt. Die geringe Inflation war zwar ein Thema, die Fed sieht darin allerdings eher kein so großes Problem, dass die Zinswende nicht zu vollziehen wäre.

Der Dax legte gestern Abend getrieben vom US-Markt noch deutlich zu und startet auch heute Morgen deutlich über 10.000. Daten gibt es heute keine, so dass eine weitere Erholung durchaus denkbar erscheint. Ein interessantes Ziel könnte bei 10.340 Punkten liegen.


Die Erholung steht aber auf wackligen Beinen. Fällt der Dax unter die 10.000 könnte es auch schnell mit der Erholung vorbei sein. Heute sollte dafür allerdings der Impuls fehlen, denn viele Daten gibt es nicht. Nur die Im- und Exportpreise aus den USA könnten überraschen.

In Deutschland veröffentlicht Lufthansa um 13 Uhr die Verkehrszahlen im September. Das war es dann auch schon von den Unternehmen.

EUR/USD hat sich gestern Abend leicht erholt, ohne wirklich Boden zu gewinnen. Die 1,1330 hielt. Das Paar rutschte später wieder unter die 1,13. Diese Marke hat EUR/USD gerade wieder erreicht. Sollte der Ausbruch gelingen, wäre eine weitere Erholung bis 1,1460 möglich. Dies könnte wiederum den Dax belasten.



Der Wirtschaftskalender wird Ihnen von Investing.com Deutsch, dem führenden Finanzportal, zur Verfügung gestellt.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Deutsche Industrie sucht Aufträge

Schon zum zweiten Mal in Folge geht in der deutschen Industrie die Zahl der Auftragseingänge zurück. Um 1,8 % schrumpfte das Auftragsvolumen im August, nachdem es schon im Juli um revidierte 2,2 % schrumpfte.

Da nutzten dann auch die durchweg positiven Vorgaben aus Asien nichts. Der Dax startet heute Morgen alles andere als freundlich. Der Index scheitert an der 9.890 und startet nahe der Unterstützung 9.785/45. Generell wirkt aber die Hoffnung auf weitere Stimulus-Maßnahmen in Asien und die Verschiebung der Zinswende in den USA. Auch die EZB könnte ihr Programm vielleicht noch einmal verschieben. So bleibt abzuwarten, ob die Korrektur im Dax nur temporär ist.


In Australien hat die Notenbank den Zins erwartungsgemäß bei 2 % belassen. Das hat AUD/USD kurz über 0,7120 gedrückt, jedoch nicht nachhaltig.


EUR/USD handelt nahezu unverändert um 1,1190.

In den USA beginnt langsam die Berichtssaison. Heute steht PepsiCo. auf dem Programm. 12.30 Uhr werden die Zahlen des. 3, Quartals veröffentlicht.


Der Wirtschaftskalender wird Ihnen von Investing.com Deutsch, dem führenden Finanzportal, zur Verfügung gestellt.

Dienstag, 15. September 2015

Europa: Anleger werden pessimistischer

Die institutionellen Anleger sehen in Deutschland und der Eurozone skeptischer in die Zukunft. Das ermittelte das ZEW. Auch aus den USA gab es keine guten Nachrichten. Die Daten lagen zum Teil weit unter den Erwartungen. Und die Anleger? Die hofften, dass die Fed am Donnerstag die Zinsen unten lässt.


Europa: Anleger werden pessimistischer von Berufstouri

Dienstag, 18. August 2015

Wieder Krisendaten aus den USA

Im Video heute:
- Krisendaten aus den USA
- US-Indizes trotzdem nicht hoffnungslos
- Dax dank Sorgen um China weiter unter Druck
- GBP profitiert von positivem Verbraucherpreisindex
- Aussie leidet unter Rohstoffpreisen
- Shanghai im freien Fall


Wieder Krisendaten aus den USA von Berufstouri

Montag, 17. August 2015

New York im Rezessionsmodus

- Rezession in New York
- Morgan Stanley hebt Kursziel für $TSLA (Tesla Motors, Inc.) um 66 % an
- Eurozone mit Rekord-Handelsüberschuss
- Griechenland braucht Schuldenerleichterungen, nur wie?
- Der freie Fall der Türkischen Lira
- Spannung in Australien: Gibt´s noch eine Zinssenkung?


New York im Rezessionsmodus von Berufstouri

Mittwoch, 12. August 2015

Der Yuan im freien Fall

Die Themen im Video heute:
- Der Yuan verliert erneut massiv an Wert
- dazu liefern die Chinesen schwache Daten.
- Japan und Australien dagegen mal mit positiven Nachrichten.
- Dafür aber Enttäuschung aus Eurozone, UK und USA
- Henkel bricht um fast 9 % ein
- Gold Rallye geht weiter
- Rohöl und Dollar unter Druck


Der Yuan im freien Fall von Berufstouri

Mittwoch, 8. Juli 2015

Chinas Panik ist ansteckend

Nachdem bisher nur die Börse in Shanghai deutlich unter Druck stand hat der massive Abverkauf am Aktienmarkt heute die meisten anderen Leitindizes erreicht. In Asien verloren die Märkte um 5 %, In Europa und den USA war es nicht ganz so dramatisch. 

Griechenland spielte nur eine untergeordnete Rolle. Das Land in Not hat ein neues Hilfsprogramm beim ESM beantragt und Reformen versprochen, die schon ab Montag umgesetzt werden sollen.

Am Abend hat die Fed noch das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung veröffentlicht.

Dienstag, 7. Juli 2015

China in der Krise

Trotz diverser Stützungsmaßnahmen seitens der Regierung bleibt der Markt in Shanghai unter Druck. Es scheint sich einiges an Ungemach aufgestaut haben, dass sich eventuell weit über die Grenzen Chinas hinaus entladen könnte. 

In Europa dürfte sich heute die Einsicht durchgesetzt haben, dass die Verhandlungen zwischen den Gläubigern und Griechenland "etwas" länger als 48 Stunden dauern dürften. Wie man die Zeit überbrücken will, um den Menschen in Griechenland zu helfen, war heute doch recht undurchsichtig. Man wartet auf den ultimativen Vorschlag aus Griechenland. In der EU wird mit vielen Stimmen gesprochen. Es ist schwer zu sagen, ob und vor allem wann eine Lösung gefunden wird.

In den USA drehten die Märkte am Nachmittag, als der IWF die Fed mahnte, die Zinswende zu verschieben.

Der Tag im Video:

Montag, 6. Juli 2015

OXI

Da hat die Eurogruppe den Griechen mit Elend gedroht und die Griechen haben gesagt: Na und, Elend haben wir schon. Das beeindruckend starke Statement der Griechen wird nun zu einer Herausforderung für die Politik. Hoffen wir, dass die gewählten Volksvertreter eine weise Lösung finden.

Eine Lösung der Griechenlandkrise wäre nicht nur für die Eurozone und vor allem für die Griechen von Vorteil. Sie wäre es auch für die Märkte. Der ISM Dienstleistungsindex aus den USA präsentiert sich nicht schlecht, blieb aber unter den Erwartungen. Vor allem Beschäftigung und Preisentwicklung haben ein recht gehemmtes Wachstum. Das nährt die Vermutung, die Fed könnte doch noch ein wenig mit der ersten Zinserhöhung warten.

Apropos Zinsen. In der Nacht gibt es eine Zinsentscheidung in Australien. Die Analysten rechnen mit keiner Zinssenkung. Ganz abwegig wäre eine Zinssenkung aber nicht, denn Australiens Wirtschaft leidet unter der schwachen Konjunktur in China. Könnte also durchaus eine Überraschung ins Haus stehen. 

Der Tag im Video:

Donnerstag, 19. Februar 2015

Fed rudert zurück

Die Fed hat bei ihrer letzten Zinssitzung Unsicherheit ausgestrahlt. Man scheint sich nicht mehr sicher zu sein, wann und nach welchen Kriterien man die Zinswende einleiten soll. Was wohl sicher ist: Eine Zinswende schon Mitte des Jahres scheint nicht realistisch zu sein. Wie zur Bestätiugung gab es dann heute gleich wieder einen deprimierenden Philly Fed Herstellungsindex. 

Die Bank of Japan kann mit ihrer der Geldpolitik zufrieden sein. Die Exporte steigen wie lange nicht und der Nikkei erreichte ein neues 15-Jahres-Hoch.



Ganz anders der Australische Dollar, der gegen den Neuseelandsdollar auf ein 30-Jahres-Tief fiel. 

In der Eurozone kam heute ein Brief aus Athen an, der unterschiedlich aufgenommen wurde. Während die EU-Kommission den Brief als Gesprächsgrundlage sah, lehnte das deutsche Finanzministerium den Inhalt als unzureichend ab. Die Märkte bewegte dies wenig. Insgesamt bewegten sich die Aktienmärkte in der Nähe ihrer Hochs. EUR/USD agierte nervös, ohne aus seine Seitwärtsrange herauszufallen.

Überraschendes hatte Öl zu bieten. Die Lagerbestände stiegen in den USA deutlich, was den Ölpreis aber trotzdem steigen ließ. Eine Achterbahnfahrt hat auch Gold in den letzten 24 Stunden erlebt.

Dienstag, 17. Februar 2015

EZB-Maßnahmen stützen

Eine Einigung zwischen Eurogruppe und Griechenland? Gab es heute nicht. Waffenstillstand in der Ukraine? Steht vor allem auf dem Papier. Katzenjammer? Warum?

Die Märkte zeigten nicht mal Spuren von Panik und ließen kurze Unsicherheit relativ schnell hinter sich. Die Einsicht, dass Griechenland für die Eurozone alles andere als systemrelavant ist, dürfte sich mittlerweile etabliert haben. Die Krise in der Ukraine ist weit weg - das könnte freilich ein Trugschluss sein, aber darüber wird die Börse später urteilen müssen. 



Die Wirtschaftsdaten aus der Eurozone waren heute durchaus erfreulich. Die ZEW Konjunkturerwartungen konnten deutlich zulegen. Besonders stark schätzten die institutionellen Anleger die aktuelle Lage in Deutschland ein, was wohl vor allem an der weiterhin sehr lockeren Geldpolitik der EZB lag. Der Optimismus, dass die EZB die Konjunktur unbegrenzt am laufen halten wird, stützt die Märkte weiter. Die Aktienmärkte agieren weiter nicht allzu weit von ihren Hochs entfernt. 
In den USA störte nicht einmal eine relativ schwache NY Empire State Herstelunngsaktivität. Die US-Märkte handeln am Abend wieder im Plus. Ob dies morgen so bleibt, ist nicht sicher. Am Abend veröffentlicht die Fed das FOMC-Sitzungsprotokoll. Interessant wird dies vor allem deshalb, weil der FOMC seit Januar neu zusammengesetzt ist. Hat das Auswirkungen auf Konjunktureinschätzung und Strategie in der Geldpolitik? Der Blick ins Protokoll wird interessant. 

Montag, 2. Februar 2015

Schwache US-Daten drücken die Stimmung

Es war kein guter Tag für die US-Konjunktur. Die Wirtschaftsdaten waren allesamt enttäuschend. Besonders hart traf es den ISM Einkaufsmanagerindex PMI. der auf den niedrigsten Stand seit März 2014 fiel. Da musst dann auch der Dow Jones reagieren und stürzte auf die Unterstützung bei 17.030 Punkten. diese hielt aber und die US-Indizes konnten sich später wieder erholen. 

In der Eurozone gab es sowohl von der Datenfront als auch in den einzelnen nationalen Indizes gemischte Ergebnisse. Während im Süden Zurückhaltung Trumpf war, präsentierten sich die Deutschen Aktienhändler mal wieder in Rekordlaune. Da störte auch die weiterhin verwirrende Lage in Griechenland nicht. Auch die vom Westen und den russischen Separatisten gleichermaßen betriebene Eskalation des Konflikts in der Ukraine spielte an der Börse keine Rolle.



Damit noch nicht genug der schlechten Nachrichten. der chinesische HSBC PMI präsentierte sich auf Schrumpfkurs. Die Märkte haben sich offenbar schon an schlechte Nachrichten aus dem reich der Mitte gewöhnt. Nur Shanghai verlor deutlich.

In der Nacht wird die Zinsentscheidung der Reserve Bank of Australia erwartet. Die Analysten gehen mehrheitlich von keiner Änderung des Zinssatzes aus. Er liegt aktuell bei 2,5 % eine Zinssenkung ist aber nicht ganz undenkbar, denn Australiens Wirtschaft leider stark unter der geringen Rohstoffnachfrage. 

Außerdem darf man auch die Industrieaufträge aus den USA gespannt sein.

Montag, 8. Dezember 2014

Märkte schnaufen durch

Nach der Rallye vom Freitag gab es heute eher eine Konsolidierung an den Aktienmärkten. Die Wirtschaftsdaten spielten dabei aber eher eine untergeordnete Rolle, vielmehr hat man die Gewinne vom Freitag teilweise realisiert. Auffällig ist, dass die Märkte in Asien und Europa zum Teil deutliche Verluste hinnehmen mussten, während die US-Indizes am Nachmittag wieder gekauft wurden. Diese Entwicklung spiegelt auch die konjunkturelle Situation wider. Während sich die US-Wirtschaft immer robuster zeigt, dümpeln die Eurozone und Japan so dahin. Japan schockierte dann heute auch erneut mit einem unterirdischen BIP.

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Auch in China läuft längst nicht alles rund. Die Exporte legten zwar weiter zu, aber eben bei weitem nicht so, wie das die Analysten erhofft hatten. Die Importe legten sogar recht drastisch den Rückwärtsgang ein.

In der Eurozone nahm immerhin das Investorenvertrauen zu und die Hoffnung auf noch mehr billiges Geld durch die Europäische Zentralbank bekam neue Nahrung. Ratsmitglied Ewald Nowotny rechnet in Q1/2015 mit weiter sinkenden Inflationsraten. Mario Draghi´s Medizin dagegen ist hinlänglich bekannt. Der Euro wird wohl in den kommenden Wochen eher keine Erholungswelle erleben.

Spannendes prognostizierte heute Goldman Sachs. Das Geldinstitut rechnet mit keinem weiteren Preisverfall bei Öl. Das Schwarze Gold zeigte die lange Nase und markierte ein neues 5-Jahres-Tief

Der Tag im Video:

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Warten auf Super-Mario

Wird die EZB morgen Staatsanleihekäufe ankündigen oder nicht? Das dürfte die spannende Frage sein, aus der sich die morgigen Kursverläufe ergeben werden. Die Devisenhändler scheinen darauf zu vertrauen, dass Mario Draghi erneut Tatkraft und Entschlossenheit signalisiert. Auch Gold profitierte heute von dieser Hoffnung. 

Die Aktienhändler sind da etwas zurückhaltender und halten ihr Pulver zunächst mal trocken. Die Indizes bleiben zwar im Bereich der Hochs, ein Ausbruch zu neuen Hochs bleibt aber logischerweise aus. Eventuell wird der weitere Weg ja sogar erst am Freitag entschieden. 

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Gute US-Arbeitsmarktdaten könnten den Aktienhändlern nämlich die Laune verhageln und eine schnelle Zinswende in den USA wahrscheinlicher machen. Die Aussagen der Notenbänker von der Fed konnten zuletzt zumindest so verstanden werden. Die heutigen ADP-Arbeitsmarktdaten waren allerdings enttäuschend, was die Non Farm Payrolls am Freitag nicht unbedingt schlecht ausfallen lassen muss, aber eine gewisse Unsicherheit muss man hier berücksichtigen. 

Enttäuschend war heute auch das BIP aus Australien, was den Aussie weiter unter Druck setzte und dafür den ASX beflügelte. Umgekehrt war es in Großbritannien, wo Cable nach einem guten Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex zulegte und dafür der FTSE100 unter Druck geriet. Verrückt? Nein! Warum,erklärt das Video unten.

In der Schweiz überzeugte das BIP, wovon der SMI aber nur kurz profitierte. Polens Nationalbank beließ die Zinsen unverändert und stärkte so den Zloty. Russlands Notenbank stützt mit Dollar-Verkäufen den Rubel. Heute sogar einigermaßen erfolgreich. 

Morgen gibt es ein wichtiges Ereignis: Die Pressekonferenz von EZB-Präsident Mario Draghi. Den Rest darf man morgen getrost vergessen.



Mittwoch, 26. November 2014

Schwache US-Daten

Die US-Daten eignen sich nur sehr bedingt zu Jubel. Alles in allem erlebten wir heute Konjunkturdaten, die fast ausschließlich unter den Erwartungen blieben. Auch die US-Konjunktur scheint von den immer offensichtlicher zu tage tretenden Bremsspuren in der globalen Weltwirtschaft nicht verschont zu bleiben.


Die spannende Frage ist, wie die Fed angesichts der Zahlen zur beabsichtigten Zinswende steht. Die schleppende Konjunkturerholung in den USA, die massive Ausweitung der Bilanzsummen in der Eurozone, Japan und China sowie eine mögliche Zinssenkung in Australien dürften auch die Währungshüter in den USA mit Entscheidungen zu Zinserhöhungen eher zögerlich umgehen lassen. Dafür, dass die Fed die Straffung der Geldpolitik nicht aus den Augen verlieren darf, sprechen die Infaltionserwartungen, die in den vergangenen Wochen veröffentlicht wurden. Heute meldete die Uni Michigan steigende Inflationserwartungen. 

Morgen dürfte eines der Themen das Treffen der OPEC sein. Wird die Fördermenge reduziert oder nicht? Vieles spricht wohl dafür, dass alles beim Alten bleibt. Gut möglich, dass dies den Öl-Preis weiter in die Tiefe schickt. Trotzdem könnte die Angst vor dem Verlust von Marktanteilen zugunsten der US-Ölindustrie größer sein.

Spannend könnte es morgen wieder für den Euro werden. Mario Draghi hält wieder eine Rede. Danach ist dann auch Bundesbankchef Jens Weidmann dran. Das verspricht durchaus Spannung. Auch ansonsten steht morgen die Eurozone im Fokus, denn in den USA wird für eine reichhaltige Ernst gedankt. Thanksgiving.

Montag, 24. November 2014

Deutsches Geschäftsklima freundlicher

Was sich schon nach dem ZEW-Konjunkturerwartungsindex angedeutet hatte zeigt jetzt auch der ifo-Geschäftsklimaindex. Deutschlands Wirtschaft schaut wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Den Dax freute das und er sprang mit den ohnehin schon vorhandenen Rückwind durch die EZB und doie People´s Bank of China dynamisch über die 9.800. Allerdings drückten am Nachmittag recht schwache Daten aus den USA und der wohl von Barack Obama verordnete Rücktritt des Verteidigungsministers Hagel die Stimmung.

Insgesamt bleiben heute klare Trends Mangelware. Am ehesten war noch bei Euro eine kräftigere Erholung zu prognostizieren. EUR/USD begann zwar gestern Abend bei 1,2358 schwach, konnte sich dann aber im Laufe des Tages klar über 1,24 etablieren. Im Bereich 1,2360/55 könnte sich siomit ein Doppelboden gebildet haben.


Erstaunlich auch, dass Australiens Märkte nur sehr kurz von der neuen Liquidität, die Chinas Notenbank auf den Markt pumpen will, profitierte. Der ASX gab am Nachmittag nach. AUD/USD gab seit Handelsstart gestern Abend deutlich nach.

Weitere Erholungstendenzen zeigte der Russische Rubel. Allerdings dürften diese Erholungstendenzen fundamental kaum begründet sein. 

Die Rohstoffe zeigten sich heute eher richtungslos.

Morgen gibt es ein volles Programm, unter anderem mit dem BIP aus Deutschland und aus den USA.

Montag, 3. November 2014

Wachstum in Eurozone schwächelt weiter

Es war erneut kein schöner Tag für die Eurozone. Italiens Einkaufsmanagerindex fiel auf 49 und damit unter die Expansionsschwelle und auch in den anderen Euroländern schaute man eher in lange Gesichter. Anders auf der Insel Schweiz: Die Manager bei den Eidgenossen blicken sehr optimistisch in die Zukunft und das, obwohl die Schweiz von depressiven Euroländern umzingelt ist. 


Auch der britische Einkaufsmanagerindex legte zu. Aus den USA gab es ebenfalls weitere Hinweise, dass die Konjunktur recht robust ist. 


Einen Tag vor der Zinsentscheidung in Australien gab es Ernüchterndes aus Down Under zu berichten. Die Baugenehmigungen brachen im September um 11 % ein. Eine Zinssenkung wird es wahrscheinlich eher nicht geben, aber dass die Reserve Bank of Australia den Aussie rhetorisch nicht stärken wird, dürfte sicher sein.

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Der Yen hat heute weiter deutlich nachgegeben. Ebenso der Rubel, der am Morgen noch ganz passabel begann. 


Bei den Rohstoffen gab es heute eher moderate Bewegungen. Die Tendenz bei Gold bleibt weiter short, auch wenn heute ein wenig Konsolidierung stattfand. Rohöl gab weiter nach, konnte aber wenigsten die Unterstützung bei 79,45, Ein kleiner Erfolg.


Bei den Indizes gab es herbe Verluste in Italien, moderate Verluste im Rest Europas und kaum Bewegung in den USA. Dax-Gewinner war die Commerzbank, im Dow Jones American Express.

Freitag, 24. Oktober 2014

Ruhiger Wochenausklang

Nach einigen interessanten Bewegungen in den vergangenen Tagen gingen die Märkte heute recht ruhig in das Wochenende. Die Daten aus den USA waren durchaus akzeptabel und auch die Konsumstimmung in Deutschland hat sich wieder aufgehellt. Trotzdem legten die Märkte heute mal eine Pause ein.

Gewinne verzeichneten heute vor allem Aussie und Kiwi. Bei den Aktienindizes gaben die europäischen Indizes Gewinne ab, Während Asien und US-Indizes leichte Gewinne verbuchten. Nachrichten, nach denen 25 Banken den EZB-Bankenstresstest nicht bestanden haben sollen, haben die Märkte nicht sonderlich bewegt. Nach Aufnahme des Videos hat S&P das BBB-Rating Russlands bestätigt. Ausblick: negativ - auch wie gehabt.

Neben dem Bankenstresstest, dessen Ergebnis am Sonntag veröffentlicht wird, steht am Sonntag auch das Ende der Sommerzeit auf dem Programm. Wir leben dann wieder in der Zeitzone GMT+1. Da die USA ihre Zeit erst eine Woche später umstellen, gibt es in der kommenden Woche für Europäer alle US-Daten immer schon eine Stunde eher.


Ruhiger Wochenausklang von Berufstouri

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Versetzt der Glaube an die EZB weiter Berge?

Die Hoffnung auf weiteres billiges Geld der EZB hat die Märkte gestern fast in Euphorie verfallen lassen, obwohl das Gerücht, die EZB würde nun auch erwägen, Unternehmensanleihen kaufen, noch sehr wage ist. Egal, die Märkte freute es mehr, als die zum Teil schwachen Daten aus der US-Berichtssaison ärgern konnten und schickte die Aktienkurse nach oben. Dazu trug nachbörslich auch Yahoo bei, wobei ein Großteil des Gewinnes aus dem Erlös des Verkaufs von Alibaba-Anteilen, also einen Einmal-Effekt darstellt.

Japans Außenhandel kommt nicht so recht vom Fleck. Zwar legten die Exporte wieder zu, gleichzeitig wuchs aber auch das Handelsdefizit auf mehr als 1 Mrd. Yen. USD/JPY trat in der Nacht auf der Stelle und handelt knapp unter 107.


In Australien ging der Verbraucherpreisindex nicht wie befürchtet weiterzurück und bleibt im September stabil bei 0,5 %, was AUD/USD leichte Gewinne auf knapp 0,88 beschert hat.

Am Vormittag ist das MPC-Versammlungsprotokoll der Bank of England (10.30 Uhr) der wichtigste Termin, am Nachmittag ist auf US-Verbraucherpreisindex (14.30 Uhr), kanadische Einzelhandelsumsätze (14.30 Uhr) und die Zinsentscheidung der Bank of Canada (16 Uhr) zu achten.

In den USA stehen heute unter anderem die Quartalszahlen von Boeing (13.30 Uhr) und AT&T (nach Börsenschluss) auf dem Programm.

Die asiatischen Märkte haben mit Ausnahme von Hong Kong die Gewinne der Wall Street nachvollzogen. Das Dax startet im Vergleich zum Handelsschluss des Future gestern Abend nahezu unverändert. Für den parketthandel bedeutet dies freilich schon wieder ein deutliches Plus. Aktuell steht der deutsche Leitindex aus dem Abwärtstrend auszubrechen und hätte dann die Möglichkeit, die 9.000 zurückzuerobern. Noch ist der Widerstand bei 8.960 aber nicht gebrochen. Unter 8.880 würden die Bären wieder übernehmen. Die Frage ist, ob die Märkte doch noch realisieren, dass die EZB gestern keine neuen Maßnahmen angekündigt haben, oder ob die Märkte weiter den Glaube, an neue Maßnahmen handeln.