Die Inflation lässt sich weiter in der Eurozone nicht blicken, wie heute die Erzeugerpreise aus Deutschland bestätigten. Mario Draghi ist offenbar wild entschlossen, die Geldpolitik weiter zu lockern. Der deutsche Bundesbankpräsident Jens Weidmann ist skeptisch. Der Tag im Video:
Marktanalysen, Markt-News. Die Berichterstattung auf diesen Seiten sind nicht als Handelsempfehlung zu verstehen. Sie spiegeln lediglich die Meinung des Autoren wider.
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Freitag, 20. November 2015
Donnerstag, 19. November 2015
Börsen TV - US Zinserhöhung Marktteilnehmer zuversichtlich
Ziemlich entspannt nahmen die Marktteilnehmer das Sitzungsprotokoll der letzten FOMC-Sitzung entgegen. Die Zinswende scheint ihren Schrecken verloren zu haben.
Mittwoch, 18. November 2015
Vor Fed-Protokoll: Märkte verhalten optimistisch
Vor Veröffentlichung des FOMC-Sitzungsprotokolls präsentierten sich die Aktienmärkte optimistisch. Der Dollar legte zu. Unter Druck kam Rohöl. Der Tag im Video:
Montag, 16. November 2015
Börsen TV: Märkte nur kurz beeindruckt
Die wichtigste Botschaft der Finanzmärkte war eine klare Absage an die Ziele der Terroristen. Panik und Angst blieben weltweit aus. An Wirtschaftsnachrichten war eher Ernüchterndes zur Kenntnis zu nehmen.
Risk off nach den Anschlägen von Paris
Nach den unfassbar feigen und hinterhältigen Terroranschlägen in Paris hat Frankreich Stellungen des Islamischen Staates bombardiert. Staatpräsident François Hollande hat den Ausnahmezustand über Frankreich auf drei Monate verlängert. Am Rande des G20-Gipfels in der Türkei haben sich die USA und Russland offenbar in der Syrienpolitik angenähert. Barack Obama und Wladimir Putin waren sich einig, dass es einen politischen, von der UNO moderiertem Prozess geben muss. Entscheidend dafür würde ein Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien und ein Dialog zwischen Opposition und der Regierung Assad, um einen Übergang zu erreichen, den das syrische Volk gestalten soll. Wie das angesichts der vielen verschiedenen Parteien mit vielen verschiedenen Interessen und sehr unterschiedlicher Radikalisierung geschehen soll, ist dabei noch völlig offen.
Die asiatischen Märkte haben meist nachgegeben. Nur der Index in Shanghai schaffte es, die Weltpolitik weitgehend vor der Tür zu lassen und handelte leicht im Plus. Wirtschaftsdaten spielten keine Rolle. Im Neuseehland ist die Kernrate der Einzelhandelsumsätze in Q3 nur um 1,0 % gestiegen. 1,4 % wurden erwartet. Das japanische BIP schrumpfte in Q3 um 0,2 %, erwartet -0,1 %. Ganz düster sieht es im Vergleich zum Vorjahr aus: -0,8 %. Da darf man Zweifel an der Wirtschaftspolitik der Regierung Abe und der Geldpolitik der Bank of Japan haben. Der Nikkei reagiert im Kontext anderer großer asiatischer Indizes.
Die Verluste in der Nacht sind auch im S&P 500 sichtbar, der moderat nachgab und einen Teil der Verluste bereits kompensiert hat.
Deutlich zulegen konnte die Krisenwährung Gold.
Rohöl (WIT) konnte kaum profitieren.
Der Dax-Future startet 0,8 im Minus. Konnte nach dem ersten Abverkauf einen Teil der Verluste aber wieder kompensieren.
EUR/USD hat das Gap aus der Nacht bereits wieder fast geschlossen.
Nach den Anschlägen von Paris wird dieser Montag sehr wahrscheinlich kein normaler Börsentag. An Terminen gibt es heute die Verbraucherpreise aus der Eurozone (11 Uhr) und einer Red von Mario Draghi (11.15 Uhr). Am Nachmittag ist die NY Empire State Herstellungsaktivität der herausragende Termine. Ob diese Termine heute wirklich die Börsianer interessieren, ist eher zweifelhaft. Große Panik ist an der Börse nicht ausgebrochen. Eine gewisse Unsicherheit wird aber wohl über den Tag anhalten. jetzt Trends zu bestimmen, macht keinen Sinn. Jeder normal denke Mensch dürfte sich dem Geschehen heute eher mit einem flauen Gefühl im Bauch nähern. Große Risikofreude ist also eher nicht zu erwarten.
Der Wirtschaftskalender wird Ihnen von Investing.com Deutsch, dem führenden Finanzportal, zur Verfügung gestellt.
Freitag, 13. November 2015
Börsen TV - Verbraucher schicken Märkte in den Keller
Auch heute spielten die Märkte eher die Zinserhöhungskarte. Land unter ist an den Märkten aber nicht, wie der Dow Jones zeigt. Eine Jahresendrallye ist immer noch möglich - wahrscheinlich nach der Zinserhöhung.
Freitag, 6. November 2015
US-Arbeitsmarkt schreit nach Zinswende
Die Non Farm Payrolls präsentierten einen US-Arbeitsmarkt, bei dem fast keine Wünsche offen bleiben. Die Fed hat wohl kaum einen Grund, die Zinswende zu verschieben.
Euro und Gold dürften unter Druck kommen
Große Bewegungen sind am Vormittag erwartungsgemäß ausgeblieben. Der Dax verlor leicht, bleibt aber weiter über der Aufwärtstrendlinie. Das könnte sich nach der Veröffentlichung der Non Farm Payrolls (14.30 Uhr) ändern. Ein einigermaßen zufriedenstellendes Stellenwachstum dürfte der Fed genügen, um im Dezember die Zinsen anzuheben. Das könnte sich auf die Indizes negativ auswirken, es sei denn, die Daten sind so gut, dass man von einer sehr robusten Konjunktur in den USA ausgehen kann. Erwartet werden 180.000 neue Stellen.
Für den Euro dürfte nachher die Unterseite interessanter werden. EUR/USD gab am Vormittag auch nur sehr leicht nach. Im Daily sieht man die möglichen Ziele unter der 1,08: 1,0660 und 1,0461.
Für Gold hätten passable oder gar gut Arbeitsmarktdaten ebenfalls weitere Verluste zur Folge. Aktuell hält die Unterstützung bei 1.100 noch, aber das muss nicht so bleiben. Ein Test der 1.080/71 ist relativ wahrscheinlich, wenn die Daten aus den USA nicht völlig deprimierend ausfallen.
Montag, 12. Oktober 2015
China weitet Zentralbankkredite aus
China weitet die Zentralbankkredite an Geschätsbanken aus
Günstig reisen.
http://berufstouri.anax-travel.com/de/explore
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Montag, 28. September 2015
Dax muss über 9.785
Der Gouverneur der Bank of Japan, Kuroda, hat das Inflationsziel von 2 % bekräftigt und versprochen, alles zu tun, um das Ziel möglichst bald zu erreichen. Allerdings sieht sich die BoJ auf gutem Weg. In China sah der Notenbankchef eine Verschärfung der Schwäche der Realwirtschaft. Dem Nikkei bekam das nicht besinders. Der japanische Leitindex begann die Woche mit deutlichen Verlusten. Sehr moderat waren die Verluste in China, während Australien gut ein Prozent zulegte.
Daten hat es heute noch nicht gegeben. Am Nachmittag gibt es PCE-Kernrate Preisindex und Privatausgaben in den USA um 14.30 Uhr sowie die schwebenden Hausverkäufe um 16 Uhr.
Der Dax hat sein morgendliches Gap nach Süden schnell wieder geschlossen, hat auf der Oberseite aber weiter eine Widerstandsregion um 9.730/85 vor sich. Erst ein nachhaltiger Bruch könnte den Index wieder Richtung 10.000 führen.
Interessantes zum VW-Skandal gab es am Wochenende von Bosch. Der Zulieferer soll VW schon 2007 vor einem gesetzeswidrigen Einsatz seiner Abgastechnik gewarnt haben. Das dürfte auf der einen Seite die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Führung des Konzerns das Problem hätte zumindest erkennen können, auf der anderen Seite zeigt es, dass die Manipulationen auch durch andere Hersteller möglich waren. Die Autobranche könnte also vor schweren Zeiten stehen. Die Glaubwürdigkeit nicht nur von VW könnte auf dem Spiel stehen.
EUR/USD ist in der Nacht erneut an 1,1210 gescheitert und handelt zunächst unter der 1,12. Aktuell befindet sich das Paar in einem Abwärtstrend. Unterstützung wäre bei 1,1090. Ob das Paar aber wirklich weiter unter Druck gerät, könnte sich heute Nachmittag herauskristallisieren.
Sollten sich die US-Daten als schwach erweisen, könnte der Euro auch deutlich zulegen.
Deutlich unter Druck sind die Rohstoffe. WTI Crude Oil agiert nahe der Unterstützung bei 45,10.
Gold fällt unter die 1.141 zurück und droht nun in den Bereich 1.128/22 zurückzufallen. Auch hier könnten die US-Daten heute Nachmittag wichtige Impulse geben.
Happy Trading
Daten hat es heute noch nicht gegeben. Am Nachmittag gibt es PCE-Kernrate Preisindex und Privatausgaben in den USA um 14.30 Uhr sowie die schwebenden Hausverkäufe um 16 Uhr.
Der Dax hat sein morgendliches Gap nach Süden schnell wieder geschlossen, hat auf der Oberseite aber weiter eine Widerstandsregion um 9.730/85 vor sich. Erst ein nachhaltiger Bruch könnte den Index wieder Richtung 10.000 führen.
Interessantes zum VW-Skandal gab es am Wochenende von Bosch. Der Zulieferer soll VW schon 2007 vor einem gesetzeswidrigen Einsatz seiner Abgastechnik gewarnt haben. Das dürfte auf der einen Seite die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Führung des Konzerns das Problem hätte zumindest erkennen können, auf der anderen Seite zeigt es, dass die Manipulationen auch durch andere Hersteller möglich waren. Die Autobranche könnte also vor schweren Zeiten stehen. Die Glaubwürdigkeit nicht nur von VW könnte auf dem Spiel stehen.
EUR/USD ist in der Nacht erneut an 1,1210 gescheitert und handelt zunächst unter der 1,12. Aktuell befindet sich das Paar in einem Abwärtstrend. Unterstützung wäre bei 1,1090. Ob das Paar aber wirklich weiter unter Druck gerät, könnte sich heute Nachmittag herauskristallisieren.
Sollten sich die US-Daten als schwach erweisen, könnte der Euro auch deutlich zulegen.
Deutlich unter Druck sind die Rohstoffe. WTI Crude Oil agiert nahe der Unterstützung bei 45,10.
Gold fällt unter die 1.141 zurück und droht nun in den Bereich 1.128/22 zurückzufallen. Auch hier könnten die US-Daten heute Nachmittag wichtige Impulse geben.
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Freitag, 25. September 2015
Janet Yellen von Zinswende überzeugt
Kernaussage Janet Yellens bei ihrer Rede gestern Abend an der Uni Massachusetts war die Überzeugung, dass die Fed noch in diesem Jahr die Zinsen anhebt. Voraussetzung sei, dass die Konjunkturdaten nicht negativ überraschen. Eine Hintertür ließ sich Yellen also noch offen. EUR/USD kam danach unter Druck und fällt wieder deutlich unter 1,12.
Nur moderat gab Gold nach, dass sich weiter über 1.142 $ hält.
Die asiatischen Märkte reagierten darauf unterschiedlich. Während der Nikkei zulegte, verlor Shanghai deutlich. Hongkong und Singapur nahezu unverändert. Die Märkte in Japan hoffen auf weitere Stimulus-Maßnahmen, nachdem die Kernrate des Verbraucherpreisindex weiter negativ blieb und die japanische Regierung die Konjunkturprognose senkte.
Der Dax reagierte erleichtert auf die Aussagen Janet Yellens und startet den Tag freunlich. Ein Bruch des kurzfristigen Abwärtstrend scheint möglich. Widerstand wäre um 9.710 Punkte zu erwarten. Ein Bruch dieses Widerstands könnte die Erholung bis knapp 10.000 bedeuten.
Daten stören bei diesem Erholungsversuch nicht. Erst am nachmittag gibt es neue Konjunkturmeldungen aus den USA. Am wichtigsten dürfte das BIP sein, das um 14.30 Uhr gemeldet wird.
Von der Unternehmenseite wird Volkswagen heute den neuen Vorstandschef vorstellen. 13 Uhr gibt es außerdem in den USA die Bilanz von Blackberry.
Nur moderat gab Gold nach, dass sich weiter über 1.142 $ hält.
Die asiatischen Märkte reagierten darauf unterschiedlich. Während der Nikkei zulegte, verlor Shanghai deutlich. Hongkong und Singapur nahezu unverändert. Die Märkte in Japan hoffen auf weitere Stimulus-Maßnahmen, nachdem die Kernrate des Verbraucherpreisindex weiter negativ blieb und die japanische Regierung die Konjunkturprognose senkte.
Der Dax reagierte erleichtert auf die Aussagen Janet Yellens und startet den Tag freunlich. Ein Bruch des kurzfristigen Abwärtstrend scheint möglich. Widerstand wäre um 9.710 Punkte zu erwarten. Ein Bruch dieses Widerstands könnte die Erholung bis knapp 10.000 bedeuten.
Daten stören bei diesem Erholungsversuch nicht. Erst am nachmittag gibt es neue Konjunkturmeldungen aus den USA. Am wichtigsten dürfte das BIP sein, das um 14.30 Uhr gemeldet wird.
Von der Unternehmenseite wird Volkswagen heute den neuen Vorstandschef vorstellen. 13 Uhr gibt es außerdem in den USA die Bilanz von Blackberry.
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Mittwoch, 12. August 2015
Der Yuan im freien Fall
Die Themen im Video heute:
- Der Yuan verliert erneut massiv an Wert
- dazu liefern die Chinesen schwache Daten.
- Japan und Australien dagegen mal mit positiven Nachrichten.
- Dafür aber Enttäuschung aus Eurozone, UK und USA
- Henkel bricht um fast 9 % ein
- Gold Rallye geht weiter
- Rohöl und Dollar unter Druck
Der Yuan im freien Fall von Berufstouri
- Der Yuan verliert erneut massiv an Wert
- dazu liefern die Chinesen schwache Daten.
- Japan und Australien dagegen mal mit positiven Nachrichten.
- Dafür aber Enttäuschung aus Eurozone, UK und USA
- Henkel bricht um fast 9 % ein
- Gold Rallye geht weiter
- Rohöl und Dollar unter Druck
Der Yuan im freien Fall von Berufstouri
Freitag, 7. August 2015
US-Arbeitsmarkt robust
Die Themen heute Abend im Video:
- Robuster Arbeitsmarkt könnte Fed zu Zinswende bewegen
- Märkte mit keiner einheitlichen Meinung zu diesem Thema
- Dollar verliert überraschend
- deutsche Industrie lahmt
- BoJ optimistisch
- Kanadas Konjunktur überzeugt
- Am Wochenende: Wichtige Konjunkturdaten aus China!
US-Arbeitsmarkt robust von Berufstouri
- Robuster Arbeitsmarkt könnte Fed zu Zinswende bewegen
- Märkte mit keiner einheitlichen Meinung zu diesem Thema
- Dollar verliert überraschend
- deutsche Industrie lahmt
- BoJ optimistisch
- Kanadas Konjunktur überzeugt
- Am Wochenende: Wichtige Konjunkturdaten aus China!
US-Arbeitsmarkt robust von Berufstouri
Montag, 20. Juli 2015
Gold stürzt ab
Es gab nicht viele Impulsen zum heutigen Wochenauftakt, so dass die Bewegungen an Aktien- und Devisenmärkten eher überschaubar blieben. Ganz ohne Aufregung blieb der Montag dann aber doch nicht. Gold legte in der Nacht einen Flash-Crash hin.
Am US-Aktienmarkt wurde eBay für die Abspaltung von Paypal eingepreist. Die Aktie verlor über 50 %. Dafür hat aber jetzt jeder Aktionär eine wertvolle Paypal-Aktie zusätzlich. Paypal ist jetzt deutlich mehr wert als eBay.
Der Tag im Video:
Mittwoch, 15. Juli 2015
Fed: Zinserhöhung kommt - irgendwann
Janet Yellen hat heute vor dem Repräsentantenhaus erneut durchklingen lassen, dass eine Zinswende noch in diesem Jahr wahrscheinlich ist. Auf der einen Seite zeigte sie sich zwar mit dem Arbeitsmarkt noch nicht zufrieden, erklärte aber erneut, dass man eine erste Zinserhöhung nicht überbewerten solle. Dies darf man wohl als unmissverständliches Zeichen werten, dass die Notenbank für eine langsame Straffung ihrer Geldpolitik bereit ist. Der US-Dollar legte zu, Gold geriet gehörig unter Druck.
Weitere Themen heute:
- Bank of Canada senkt Zinsen
- US-Finanzminister Lew bei Mario Draghi, Wolfgang Schäuble und Michel Sapin
- Heute Abend stimmt das Parlament in Athen über die Reformen ab
- Großbritannien trotz schwacher Arbeitslosenstatistik wohl vor Zinswende
- Chinas Daten erfreulich
- Russlands Industrie auf leichtem Erholungskurs
Der Tag im Video:
Montag, 13. Juli 2015
Hoffnung auf Griechenland-Rettung beflügelt
Der erste Schritt ist getan und hat die Märkte heute erleichtert in die Woche starten lassen. Insgesamt ist die Kuh allerdings noch lange nicht vom Eis, wie ich heute in einem Sondervideo am Mittag feststellte. Wichtig ist jetzt, dass konkrete weitere Maßnahmen veranredet und vor allem durchgeführt werden. Sonst könnte die Erholung zügig zu Ende sein. Sicher, dass die Rettung Griechenlands wirklich gelingt, ist es noch lange nicht. Alexis Tsipras wird zuhause sicher einige Probleme bekommen, seine eigene Partei zusammenzuhalten und ob die Parlamente der Gläubigerländer alle so abstimmen, wie sich das die Protagonisten in Brüssel so ausgedacht haben, wissen wir nach der Abstimmung. Wolfgang Bosbach ist zwar nur ein CDU-Abgeordneter, aber ich fürchte, er wird mit seinem Gewissen, das ihm ein Nein zu einem dritten Hilfspaket empfiehlt, nicht allein sein.
Der Tag im Video:
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Dienstag, 7. Juli 2015
China in der Krise
Trotz diverser Stützungsmaßnahmen seitens der Regierung bleibt der Markt in Shanghai unter Druck. Es scheint sich einiges an Ungemach aufgestaut haben, dass sich eventuell weit über die Grenzen Chinas hinaus entladen könnte.
In Europa dürfte sich heute die Einsicht durchgesetzt haben, dass die Verhandlungen zwischen den Gläubigern und Griechenland "etwas" länger als 48 Stunden dauern dürften. Wie man die Zeit überbrücken will, um den Menschen in Griechenland zu helfen, war heute doch recht undurchsichtig. Man wartet auf den ultimativen Vorschlag aus Griechenland. In der EU wird mit vielen Stimmen gesprochen. Es ist schwer zu sagen, ob und vor allem wann eine Lösung gefunden wird.
In den USA drehten die Märkte am Nachmittag, als der IWF die Fed mahnte, die Zinswende zu verschieben.
Der Tag im Video:
Donnerstag, 25. Juni 2015
Hoffnungsloser Fall
Die Politik tut zwar so, als ob es noch eine Chance auf eine Griechenland-Rettung gibt, aber nachdem auch heute viel geredet und wenig erreicht wurde, dürfte die Hoffnung auf eine Einigung der Institutionen mit Griechenland eher Zweckoptimismus sein. Im Video ist mit ein Fehler unterlaufen. Griechenland muss am 30, Juni "nur" 1,6 Mrd. Euro überweisen. Nach Lesart der Deutschen Bank sicher Peanuts. Leider ist Griechenland aber nicht die Deutsche Bank.
Der Tag im Video:
Sonntag, 21. Juni 2015
Griechische Dramatik
Nein, Griechenland ist noch nicht (ganz) pleite, aber Finanzminister Yanis Varoufakis ist auf jeden Fall ein guter Dramatiker. Sein Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hat wirklich Theaterreifes. Mehr im video.
Griechenland wird uns auch in der kommenden Woche beschäftigen. Jetzt, wo das Sommerloch droht, werden dem griechischen Drama gleich mehrere Akte hinzufügt. Eurogruppen-Finanzminister-Treffen, Sondergipfel der Eurogruppen-Regierungschefs, ordentlicher EU-Gipfel der Regierungschefs. Immer gibt es ein Thema: Griechenland. Leider treten da alle anderen themen in den Hintergrund - wenn das am Ende mal gut geht...
Auf jeden Fall scheint es sicher zu sein, dass Griechenland am 30. Juni seinen Verpflichtungen nicht mal dann nachkommen kann, wenn sich die Verhandlungsparteien auf eine Lösung einigen. Der IWF, aber viel mehr griechische Rentner und Beamte werden wohl am 1. Juli den Gürtel enger schnallen müssen.
Ein paar Wirtschaftsdaten gibt es auch noch, aber die könnten wegen der Dramatik um Griechenland in den Hintergrund treten.
Der Wochenausblick
Donnerstag, 28. Mai 2015
Griechenland-Rettung in weiter Ferne
Alle Marktteilnehmer, die gestern dachten, Alexis Tsipras kann man mehr vertrauen als Yannis Varoufakis, wissen spätestens seit heute, dass dem so nicht ist. Warum auch? Die griechische Regierung muss die Hoffnung für ihre Bevölkerung am Leben halten. Außer Hoffnung hat Griechenland nicht viel Positives zu bieten - also für die Griechen. Ansonsten schon, zum Beispiel endlose weiße Strände, die man gern bei mir buchen kann. Vielleicht lässt sich ein Griechenlandurlaub ja als Spende zur Entwicklungshilfe von der Steuer absetzen?
Der IWF hat heute nochmal demonstriert, wie weit eine Griechenland-Rettung eigentlich noch entfernt ist. Der IWF fordert eine Reform bei den griechischen Pensionen. Problem: Da steht Syriza bei den Griechen im Wort. Es ist wie immer, der IWF hat vor allem ein Mittel bei der Sanierung maroder Staaten. Es heißt Sozialabbau. Will Tsipras diese Forderung umsetzen, begeht er politischen Selbstmord. Tut er´s nicht wahrscheinlich auch. Es ist ein Dilemma, bei dem man nicht sicher ist, ob alle ernsthaft nach einer Lösung suchen.
Aus den USA kamen heute gute Immobilienmarkt-Daten und nicht ganz so gute Arbeitsmarktdaten. Die Märkte reagierten darauf kaum. Morgen dürften es dann nochmal volatil werden, denn es stehen einige wichtige Daten an. Unter anderem das US-BIP und die Konsumstimmung der Uni Michigan.
Das BIP gab es heute schon aus Großbritannien. Die Anleger waren enttäuscht und schickten Cable nach Süden. Unter Schwäche leidet auch weiter der Yen, der heute aber nur moderat verlor. Die Bank of Japan kämpft weiter mit der Deflation und so könnte es eher oder später zu einer weiteren geldpolitischen Lockerung kommen. Dazu steht eher oder später, aber wohl noch in diesem Jahr die Zinswende in den USA an. Alles keiner wirklich guten Nachrichten für den Yen. Auch Gold kommt weiterhin nicht aus dem Quark.
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