Die Welt des Reisens

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Dienstag, 7. April 2015

Gute Vorgaben aus den USA stimmen optimistisch

Nach den guten Vorgaben aus den USA zeigten sich auch die asiatischen Märkte freundlich. Während in Shanghai ein guter Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex und die Aussicht auf weitere liquide Mittel der chinesischen Notenbank den Kurs treiben, glaubt man in Japan, dass die Fed ihre geplante Zinserhöhung wegen der schwachen Arbeitsmarktdaten aus 2016 verschiebt. Hier könnten die Japaner irren.

Generell wird die Fed nach meiner Überzeugung nicht wegen einem schwachen Monat ihre geldpolitischen Planungen über Bord werfen. Es gibt bisher auch keinerlei Äußerungen von FOMC-Mitgliedern, die auf eine solche Verschiebung schließen lassen. Wahrscheinlicher ist, da, dass die Bank of Japan bei ihren geldpolitischen Entscheidungen morgen mit Sorge auf die eigene Konjunktur schaut. Allerdings mehren sich die Stimmen aus der BoJ, welche die extrem lockere Geldpolitik kritisch sehen. Der Nikkei ist auf jeden Fall erst einmal mit viel Optimismus unterwegs.


In Australien sorgten gute Einzelhandelsdaten für Gewinne an der Börse von Sydney. Dass es am Ende nicht mehr wurde, lag an der Entscheidung der Reserve Bank of Australia, die Zinsen nicht weiter zu senken. AUD/USD legte um mehr als 100 Pips zu und handelt um 0,77. Der 4H-Chart zeigt hier eine mögliche Trendumkehr. Tenkan und Kijun im Ichimoku drehen auf freundlich. Ein nachhaltiges Durchbrechen der Wolke bei 0,7740 wäre bullisch zu werten. Eine Erholung bis zunächst. 0,7910 wäre dann denkbar.


In Europa gibt es heute die Einkaufsmanagerindizes. Der Dax Future verteidigt die Gewinne von gestern und handelt über 12.000 Punkten. Im Dax sehen wir eine Flaggenformation, die bei einem Bruch der 12.110 nach oben aufgelöst werden könnte und den Dax in neue Rekordhöhen treiben könnte. Auf der Unterseite wäre eine Bruch unter 12.950 kritisch. Unter der 12.800 könnte es eine größere Korrektur geben.


EUR/USD korrigierte gestern nach dem ISM Einkaufsmanagerindex und konnte sich in der Nacht behaupten. Bullish wäre hier ein Bruch der Region 1,1050/1,11 zu werten.


Die Termine:




Der Wirtschaftskalender wird Ihnen von Investing.com Deutsch, dem führenden Finanzportal, zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Fed rudert zurück

Die Fed hat bei ihrer letzten Zinssitzung Unsicherheit ausgestrahlt. Man scheint sich nicht mehr sicher zu sein, wann und nach welchen Kriterien man die Zinswende einleiten soll. Was wohl sicher ist: Eine Zinswende schon Mitte des Jahres scheint nicht realistisch zu sein. Wie zur Bestätiugung gab es dann heute gleich wieder einen deprimierenden Philly Fed Herstellungsindex. 

Die Bank of Japan kann mit ihrer der Geldpolitik zufrieden sein. Die Exporte steigen wie lange nicht und der Nikkei erreichte ein neues 15-Jahres-Hoch.



Ganz anders der Australische Dollar, der gegen den Neuseelandsdollar auf ein 30-Jahres-Tief fiel. 

In der Eurozone kam heute ein Brief aus Athen an, der unterschiedlich aufgenommen wurde. Während die EU-Kommission den Brief als Gesprächsgrundlage sah, lehnte das deutsche Finanzministerium den Inhalt als unzureichend ab. Die Märkte bewegte dies wenig. Insgesamt bewegten sich die Aktienmärkte in der Nähe ihrer Hochs. EUR/USD agierte nervös, ohne aus seine Seitwärtsrange herauszufallen.

Überraschendes hatte Öl zu bieten. Die Lagerbestände stiegen in den USA deutlich, was den Ölpreis aber trotzdem steigen ließ. Eine Achterbahnfahrt hat auch Gold in den letzten 24 Stunden erlebt.

Montag, 29. Dezember 2014

Neuwahlen in Griechenland

Der einzige Aufreger das Tages war der dritte Wahlgang der Präsidentenwahl in Griechenland. Dem einzigen Kandidaten, Stavros Dimas, fehlten am Ende ganze 12 Stimmen der 300 Abgeordneten, um neuer Präsident Griechenlands zu werden.


In den kommenden Tagen wird nun das Parlament aufgelöst. Voraussichtlich am 25. Januar gibt es Neuwahlen. Umfragen gehen von einem Sieg der eurokriitischen Syriza-Bewegung aus. Wobei eurokritisch nicht heißt, dass Syriza aus dem Euro will, sie will nur nicht die Verpflichtungen, die daraus erwachsen tragen. Vor allem möchte Syriza einen Schuldenschnitt, also Griechenland auf Kosten anderer entlasten.


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Diese Angst ließ die Indizes schon vor der Abstimmung fallen. Das Ergebnis selbst machte dann auch die Marktteilnehmer keinen großen Eindruck mehr. Im Nachmittag brachten die Amerikaner den Optimismus zurück in die Märkte. 



Weiter unter Druck blieb Rohöl, während Gold lange von den schwierigen Verhältnissen in Griechenland profitierte, ehe sich auch der Kurs des gelben Metalls wieder zurückzog.


Morgen gibt es noch einmal interessante Daten aus den USA. Der Case-Shiller Hauspreisindex und das CB Verbrauchervertrauen stehen auf dem Programm. Besonders auf das Verbrauchervertrauen werden die Marktteilnehmer noch einmal schauen. Vorher stehen in Großbritannien Immobiliendaten auf dem Programm.

Freitag, 31. Oktober 2014

Bank of Japan bläht Bilanz weiter auf

Foto: Martin Kolb  / pixelio.de
Das war doch mal eine Überraschung. Die Bank of Japan hat ihre Geldbasis noch weiter ausgeweitet, den Yen auf Talfahrt und den Nikkei zu einer rekordverdächtigen Hausse geschickt. 7,5 % gewann der japanische Leitindex. Grundproblem in Japan bleibt die niedrige Inflation.

In Europa machte vor allem der Erzeugerpreisindex aus Deutschland sorgen, während der Verbraucherpreisindex aus der Eurozone erwartungsgemäß und damit eher weiter besorgniserregend ausfiel. Das wiederum sorgte in Kombination mit erneut passablen US-Daten für neuerliche Verluste im EUR/USD.


Ebenfalls unter der Dollar-Stärke litten die Rohstoffe. Vor allem die Edelmetalle sein weiter auf der Suche nach einem Boden. Aber auch Rohöl sieht weiter sehr angeschlagen aus.


Bei den Indizes legte der italienische MIB neben dem Nikkei am meisten zu, obwohl die Arbeitslosenquote auf 12,6 % stieg. Auch der Dax legte ordentlich zu. Ein wenig verhaltener sah es in den amerikanischen Indizes aus, die im Computerhandel die Hochs der Future nicht erreichten.

In der Nacht gibt es noch einen wichtigen Termin, der durchaus einen überraschenden Wochenauftakt am Sonntag bescheren könnte. der ISM Einkaufsmanagerindex aus China steht in der Nacht auf dem Programm.

Freitag, 12. September 2014

Asiatische Märkte mit uneinheitlichen Vorgaben

In der Nacht gab es vor allem positive Daten. Besonders erwährenswert war in der sicher die japanische Industrieproduktion, die überraschend im August um 0,4 % zulegte. Das beflügelte den Nikkei, der um ein Viertel Prozent stieg. Stark präsentierte sich auch Shanghai (0.88 %), während Hang Seng (-0,08 %) und ASX (-0,27) leicht unter dem Vortagesschluss lagen.

Ähnlich uneinheitlich starten die Märkte. Während der Swiss Market Index knapp unter den Erwartungen agiert, startet der Euro Stoxx 50 leicht im Plus. Der Dax handelt nahezu unverändert knapp unter 9.700 Punkten.

Erstmals zeigte sich gestern ein Vertreter der Europäischen Zentralbank besorgt um die Inflationserwartungen. Es bestehe die Entankerung der langfristigen Inflationserwartungen vom Ziel der EZB, so Vizepräsident Vítor Constâncio.

Am Vormittag dürfte die Industrieroduktion der Eurozone das Highlight sein (11 Uhr).

EUR/USD handelt fast unverändert bei 1,2920

Mittwoch, 10. September 2014

Schwache Vorgaben aus Asien

Überwiegend im Minus handelten die Märkte in Asien. Nur der Nikkei konnte sich dank des schwachen Yen im Plus halten. Der japanische Index legte 0,25 % zu. Übel erwischt hat es den Hang Seng, der nach dem gestrigen Feiertag 1,84 % nachgab. Weiter im Gespräch bleibt auch die geplante Mehrwertsteuererhöhung. Nun hieß es aus Regierungskreisen wieder, dass die Erhöhung von 8 auf 10 % wohl im Oktober 2015 kommen wird, um den Haushalt zu entlasten und Mittel für die Förderung des Dienstleistungssektors zu haben.

Aus Australien wurden ein ganz schwache Konsumentenstimmung gemeldet. Nach +3,8 % im August wurden diesmal von der Westpac Banking Corporation -4,6 % festgestellt.Da tauchte der Aussie weiter ab. AUD/USD durchbrach die 0,92 mit viel Schwung und handelt nur noch bei 0,9158. Nächstes Ziel könnten 0,9025 fungieren. EUR/AUD legt deutlich zu und könnte die 1,4170 zurückerobern.

Apple konnte hingegen nichts Überraschendes bieten. Die neu vorgestellte iWatch bot nichts, was die Märkte nicht erwartet hätten.

EUR/USD bliebt weiter auf Zwischenhoch-Kurs und handelt bei 1,2940. Gestützt haben dürfte die überraschend gute Industrieproduktion in Frankreich. 0,2 % legte sie im August zu. Erwartet wurde ein Rückgang von 0,4 %.

Der Dax nimmt die asiatischen Vorgaben auf und startet mit 9.677 Punkten deutlich unter der 9.700 in den Tag. Als Unterstützung würde die 9.640/00 fungieren. Darunter könnte es bis 9.466 Punkte zurückgehen. Impulse gibt es zumindest ans dem Terminkalender nicht.

Ein bisschen erfreulicher präsentiert sich der CAC 40, nicht zuletzt wegen der erfreulichen Industriedaten. Der französische Index liegt mit 4.448 Punkten leicht im Plus.

Ungemach kommt dagegen aus Spanien, wo die Industrieproduktion auf Jahresbasis mit 0,8 % deutlich schlechter festgestellt wurde als erwartet (1,5 %).

Das Türkische BIP verlor auch deutlich an Dynamik nur noch 2,1 % statt der erwarteten 2,8 % auf Jahresbasis. Vor einem Monat waren es noch 4,3 %. EUR/TRY hat den Widerstand bei 2,85 aus dem Weg geräumt und hat nun Platz bis 2,8749.

Der Verbraucherpreisindex in Dänemark ist überraschend auf 0,5 % (Y) zurückgegangen. Der Konsens lag bei 0,8 %, so wie im Vormonat. Auf EUR/DKK hatte dies keine Auswirkungen.

Schottland könnte nicht die einzige Region bleiben der sich vielleicht für selbstständig erklärt. Zum morgigen Nationalfeiertag Kataloniens ist eine Massendemonstration für die Abspaltung der Region angekündigt. Di Spanischen Anleihen haben sich schon mal verteuert.

Mittwoch, 6. August 2014

Geopolitische Spannungen sorgen für miese Stimmung

Foto: Helga Ewert  / pixelio.de
Auch am Mittwoch scheint es vor allem ein Thema zu geben: Die Ukraine-Krise. Polens Außenminister soll vor einem bevorstehenden Einmarsch der Russen in die Ukraine gewarnt haben. Egal was daran ist, die Meldung saß am Markt.
Verbrieft ist die Meldung, dass Wladimir Putin nach einer passenden Antwort auf die Sanktionen des Westens gegen sein Land sucht. Klar ist, nach dem kalten Krieg nimmt auch der Wirtschaftskrieg Fahrt auf. Gift für Erholungsideen am Markt.

Die Daten sind auch nicht besonders erfreulich. Der Arbeitsmarkt in Neuseeland gibt ein gemischtes Bild, aber die Industrieaufträge in Deutschland brechen ein weiteres Mal weg.

Für den Dax dürfte das heißen, dass wir wohl die 8.900 sehen werden. Auch EUR/USD dürfte eher unter Druck bleiben.

Donnerstag, 31. Juli 2014

Märkte am Morgen: Besonders Dax unter Druck / Dollar weiter stark

Die FOMC-Sitzung hat gestern keine Überraschungen gebracht und so blieben große Marktbewegungen aus.

Heute Morgen musste Argentinien in die zweite Insolvenz innerhalb von 13 Jahren gehen, weil es Verbindlichkeiten an amerikanische Hedgefonds nicht bedienen konnte. Das dies an der Börse große Beachtung findet ist aber eher unwahrscheinlich.

In Asien gab es nur leichte Aufschläge, wobei der Hang Seng aus der Reihe tanzte und im Minus handelt. In Korea wurde der Markt von Samsung belastet. Das Unternehmen enttäuschte die Analystenmeinung und schickte die Aktie um 3,4 % ins Tal. Der koreanische Kospl verlor 0,5 %. Der Nikkei konnte weiter zulegen, vor allem auch, weil der Yen ja gestern weiter deutlich verlor. USD/JPY handelt aktuell weiter knapp über der 102,80.

In den USA geht heute die Berichtssaison weiter. Vor Handelsstart berichten T-Mobile US (12 Uhr) und Exxon Mobil (14 Uhr) Nachbörslich dann Tesla Motors. Richtig Action ist in Europa, wo unter anderem Continental, Deutsche Lufthansa, Volkswagen, Metro, Air Liquide, Banco Santander, Lloyds Banking Group, Royal Dutch Shell und viele andere berichten.

In der Nacht enttäuschten die australischen Baugenehmigungen, die mit -5 % deutlich schwächer gemeldet wurden als befürchtet (-2 %). Die Privatkredite legten immerhin mit 0,7 % über den Erwartungen (0,4 %) zu. Der ASX tritt um 5.620 Punkte ein wenig auf der Stelle. USD/AUD handelt an der Unterstützung 0,9315 und es sieht im Chart nicht wirklich günstig für den Aussie aus. Ein Bruch gibt den Weg bis 0,9206 frei.

Erfreulich zeigten sich die deutschen Einzelhandelsumsätze, die um 1,3 % zulegten. Auch die französischen Konsumausgaben konnten mit +0,9 % imletzen Monat überzeugen. Leicht über dem Vormonat lag das türkische Verbrauchervertrauen, nur die Immobiliendaten aus Großbritannien lagen unter den Erwartungen.

Siemens sieht beispielsweise in den Sanktionen gegen Russland erhebliche Risiken für die Entwicklung Europas. Siemens meldete heute einen höheren Quartalsgewinn bei weniger Umsatz als im Vorquartal. Adidas musste dagegen seinen Prognosen senken, während Lufthansa vor allem unter einem Pilotenstreik sowie dem Preiskampf in der Luft litt. Continental musste die Aussichten auf Gesamtjahr kassieren, während sich Volkswagen seinem Ziel Autobauer Nummer 1 zu werden weiter nähert und den Abstand zu Toyota veringert.

Zudem wurde gerade gemeldet, dass die Aktie der portugiesischen Krisenbank Banco Espirito Santo vom Handel ausgesetzt wird.

Aus diesen Vorgaben macht der Dax einen Rückzug deutlich unter die 9.595 und dürfte um 9.530700 die nächste Unterstützung finden. Bei einem Bruch bleibt die 9.360 Ziel. Der Euro Stoxx hält sich dagegen recht achtbar und startet knapp behauptet bei 3.170 Punkten in den Tag. Auch hier sieht der Chart allerdings nicht besonders zuversichtlich aus. Bei einem Bruch des gestriegen tagestiefs bei 3.162 Punkten dürfte es wohl zu einem Test der Unterstützung bei 3.130 Punkten kommen.

EUR/USD ist beim Versuch die 1,34 zurückzuerobern gescheitert und handelt wieder bei 1,3387. Ein Bruch des gestrigen Tiefs bei 1,3362 dürfte den Weg Richtung 1,3290 ebnen. Ganz schwach bleibt Cable. GBP/USD hat nach den schwachen Immobiliendaten die 1,6920 gebrochen und ist auf dem Weg zu 1,6850. EUR/GBP nahezu unverändert bei 0,7920.

Der Rohöl-Preis ist deutlich unter die 100er Marke gefallen und trifft in Kürze auf die Unterstützungszone 99,00/98,70. Gold handelte seitwärts bei 1.295 $.

Montag, 14. Juli 2014

Der Dax freut sich mit dem Fußball-Weltmeister

Deutschland ist Weltmeister und was macht der Dax? Einen Freudensprung. Der deutsche Leitindex begann schon mal über der 9.700 und ist inzwischen schon bei 9.750 Punkten angekommen.

Einen kräftigen Schub dürfte der Handel auch aus Japan bekommen haben, wo die Industrieproduktion mit 0,7 % deutlicher gewachsen ist, als erwartet. Der Nikkei legte daraufhin kräftig zu und generierte ein Plus von 1,25 %.

Auch EUR/USD startet freundlich in den Tag und handelt aktuell bei 1.3632. Das Tageshoch haben wir bei 1,3639 notiert. das bedeutet aber eben auch, dass wir weiter im Niemandsland zwischen 1,3580 und 1,3650 agieren.

Weniger gefragt waren heute morgen die scheren Häfen. USD/JPY legt leicht auf 101,50 zu, während Gold unter Druck steht und mit 1.322 $ wieder unter die Unterstützung bei 1.330 $ gefallen ist.

Heute ist es noch recht ruhig, Nur die Industrieproduktion in Europa (11 Uhr) und eine Rede von mario Draghi (19 Uhr) stehen auf der Agenda. 14 Uhr meldet darüber hinaus die Citigroup ihre Qaurtalszahlen.

Montag, 9. Juni 2014

Japans BIP legt vor Mehrwertsteuererhöhung zu.

Japans BIP hat deutlicher zugelegt als nach erster Lesung erwartet. Im letzten Quartal legte die Wirtschaft im Land der aufgehenden Sonne um 1,6 % statt der erwarteten 1,4 & zu. Dam Nikkei hat das aber nichts genutzt. Der japanische Index hat trotzdem leicht nachgegeben und ist nach dem neuen Monatshoch 15.200 um 85 Punkte gefallen.

Dafür zeigt der Yen Stärke, was meist mit Schwäche im Nikkei und den anderen Indizes einhergeht. USD/JPY steht aktuell um 102,40. Dass die Marktteilnehmer nicht optimistischer reagierten könnte damit zusammenhängen, dass kaum damit zu rechnen ist, dass sich das Wirtschaftswachstum in Japan stabilisiert. Die Mehrwertsteuererhöhung vom 1. April dürfte im 2. Quartal auf´s BIP drücken, weil viele Geschäfte zu alten Bedingungen vorgezogen wurden.

EUR/USD handelt kaum verändert bei 1,3650. Im Hoch agierte das Paar schon bei 1,3668. Die Maßnahmen der EZB scheinen schon verpufft zu sein, ehe sie überhaupt in Kraft treten. Der Dax handelt knapp unter 10.000 Punkten. Insgesamt dürfte der Handel heute eher dünn sein. Die Börsen haben zwar weitgehend geöffnet, aber in vielen europäischen Ländern ist Feiertag, weshalb viele Händler ihren Arbeitsplatz wohl eher nicht aufsuchen werden. Daten sind spärlich gesät. 10.30 wird das Sentix Investorenvertrauen für Europa veröffentlicht.

Hier noch mal der Wochenausblick.



Dienstag, 7. Januar 2014

Der Markt am 7. Januar: Gewinnmitnahmen beendet

Eurozone/Nordamerika
Nachdem die deutschen Einzelhandelsumsätze und die deutsche Arbeitslosenzahl grund für Jubel in der Eurozone sein konnten, enttäuschten die Verbraucherpreise in der Eurozone. Mit 0,8 % Jahressteigerung blieben sie unter den Erwartungen (0,9 %). Übrigens wie man Statistiken für jeden Zweck findet, zeige ich in der Videoanalyse
Weiter auf billiges Geld der Notenbanken setzen die Aktienmärkte. Der Dax gewann am Vormittag ein halbes Prozent, Der EUro Stoxx sogar fast 1 %.
Derweil freut sich Kanadas Finanzminister Flaherty über einen schwachen Loonie. Der sei gut für die Wirtschaft.
Kanadas Handelsbilanzdefizit wird dadurch allerdings nicht wirklich kleiner. In dieser Disziplin überzeugen due USA zwar auch nicht, aber das Defizit ist immerhin kleiner als befürchtet.
Der Kanadische Einkaufsmanagerindex stürzt regelreicht ab: 46,3 statt 55,0. Damit schmiert auch der CAD ab. Damit könnte das Ziel von USD/CAD Richung 1,11 gehen.



Großbritannien/Asien/Ozeanien/Schweiz
In Australien sank das Außenhandeldefizit, was den Aussie aber nicht wirklich beeindruckte. Der Austral-Dollar verlor in der Nacht deutlich und handelt nur noch kanpp über 0,89 US$. Grund könntem Einschätzungen von Moody´s sein, dass die chinesischen Provinzen einen beängstigenden Schuldenberg aufgetürmt haben und das chinesische Wirtschaftswachstum auf 6 % sinken könnte.



Rohstoffe/Aktien
Ein Blick auf Silber zeigt. Die Erholungsphase bei den Edelmetallen könnte vorbei sein.
Sony stellt ein wasserdichtes Handy vor.
JP Morgan muss tief in die Schatulle greifen. 1,7 Mrd. US$ Entschädigung muss die Bank berappen, weil sie Anleger nicht ausreichend vor dem Finanzbetrüger Bernard Madoff gewarnt hat.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Willkommen im Casino Börse

Der Donnerstag gab Raum, die Entscheidung des FOMC zu bewerten. Wenn man sich das Statement genau anschaut, hat Ben Bernanke recht: Eine Lockerung der Geldpolitik war das wohl eher nicht. Die Fed hat sich sogar offengelassen, bei enttäuschenden Daten Tapering wieder zurückzunehmen. Einen Zeitplan gibt es sowieso nicht.

Eurozone/Nordamerika
Aus den USA kamen schon mal die ersten schlechten Daten nach dem Tapering. Gibt es bald die Rolle Rückwärts?
Europa glänzte dagegen mit einer hervorragenden Leistungsbilanz, die den Euro aber kalt ließ.



Großbritannien/Asien/Ozeanien/Schweiz
Wichtigster Termin am Freitag dürfte die Zinsentscheidung der Bank of England sein.
In Großbritannien enttäuschten die Einzelhandelsumsätze. Am Freitag dürfte das BIP kaum für Überraschungen sorgen.
Aus der Schweiz kamen gute Konjunkturerwartungen.



Rohstoffe/Aktien
Gold hat wie erwartet auf Tapering reagiert und ist unter die 1.200er Marke gerutscht. Das Tal muss noch lange nicht erreicht sein.
Facebook und Gründer Zuckerberg werfen 70 Mio. Aktien auf den Markt und Siemens verliert einen Kartellrechtsstreit. Die Auswirkungen auf die Aktien hielten sich aber in Grenzen.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Ausblick 12. Dezember: Impulse aus den USA

Der Mittwoch war von der Aussicht geprägt, dass die Haushaltskrise in den USA zu den Akten gelegt hat. Das könnte ein weiterer Grund für die Fed sein, die Anleihekäufe zu reduzieren. Am Donnerstag sind die Arbeitsmarktdaten und Einzelhandelsumsätze aus den USA die wichtigsten Termine.

Die Termine:
Eurozone
09:00 Mario Draghi spricht in Strasbourg
10:00 EZB-Monatsbericht
11:00 Industrieproduktion Eurozone

Nordamerika
14:30 Anträge auf Arbeitslosenhilfe USA
14:30 Einzelhandelsumsätze USA
14:30 Importpreisindex
15:45 Bloomberg Verbrauchervertrauen
19:05 BoC Polez spricht

Ozeanien
Die Reservebank aus Neuseeland hat den Zinssatz von 2,5 % bestätigt und in ihrem Statement keine Hoffnung auf weitere geldpolitische Lockerungen gemacht.
01:30 Erwerbstätige Australien
01:30 Arbeitslosenquote
01:30 Veränderung Vollbeschäftigung Australien

Schweiz
09:30 Zinsentscheidung SNB
10:00 Thomas Jordan spricht

Meine Analysen sind keine Handelsempfehlung.

Montag, 9. Dezember 2013

Marktausblick 10. Dezember: Wenig Impulse - Euro auf dem Weg zur 1,38

Der Montag verlief eher uninspiriert. Es gab kaum bemerkenswerte Bewegungen. Am Dienstag ist wohl die britische Industrieproduktion der wichtigste Impulsgeber. Die Termine im Überblick:

Eurozone
08:45 französische Industrieproduktion
10:00 italienische Industrieproduktion
11:00 italienisches BIP
13:00 Rede Mario Draghi in Rom

USA
00:30 Dallas Fed Fisher (nicht stimmber.) spricht
14:55 Redbook

Großbritannien
01:01 RICS Hauspreisbilanzen
10:30 Industrieproduktion
16:00 NIESR BIP Schätzung

Asien
00:50 japanischer Groß-Herstellungsindex
00:50 japanischer Tertiär Index
06:30 chinesische Industrieproduktion
06:30 chinesische Bauausgaben

Ozeanien
01:30 Geschäftsvertrauen Australien
01:30 Wohnungsbaukredite Australien

Außerdem schauen wir auf Silber, das am Montag ordentlich Gewinn gemacht hat und auf die Aktie von Baidu. Nach meiner Videoproduktion schaffte es EUR/USD über die 1,3730.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Chartanalyse für den 6. Dezember

Gute US-Daten haben den USD gestärkt, nur nicht gegenüber dem Yen und dem Euro. Der Euro profitierte von der Tatenlosigkeit der EZB. Für den Freitag ist die Frage, welche Auswirkungen die US-Arbeitsmarktdaten auf die Kurse haben.
Einen beeindruckenden Verlust musste am Donnerstag GBP hinnehmen.
Weiter auf Talfahrt sind die Aktienindizes.
Die Aktie des Tages ist heute die von Las Vegas Sands

Meine Analysen sind keine Handelsempfehlung.


Mittwoch, 4. Dezember 2013

Chartanalyse 4. Dezember: Aktienmärkte weiter auf Talfahrt

Gute ADP-Arbeitsmarktdaten haben am Mittwoch die Angst vor einem Eingrenzen der Anleihekäufe befeuert und doch recht heftige Ausschläge ausgelöst.
Die Devisenmärkte erholten sich später aber wieder, während die Aktienmärkte ihre Talfahrt fortsetzten.

Meine Betrachtungen stellen keine Handelsempfehlung dar.




Freitag, 29. November 2013

Schlechte Nachrichten aus der Eurozone belasten nicht

Die Ratingagentur Standard &  Poor´s hat das Rating der Niederlande abgestuft. Damit verlor das einstige Musterland sein Toprating und wird statt mit AAA nur noch mit AA+ geführt. Grund sei, dass die Konjunkuraussichten nicht mehr so gut seien. In Deutschland sind die Einzelhandelsumsätze gleich um 0,8 % eingebrochen. Das zeigt, dass auch in Deutschland die Stimmung nicht überschäumend ist. Auch die französischen Konsumausgaben sind leicht zurückgegangen.

Der Euro hat das nicht wirklich unter Druck gesetzt. EUR/USD bleibt über 1,36. Allerdings scheint das Paar weiter Probleme zu haben Dynamik zu entwickeln. Die Formation, die ich hier im 1H-Chart eingekreist habe, könnte auf eine Korrektur hindeuten.


Auch der Dax ziert sich ein wenig, die Rallye fortzusetzen. Es sieht ein wenig nach einer Top-Bildung bei 9.401 Punkten aus.

Vieles könnte von den Daten um 11 Uhr abhängen. Die Arbeitslosenquote und die Verbraucherpreise der Eurozone werden gemeldet.

In Großbritannien lag der landesweite Hauspreisindex innerhalb der Erwartungen. GBP/USD ist wieder unter die Marke 1,6340 gefallen. Ob das nur ein Luftholen ist oder doch eine Korrektur der zuletzt nur eine Richtung kennenden Märkte ansteht, muss man mal abwarten. Ein Rücksetzer bis 1,6260 ist auf jeden Fall denkbar.

Das Schweizer Konjunkturbarometer lag leicht unter den Erwartungen (1,85 statt 1,88). Auch der Vormonatswert wurde von 1,72 auf 1,71 leicht nach unten korrigiert. Die Erholung von EUR/CHF ist intakt. Übergeordnet gibt es aber einen Abwärtstrend, der schon Oktober aktiv ist. Die Aktuelle Range ist mit 1,2308 und 1,2331 sehr eng. Erweitert handeln wir seit Anfang November zwischen 1,2280 und 1,2350. Ein Ausbruch in eine dieser beiden Richtungen würde auch das Dreieck auflösen.


In der Nacht gab es auch einige überraschende Daten. In Neuseeland sind die Baugenehmigungen um 0,6 % eingebrochen (erwartet +1,7 %), was den Kiwi die 0,80 testen lassen hat. Inzwischen hat sich NZD/USD aber wieder über die 0,8115 erholt. Bei 0,8130 ist er im Stundenchart aber am Kijun (orange Linie) abgeprallt. Die Linie aus dem Ichimoku ist oft ein Widerstand. Gut denkbar also, dass die Erholung nur vorübergehend ist.

Die Verbraucherpreise in Tokio stiegen über die Erwartungen, allerdings enttäuschte die Industrieproduktion in Japan deutlich. Statt einem erwarteten Plus von 2 Prozent gab es gerade mal 0,5. Das hat den
Nikkei dann trotzdem bis 15727 Punkte getragen, bevor es eine Korrektur bis 15487 Punkte gab. Aktuell erholt sich der japanische Index aber schon wieder und liegt auf Allzeithoch-Kurs.

Das bedeutet für den Yen nichts Gutes. USD/JPY bleibt im Aufwärtstrend und damit auf Kurs 103,73.


Hier noch mal ein Komplettüberblick über die heutigen Termine:


Der Wirtschaftskalender wird Ihnen von Investing.com Deutsch, dem führenden Finanzportal, zur Verfügung gestellt.

Meine Betrachtungen stellen keine Handelsempfehlung dar. Ich bin aktuell in EUR/USD, EUR/GBP, Gold, Tesla Motors, Sony, Cisco und IBM investiert.