Die Welt des Reisens

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Mittwoch, 30. Juli 2014

Freude über US-BIP währte nur kurz

Die Freude und die damit verbundene Erholung an den Aktienmärkten währte nur kurz. Relativ zügig haben die Händler realisiert, dass die überraschend starke Konjunkturerholung die Fed dazu bewegen dürfte, die Geldpolitik relativ zeitnah zu straffen. 

Nach Aufzeichnung des Videos gab es wieder verschiedene Meldungen, die eine Eskalation der Ukraine-Krise nicht ausschließen. Dies war ein weiterer Grund, dass die Märkte weiter unter Druck gerieten.

Am Abend gibt es dann nochmal im Blog ein kurzes Statement zum Ergebnis der FOMC-Sitzung.

Freitag, 18. Juli 2014

US-Dollar zieht an

EUR/USD durchbricht die 1,35. Wichtiger wäre allerdings der Bruch der 1,3475. Käme es dazu, wäre das Ziel eventuell 1,3290.

Auch GBP/USD verliert weiter. Cable handelt nur noch bei 1,7044. Unterstützung bei 1,70. Der Dollarindex steigt auf 80,67. Widerstand gibt es bei 80,90.

Gold baut dagegen die Verluste aus und handelt unter 1,306 $.

Leichte Gewinne verzeichneten zuletzt die Indizes und USD/JPY, der wieder bei 101,40 steht.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Der Markt am 15. Januar

14:45 Starke NY Empire State Herstellungsaktivität
NY Empire State Herstellungsaktivität lag mit 12,51 deutlich über der Prognose von 3,75. Die US-Erzeugerpreise lagen leicht über den Erwartungen. Dem US-Dollar brachte das einen Schub. EUR/USD fällt unter 1,36.

14:00 Schulter-Kopf-Schulter im AUD/USD
Im AUD/USD könnte sich in den kommenden Stunden eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation vollenden und den Aussie weiter auf Talfahrt schicken. So ganz sauber ist die Formation noch nicht, aber ein Fall auf 0,8870 mit anschließendem Bruch der Schulter sollte ziemlich bärisch werden.

13:30 Bank of America leicht über den Prognosen
Die Bank of Amerika hat im 4. Quartal 0,29 $ pro Aktie verdient. Analysten gingen von 0,27 $ aus.
Unser Freund, der Dax, kennt weiter kein Halten und ist auf dem Weg zur 9.700. Die 10.000 ist scheinbar nur noch Formsache.Goldman Sachs hält europäische Aktien im Vergleich zu amerikanischen für günstig - die Marktteilnehmer springen auf den Zug.
Die Weltbank hat die Aussichten für das weltweite Wachstum von 3 auf 3,2 % korrigiert auch das treibt die Aktienmärkte.
Verluste gibt es bei den sicheren Häfen Yen und Gold, aber auch beim Euro. EUR/USD kommt der 1,36 immer näher.

10:15 Der US-Dollar kommt zurück
Nachdem der US-Dollar zuletzt unter Druck stand, hat er in der Nacht zugelegt und könnte im europäischen Handel durchaus seine Erholung fortsetzen. Widerstand sollte bei 81,18, dem bisherigen Monatshoch zu finden sein.

EUR/USD verlor einen halben Cent und hat den AUsbruch aus der Wolke nicht geschafft. Im ungünstigen Fall könnte die Gemeinschaftswährung die Unterstützung bei 1,3520 anlaufen.

Besser geht es da dem Dax. Die Marktteilnehmer habe eigentlich  nur durchwachsene Einzelhandelsumsätze aus den USA auf die positiven Komponenten reduziert und schickten den deutschen Leitindex zum neuen All-Time-High 9644 Punkte. Der Ichimoku ist weiterhin bullisch.

Daten sind am Vormittag Mangelware. Die schweizer Einzelhandelsumsätze stiegen im November um starke 4,2 %. Den Schweizer Franken hat das nicht gestützt. EUR/CHF stieg über die 1,2350 und könnte jetzt einen Angriff auf die 1,24 starten. Der Ichimoku mahnt freilich im 4-Stunden-Chart noch zur Vorsicht.

Aber das Kaufsignal könnte sich in den kommenden Stunden durchaus weiter ausbilden. Da die Märkte die gestrigen US-Daten aus welchem Grund auch immer positiv gesehen haben, sind die sicheren Häfen erst einmal wieder aus. Auch Yen und Gold gaben nach.

Aus den USA werden heute vorbörslich die Quartalszahlen der Bank of America gemeldet.

Die Videoanalyse gibt es hier

Montag, 13. Januar 2014

Ausblick 14. Januar: US-Einzelhandel im Fokus

Die Märkte sind am Montag zunächst in Deckung gegangen. Am Dienstag gibt es neue Impulse. Die Industrieproduktion der Eurozone und der US-Einzelhandel stehen auf dem Programm.



Die Unsicherheit der Märkte zeigt sich am besten am Yen. USD/JPY und EUR/JPY kennen kaum ein Halten. Am Dienstag stehen die Verbraucher- und Erzeugerpreise aus UK im Fokus. Cable geriet am Montag ganz ohne Daten unter Druck.



Auch Gold bleibt Fluchtgebiet, Öl leidet weiter und Merck könnte eine goldene Zeit bevorstehen.

Mittwoch, 8. Januar 2014

Der Markt am 8. Januar: US-Arbeitsmarkt stark

Eurozone/Nordamerika
Das FOMC-Sitzungsprotokoll hat keine Überraschungen zu bieten. Die FOMC-Mitglieder sahen die Wirkung des Anleihekäufe schwinden. Einige hätte gern eine größere Reduzierung gesehen. Insgesamt sehen die FOMC-Mitglieder die Konjunktur auf dem richtigen Weg. Die größte Sorge bei einem schnelleren Tapering bereitet den FOMC-Mitgliedern die Finanzmarktstabilität.

Die USA müssen für ihre 10-jährige Anleihe 3 % Zinsen zahlen. Bei der letzten Auktion waren es noch gut 2,8 %- Warum? Nun, die Märkte preisen schon mal eine geldpolitische Straffung ein und zeigen der Fed. Mit der Eingrenzung von QE3 muss sehr behutsam umgegangen werden, sonst laufen die Märkte aus dem Ruder. Wahrscheinlich weniger in den USA als viel mehr in den Schwellenländern. Die Verwerfungen aus dem letzten Sommer können durchaus erneut entstehen.

Der Arbeitsmarkt in den USA brummt. Die ADP-Arbeitsmarktdaten weisen für den November 238.000 neu geschaffene Stallen im Nicht-Agrarbereich aus. Erwartet wurden 200.000 neue Stellen.

Am Vormittag konnten die Auftragseingänge der deutschen Industrie überzeugen. Im November stiegen sie um 2,1 %. Erwartet wurden lediglich 1,5 %.
Die Arbeitslosenquote in Italien galoppiert. 12,7 % nach 12,5 % im letzten Monat dürften besorgniserregend sein.
Insgesamt blieb die Arbeitslosenquote in der Eurozone aber unverändert bei 12,1 %. Überraschend stark zeigten sich die Einzelhandelsumsätze der Eurozone im November. 1,4 % mehr Umsatz gab es . Erwartet wurden nur 0,2 %

Schon im Vorfeld der Veröffentlichung der ADP-Daten gewann der US-Dollar an Stärke und schaffte es über die 81er Marke. Sollte er sich nachhaltig über diesem Widerstand etablieren, könnte dies eine weitere Rallye nach sich ziehen. Ziel könnte die 81,50 sein. Die Marktteilnehmer gehen wohl zunehmend davon aus, dass die Fed ihre Anleihekäufe bald weiter deutlich drosselt. In diesem Zusammenhang sind die Daten am Nachmittag von elementarer Bedeutung.

Einher geht dies mit leichten Verlusten im Dax. Auch hier könnte ein Indiz zu finden sein, dass die Märkte inzwischen doch von einer deutlichen und schnellen Kapitalverknappung durch die Fed ausgehen. Für weitere Indizien dürften die Marktteilnehmer sehr gespannt auf das FOMC-Sitzungsprotokoll warten. Eigentlich geht man bisher von einem sehr moderaten Vorgehen der Fed aus. Da die schwachen Verbraucherpreise aus der Eurozone die EZB eher noch mehr lockeres Geld in Markt pumpen lassen sollten, dürften sich die Aktienmärkte eher wieder Richtung Norden orientieren.

Hier die Analyse von gestern Abend


Großbritannien/Asien/Ozeanien/Schweiz
In Großbritannien wurde ein schwacher Halifax Hausapreisindex gemeldet. -0,6 % statt der erwarteten +0,6 % sibd schon eine herbe Enttäuschung. Interessanterweise gab es für GBP trotzdem keinen Druck.
In Japan konnte sich der Nikkei von den Vortagsverlusten erholen. Grund war auch ein geschwächter Yen. USD/JPY geann 0,35 %, EUR/JPY 0,3 %.

Hier die Analyse von gestern Abend


Rohstoffe/Aktien
Die Öllagerbestände aus den USA sind weiter gesunken, was dem Ölpreis nichts ausmacht. Da die USA durch Fracking immer mehr von Ölimporten unabhängig sind, spielen die Lagerbestände für den Ölpreis kaum noch eine Rolle.
Ford-Ceo Alan Mulally geht nicht zu Microsoft. Lange gab es Gerüchte über einen solchen Schritt.
Micron Technology überraschte mit guten Quartalszahlen.
Auch Constellation Brands überzeugte die Anleger.

Hier die Analyse von gestern Abend

Sonntag, 5. Januar 2014

Wochenausblick: Richtungsentscheidung für den Euro

Willkommen zur neuen Handelswoche, in der einige wiichtige Daten anstehen.

Die Eurozone wird vor allem auf die Zinsentscheidung der EZB blicken. Einigen sehen ja schon die Entwicklung der öetzten Tage für eine Wende im EUR/USD. Ich meine, man sollte die Entscheidung am Donnerstag abwarten. Goldman Sachs rechnet mit einer Zinssenkung des Einlagen-Zinssatzes. Warum eigentlich sollte dies die EZB tun?

Aus den USA stehen die Non Farm Payrolls an. Gute Arbeitsmarktdaten könnten die Fed dazu bewegen, die Anleihekäufe weiter zu reduzieren. Das könnte den Dollar weiter stärken. Am Freitag stand der Sollar über der 80,80. Ein Sprung übe die 81 könnte weitere Gewinne generieren.

Die Videoanalyse, leider mit keinem wirklich schönen Ton. Ich arbeite dran. Besonders die ersten zwei Minute war leider ne Katastrophe.



Aus Großbritannien kommt das Highlight für die anderen Währungsgebiete, wobei eine Äbnderung der Zinspolitik der Bank of England wohl eher nicht zu erwarten ist. Schon allen, um GBP nicht weiter zu stärken kann die Bank of England eigentlich die Geldpolitik nicht straffen. Mit Sorge kann man auch nach China schauen.



Im letzten Teil gibt es eine Blick auf Gold und Öl. Dazu begint die Berichtssaison in den USA.



Meine Analysen sind keine Handelsempfehlung.

Montag, 30. Dezember 2013

Märkte am Vormittag.

Insgesamt ruhig verlief der Handel in der Nacht.

EUR/USD droht weiter wieder unter die Marke von 1,3740 zu fallen. Im Ichimoku unterstützt darunter noch die Wolke. Darunter könnte es eng werden - zumindest für den Aufwärtstrend


Noch ist es aber nicht soweit. Der Dollarindex hat zwar den Widerstand 80,45 getestet aber nicht überwunden.


Rohstoffe
Öl  hat es wieder über die 100 geschafft und könnte sich zu Beginn der neuen Handelswoche dort halten. Grund dürften hier die zuletzt stark gefallenen US-Vorräte sein. Nächstes Ziel auf der Oberseite wäre bei 102,50 zu finden.



Aktien
Apple zieht mal wieder gegen Samsung vor Gericht. Im never ending Patentstreit will der US-Gigant bei einem kalifornischen Gericht erreichen, dass die Südkoreaner rund zwei Dutzend Produkte vom Markt nehmen müssen.

Ich wünsche einen erfolgreichen Handelstag.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Zittern vor der Ben Bernanke Show

Am Dienstag rückte die Entscheidung des FOMC endgültig in den Fokus der Marktteilnehmer.
Der gute ZEW-Konjunkturerwartungsindex verpuffte genauso wie wohl am Mittwoch der ifo-Geschäftsklimaindex kaum beachtung finden wird.

Die Video-Analyse gibt es ab heute in drei Teilen. Teil 1 beschäftigt sich mit der Eurozone und Nordamerika. Hauptthema heute also: Die Sintzung des Open Market Ausschusses (FOMC) der Fed.



Der zweite Teil beschäftigt sich mit den restlichen Währungsgebieten. Am Mittwoch dürfte ein blick auf die Bank of England ganz interessant werden, denn das MPC-Versammlungsprotokoll wird veröffentlicht. Das BIP aus Neuseeland wird wohl eher im Banne des FOMC untergehen.



Im dritten teil geht es um Rohstoffe und Aktien. Gold zeigt sich am Dienstag geschwächt, was darauf schließen lässt, dass die Marktteilnehmer eher mit einer zeitnahen Eingrenzung der Anleihekäufe durch die Fed rechnen.
Boeing erhöht die Quartalsdividende und Facebook erfreut ab Donnerstag seine User mit Werbevideos.

Montag, 16. Dezember 2013

Jahresendrallye kommt in Schwung

Am Montag präsentierten sich die Märkte weitgehend freundlich. Überwiegend gute Wirtschaftsdaten ließen die Anleger auf Shoppingtour gehen. Die Sorge vor einem Tapering durch die Fed trat in den Hintergrund.



Die Termine des Dienstag:
Eurozone
11:00 ZEW-Konjunkturerwartungsindex D (55,0 / 54.6)
11:00 ZEW-Konjunkturerwartungsindex Eurozone (60,9 / 60,2)
11:00 ZEW – aktuelle konjunkturelle Lage D (30,0 / 28,7)
11:00 ZEW – aktuelle konjunkturelle Lage Eurozone (? / -61,6)
11:00 Verbraucherpreisindex Eurozone (Y) (0,9 % / 0,9)
11:00 Verbraucherpreisindex Eurozone (M) (-0,1 % / -0,1)
11:00 Kern-VPI Eurozone (Y) (0,9 % / 0,8)
11:00 Kern-VPI Eurozone (M) (? / 0,0)

Nordamerika
14:30 Verbraucherpreisindex USA (M) (0,1 / 0,1 %)
14:30 Verbraucherpreisindex USA (Y) (1,7 / 1,7 %)
14:30 Verbraucherpreisinflation der USA (M) (0,1 / -0,1%)
14:30 Verbraucherpreisinflation der USA (Y) (1,3 / 1,3%)
14:30 Leistungsbilanz USA (-100,3 Mrd / -98,9 Mrd)
14:30 Kanadischer Industrieumsatz (M) (-0,2 / 0,6%)
14:55 Redbook (M) (-1,5 %)
14:55 Redbook (Y) (2,6 %)

Ozeanien
01:30 Minutes Reserve Bank of Australia
22:45 Leistungsbilanz NZL (-4,3 Mrd. / -1,25 Mrd.)
23:30 RBA-Gov. Stevens spricht

Sonntag, 15. Dezember 2013

Marktausblick 15. bis 21. Dezember: Woche der Fed

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de
Die neue Handelswoche wird durch einen Termin bestimmt: Die Zinssitzung des FOMC am Dienstag und Mittwoch. Am Mittwochabend gibt es dann die mit Spannung erwartete Pressekonferenz mit dem scheidenden Fed-Präsident Ben Bernanke. Wann grenzt die Fed ihre Anleihekäufe ein? Schon im Dezember, im Januar oder wartet der geldpolitische Ausschuss FOMC doch noch ein wenig, ob sich die aktuellen Daten erhärten. In diesem Umfeld werden sich die Märkte positionieren. Aktuell scheinen die Märkte eher an ein zeitnahes Tapering zu glauben.



Die Woche zum Nachlesen

Eurozone
Montag
8:58 Französischer Einkaufsmanagerindex
9:28 Deutscher Einkaufsmanagerindex
9:58 Eurozonen-Einkaufsmanagerindex

Dienstag
Deutscher ZEW-Konjunkturerwartungsindex

Mittwoch
ifo-Geschäftsklima

Freitag – Hexensabbat (dreifacher Verfall an Terminbörsen)
Deutsche Erzeugerpreise, GfK-Konsumklima

Nordamerika
Montag
14:30 Lohnstückkosten, Non-farm Produktivität USA
14:30 NY Empire State Herstellungsaktivität
14:30 Wertpapierkäufe ausländischer Investoren Kanada
15:00 TIC Langzeit-Investitionen USA
15.15 Industrieproduktion USA

Dienstag
Verbraucherpreise USA

Mittwoch
FOMC-Zinsaussage USA
Pressekonferenz mit Ben Bernanke

Donnerstag
US- Verkäufe bestehender Häuser
Philly Fed-Herstellungsindex

Freitag
US-BIP
Kanada: Einzelhandelsumsätze, Verbraucherpreisindex

Großbritannien
Dienstag
Verbraucherpreisinflation

Mittwoch
Arbeitslosenstatistik

Donnerstag
Einzelhandelsumsätze

Freitag
BIP

Asien
Montag
0:50 Dienstleistungsindex, Herstellungsindex Japan
2:45 HSBC PMI China

Ozeanien
Sonntag
22:00 Konsumentenstimmung Neuseeland

Mittwoch
NZ-BIP

Meine Analysen sind keine Handelsempfehlungen!

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Ausblick 12. Dezember: Impulse aus den USA

Der Mittwoch war von der Aussicht geprägt, dass die Haushaltskrise in den USA zu den Akten gelegt hat. Das könnte ein weiterer Grund für die Fed sein, die Anleihekäufe zu reduzieren. Am Donnerstag sind die Arbeitsmarktdaten und Einzelhandelsumsätze aus den USA die wichtigsten Termine.

Die Termine:
Eurozone
09:00 Mario Draghi spricht in Strasbourg
10:00 EZB-Monatsbericht
11:00 Industrieproduktion Eurozone

Nordamerika
14:30 Anträge auf Arbeitslosenhilfe USA
14:30 Einzelhandelsumsätze USA
14:30 Importpreisindex
15:45 Bloomberg Verbrauchervertrauen
19:05 BoC Polez spricht

Ozeanien
Die Reservebank aus Neuseeland hat den Zinssatz von 2,5 % bestätigt und in ihrem Statement keine Hoffnung auf weitere geldpolitische Lockerungen gemacht.
01:30 Erwerbstätige Australien
01:30 Arbeitslosenquote
01:30 Veränderung Vollbeschäftigung Australien

Schweiz
09:30 Zinsentscheidung SNB
10:00 Thomas Jordan spricht

Meine Analysen sind keine Handelsempfehlung.

Montag, 9. Dezember 2013

Marktausblick 10. Dezember: Wenig Impulse - Euro auf dem Weg zur 1,38

Der Montag verlief eher uninspiriert. Es gab kaum bemerkenswerte Bewegungen. Am Dienstag ist wohl die britische Industrieproduktion der wichtigste Impulsgeber. Die Termine im Überblick:

Eurozone
08:45 französische Industrieproduktion
10:00 italienische Industrieproduktion
11:00 italienisches BIP
13:00 Rede Mario Draghi in Rom

USA
00:30 Dallas Fed Fisher (nicht stimmber.) spricht
14:55 Redbook

Großbritannien
01:01 RICS Hauspreisbilanzen
10:30 Industrieproduktion
16:00 NIESR BIP Schätzung

Asien
00:50 japanischer Groß-Herstellungsindex
00:50 japanischer Tertiär Index
06:30 chinesische Industrieproduktion
06:30 chinesische Bauausgaben

Ozeanien
01:30 Geschäftsvertrauen Australien
01:30 Wohnungsbaukredite Australien

Außerdem schauen wir auf Silber, das am Montag ordentlich Gewinn gemacht hat und auf die Aktie von Baidu. Nach meiner Videoproduktion schaffte es EUR/USD über die 1,3730.

Freitag, 6. Dezember 2013

Starke US-Daten beflügeln die Aktienmärkte

Das war dann für viele wohl doch eine Überraschung. Die starken Non Farm Payrolls und vor allem der starke Rückgang der Arbeitslosenquote auf 7,0 % beflügelte die Aktienmärkte. Die mögliche Reduzierung der Anleihekäufe durch die Fed schien die Märkte nicht zu beeindrucken. Auch der US-Dollar kam nicht zum erwarteten Befreiungsschlag. Auch der Euro profitierte, obwohl die deutschen Industrieaufträge stark enttäuschten.

Am Ende gibt es auch noch einen kleinen Ausblick auf die kommende Woche.

Die Analysen sind keine Handelsempfehlung

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Chartanalyse für den 6. Dezember

Gute US-Daten haben den USD gestärkt, nur nicht gegenüber dem Yen und dem Euro. Der Euro profitierte von der Tatenlosigkeit der EZB. Für den Freitag ist die Frage, welche Auswirkungen die US-Arbeitsmarktdaten auf die Kurse haben.
Einen beeindruckenden Verlust musste am Donnerstag GBP hinnehmen.
Weiter auf Talfahrt sind die Aktienindizes.
Die Aktie des Tages ist heute die von Las Vegas Sands

Meine Analysen sind keine Handelsempfehlung.


Sonntag, 1. Dezember 2013

Reigen der Einkaufsmanager

Der Handelsauftakt wird von den Einkaufsmanagern geprägt. In der Nacht erscheint schon der HSBC Einkaufsmanager-Index aus China, am Vormittag geht es dann mit den Indizes aus verschiedenen Euroländern und Großbritannien weiter. 16 Uhr endet der Reigen mit dem US-amerikanischen ISM PMI. An einem Tag können wir uns also fast weltweit über den Optimismus oder Pessimismus der Manager informieren.

Der Montag wird also ein Schaulaufen für die globale Konjunktur.

Am Sonntag gab es einige Nachrichten, die interessant waren: Griechenlands Bonität, Spaniens Haushalt, der Euro als Exportschlager und China spielen eine Rolle.

Mehr später in der Videoanalyse, die keine Handelsempfehlung ist.

Freitag, 29. November 2013

Der Dax schlägt wieder alle

Schau an, wenn die Ratingagenturen positive Nachrichten senden, sind sie es plötzlich wert, auch von der Politik erwähnt zu werden - zum Eigenlob versteht sich. Spaniens Premier Rajoy meinte daher, dass der optimistischere Ausblick von S&P die Fortschritte im Land widerspiegelt.

Nicht so gut steht dagegen um Italien, wo Premier Letta mal wieder eine Vertrauensfrage stellen möchte. Ziel ist es die Stabilität seiner Mehrheit zu testen. Die Märkte sehen das alles sehr unaufgeregt. Adventsstimmung im Markt.

Im Forexhandel gab es kaum Bewegung. Am ehesten konnte noch der Kiwi auf sich aufmerksam machen. NZD/USD konnte sich nach den Verlusten des Vortages deutlich erholten, wurde aber genau an der Abwärtstrendlinie jäh gebremst. Aber trotzdem 0,4 % Gewinn war heute schon das Nonplusultra.

Wenn der Kiwi Strecke macht, ist der Aussie nicht weit. Ein freundlicher Aussie traf heute also auf einen griesgrämigen Yen. AUD/JPY hat gerade die Wolke nach oben durchbrochen. Wenn sich jetzt noch der Kijun (orange)  dazu bewegen ließe nach Norden zu zeigen, könnte dies Potential bis 95,60 bieten.


Keine Veränderung gab es heute im Dollar-Index. Er kriecht weiter an der Unterstützung 80,50 herum. Immerhin, bisher hält der Support.


Der IBEX konnte seine Performance vor Vormittag nicht fortsetzen und fiel aus dem Aufwärtstrendkanal. Erstes Ziel auf der Unterseite könnte 9.650 sein. Auch 9.500 Punkte wären denkbar. Der Ichimoklu mahnt aber noch zur Vorsicht und ist neutral.


Und so hat der Dax heute die größten Gewinne generiert. Das neue Allzeithoch steht nun bei 9.425 Punkten. Wann sehen wir die 9.500? Nun, vielleicht am 5. Dezember, wenn die EZB ihre Zinsentscheidung bekanntgibt.

Eine ziemlich starke Erholungsbewegung hat Öl hingelegt. WTI gewann rund 0,8 %, bleibt aber weiter im Abwärtstrendkanal gefangen. Bis die Bullen wieder das zepter übernehmen könnten, dürfte das schwarze Gold aber einen ganz schönen Weg vor sich haben. Widerstände liegen bei 95,60 und 98,70.

Ein Blick auf die Aktien. Fast 2,5 % hat heute die Aktie der Mosaic Company gut gemacht und so die Korrektur beendet. Ob die Aktie aber eine gute Investion ist, dürfte nicht so sicher sein. Es gibt zar nach dem Absturz der Aktie im Sommer einen kontinuierlichen Aufwärtstrend, aber die Frage bleibt, wie nachhaltig das ist. Im letzten Quartal blieben die Gewinne unter den Schätzungen der Analysten und auch ansonsten gab es zuletzt kam Nachrichten, die für eine Investition Sprechen. Charttechnisch könnte die Aktie noch bis in den Bereich von 50 US$ zulegen. Dort wäre die obere Begrenzung des Aufwärtstrendkanals zu finden.

Gleich 3,5 % ging es heute für die Aktie der Vale S. A. nach oben. Das brasilianische Bergbauunternehmen kam zuletzt charttechnisch deutlich unter die Räder und könnte bei 14,70 einen Boden gebildet haben. Theoretisch könnte es eine Erholung bis 17,05 geben. Allerdings empfiehlt der Ichimoku nicht wirklich einen Einstieg. Nachrichten zum Unternehmen gibt es nicht.


Apple ist die dritte Aktie, die wir uns kurz anschauen wollen. Mit dem Bruch der 540 dürfte nun die 600 wieder in den Fokus rücken. Heute wurde gemeldet, dass in Japan 76 % aller gekauften Smartphones Geräte von Apple waren. Na ja, das Weihnachtsgeschäft beginnt gerade erst. Charttechnisch sollten die Bullen wieder Oberwasser gewinnen.

Meine Betrachtungen stellen keine Handelsempfehlung dar. Ich bin aktuell in EUR/USD, EUR/GBP, Gold, Tesla Motors, Sony, Cisco und IBM investiert.

Donnerstag, 28. November 2013

Europa steht im Fokus

Die Daten des Nachmittag sind schnell zusammengefasst. Die deutschen Verbraucherpreise sind etwas üppiger ausgefallen als ursprünglich gedacht. Aus Sachsen kam die Kunde, dass vor allem gestiegene Lebensmittelpreise die Inflation begünstigt haben. Das kanadische Leistungsbilanzdefizit ist dagegen enttäuschend ausgefallen.

Bild: Rudolpho Duba  / pixelio.de
Am Abend gibt es die neuseeländischen Baugenehmigungen (22.45 Uhr) . Es wird mit 1,7 % ein wenig mehr Dynamik erwartet als bisher (1,4 %).

0.30 Uhr gibt es dann wieder ein paar Daten aus Japan. Die Arbeitslosenquote, Verbraucherpreise und Industrieproduktion stehen auf dem Programm. Insgesamt sind die Analysten recht optimistisch. Gute Daten dürften dem Nikkei helfen und den Yen weiter unter Druck setzen.

Der europäische Markt schickt schon 8 Uhr die ersten Impulse. Die deutschen Einzelhandelsumsätze geben ein Bild der Verbraucherstimmung im für die Konjunktur wichtigsten Euroland. Weitere Impulse aus der Eurozone sind von den französischen Konsumausgaben (8.45 Uhr), der italienischen Arbeitslosenquote (10 Uhr) und der Arbeitslosenquote in der Eurozone (11 Uhr) zu erwarten. Ebenfalls 11 Uhr wird der Verbraucherpreisindex aus der Eurozone gemeldet. Der wird dann auch großen Einfluss auf die Entscheidung der EZB haben, wenn sich der EZB-Rat am 05.12.2013 zur letzten Zinssitzung des Jahres trifft.

Großbritannien meldet schon um 8 Uhr den landesweiten Hauspreisindex und aus der Schweiz kommt 11.30 Uhr das Konjunkturbarometer. Alles was es sonst von gibt, ist hier schon aufgelistet:


Der Wirtschaftskalender wird Ihnen von Investing.com Deutsch, dem führenden Finanzportal, zur Verfügung gestellt.

EUR/USD hangelt sich auch nach den guten Daten aus der Eurozone weiter um den Auwärtstrend herum. Wie vorher in der Range 1,3490 - 1,3570 schafft es das Paar nicht, den entscheidenden Schwung zu generieren und die 1,3640 zu attackieren. Weiter muss auch ein Rückfall in die ehemalige Range eingeplant werden. Wirklich USD-bullische Impulse werden aber auch am Freitag ausbleiben, weil in den USA auch am Freitag nur verkürzt gehandelt wird (bei 19 Uhr MEZ) und es keinerlei Daten aus den USA gibt.

Ziemlich düster sieht es weiter für EUR/GBP aus. Dem Paar droht inzwischen der Bruch der 0,83 und damit ein Test der 0,8260. Hier könnte es dann richtig ungemütlich für das Paar werden.

GBP hatte am Donnerstag eine starke Performance. Cable überwand die 1,6340 und ist nun auf dem Weg zur 1,64.

Ein unheimlich spannendes Paar ist aktuell GBP/JPY. Vor allem, wenn man fragt: Ja, wo will es denn hin? Fündig werden wir im Jahr 2009 und bei der Antwort über der erreichten 167,40 ist im Prinzip viel Luft bis etwa 183,70. Die Rallye dürfte aber mal eine Pause einlegen müssen, vorausgesetzt die Marktteilnehmer erinnern sich, dass man im überkauften Status mal Gewinne mitnehmen sollte. Der RSI steht bei 75 und empfiehlt zumindest eine Korrektur.

USD/JPY bleibt in unserem Aufwärtstrend-Kanal. Nächstes Ziel ist 103,73. Danach sollte es auch hier mal ein Paar Gewinnmitnahmen geben.


NZD/USD kämpft mit der 0,8115. Kritisch wird aber erst ein Bruch der 0,8080, dann kann es schnell bis zur 0,7920 gehen.


Noch einen Bick auf den USD/CAD. Das Paar scheiterte am Donnerstag erneut an der 1,06. Ein überwinden des Widerstand bei etwa 1,0610 sollte Potential bis 1,0760 eröffnen.

Zum Schluss noch ein Blick auf den Dollar-Index. Der hält sich in der engen Range zwischen 80,50 und 80,80. Ein Bruch der 80,35 würde Schlimmes befürchten lassen.

Meine Betrachtungen stellen keine Handelsempfehlung dar. Ich bin aktuell in EUR/USD, EUR/GBP, Gold, Tesla Motors, Sony, Cisco und IBM investiert.

Montag, 25. November 2013

Der Markt blickt Pending Home Sales

Bevor aber die schwebenden Hausverkäufe um 16 Uhr auf dem Programm stehen, wollen wir schnell mal die Märkte am Mittag beleuchten. Alle Termine sind hier zu entnehmen.


Der Wirtschaftskalender wird Ihnen von Investing.com Deutsch, dem führenden Finanzportal, zur Verfügung gestellt.

Der Dax steigt weiter und ist inzwischen auch über die 9.300 Punktemarke gesprungen. Das neue Alltimehigh steht bei 9.305 Punkten. Naben der nach oben offenen Richter-Skala scheint es eben auch einen nach oben offen Aktienmarkt zu geben. Marktbeobachter haben den Iran-Kompromiss als Kurstreiber ausgemacht. Den Chart gab es heute Vormittag.

Nicht erfreulich sahen die Hypotheken-Genehmigungen in Großbritannien aus. Immerhin wurde der Vormonatswert nach oben korrigiert, so dass am Ende die Enttäuschung zwar messbar, aber nicht dramatisch war. Der Aufwärtstrend bleibt intakt, auch wenn der Ichimoku zur Vorsicht mahnt. Eine Korrektur bis 1,6150 ist durchaus denkbar. Auf der Oberseite gibt es bei 1,6260 Widerstand.


EUR/GBP handelt gerade zwischen Tenkan und Kijun - Mehr Neutralität geht dann gerade nicht. Etwas ereweitert könnte man die Tradingrange zwischen 0,8315 und 0,8380 festlegen. Generell bleiben wir im Abwärtstrend.


Einen Blick sollten wir auch auf Gold werfen. Das Edelmetall stürzt weiter ab und ein Ende scheint nicht in Sicht. Nach dem Bruch der 1.250 ist das Ziel 1.180 sehr wahrscheinlich. Wir befinden uns klar in einem Bärenmarkt, weshalb der RSI im Daily bei 27,4 nicht dramatisch ist. Allerdings ist der RSI im 4H-Chart auch recht niedrig (24,3), weshalb es eine kurzfristige Erholungsbewegung geben könnte. Diese sollte aber wirklich nur eine korrigierende Funktion haben. Der Tend scheint auch in den kommenden Tagen eher gen Süden gerichtet zu bleiben.


Unter der 1.180 könnte Gold bis 1.044 US$ durchgereicht werden.


Einziger wirklich relevanter Termin am Nachmittag sind die schwebenden Hausverkäufe. Es wird ein leichtes Wachstum erwartet. Im EUR/USD hat sich nicht wahnsinnig viel getan. Die Analyse vom Vormittag gilt weiter. Schauen wir noch auf den Dollar-Index. Die wichtige 80,40 scheint einen soliden Boden zu bilden, von dem aus der Dollar langsam auf dem Erholungspfad ist. Wirklich nachhatig wird diese Bewegung aber wohl erst über 81,30/50.


Meine Betrachtungen stellen keine Handelsempfehlung dar. Ich bin aktuell in EUR/USD, EUR/GBP, Gold, Tesla Motors, Sony, Cisco und IBM investiert.

Mittwoch, 20. November 2013

Wann kommt Tapering?

Vorhin ein wenig untergegangen sind ein paar weitere Daten des Vormittags. Nicht wirklich erfreulich sind die deutschen Erzeugerpreise, die  für die augenblickliche Schwäche des Euro mit verantwortlich sein könnten.  Im letzten Monat sanken die Erzeugerpreise um 0,2 %. Auf Jahresbasis sind wir inzwischen bei -0,7 %. EUR/USD schafft es weiter nicht die 1,3550 nachhaltig zu überwinden. Gegen die These, dass die Erzeugerpreise das Problem sind, spricht aber. dass EUR/USD eigentlich seit Mitternacht kontinuierlich verliert.


Im größeren Zeitfenster hatte ich EUR/USD vor zwei Stunden besprochen. Überraschend stark präsentierte sich der Schweizer ZEW Konjunkturerwartungsindex. Mit 31,6 lag er über den erwarteten 30,0. Im EUR/CHF deutet sich auch Schwäche an. Der Ichimoku ist zwar noch neutral, aber unter 1,2310 dürften weitere Abgaben Richtung 1,2280/35 bevorstehen.



Der amerikanische Handel hat es heute in sich. 14.30 Uhr geht es mit den Einzelhandelsumsätzen und den Verbraucherpreisen los. Bei den Einzelhandelsumsätzen wird bei der Kernrate, also ohne Autos nur eine Steigerung von 0,1 % erwartet. Vor einem Monat waren es noch 0,4 %. Klingt nach einer vorsichtigen Prognose, aber das ist verständlich, schließlich dürften die Amerikaner im Oktober wegen Government Shutdown nicht in großer Kauflaune gewesen sein.

Der Verbraucherpreisindex ist für Tapering wichtig. Aber die Verbraucherpreise sind wahrscheinlich weiter auf dem Rückzug. Die Inflation wird nur noch bei einem Prozent erwartet. Vor einem Monat waren es noch 1,2 %. Die Fed hat also eher ein ähnliches Problem wie die EZB. Man muss verhindern, dass die Realwirtschaft in die Deflation abrutscht.

Warum ist das bei der ganzen Geldflut so? Nun, die vielen Milliarden der Notenbanken kommen ja kaum in die Realwirtschaft. Die Fed kauf ja vor allem Staatsanleihen und auch die Bank of Japan, kauft Staatsanleihen. Die Staaten finanzieren damit ihre Haushaltsdefizite. Dazu gibt es Liquidität zum niedrigen Zinssatz für die Geschäftsbanken. Doch statt die Wirtschaft anzukurbeln, nutzen die Geschäftsbanken das Geld, um sich selbst zu sanieren. So kommt die Wirtschaft kaum in Fahrt. Die Arbeitslosigkeit bleibt in vielen Ländern besorgniserregend hoch und so ist auch kaum eine Steigerung der Konsumausgaben zu erwarten. Was macht ein Händler, wenn keiner mehr etwas kauft? Er senkt die Preise oder erhöht sie wenigstens nicht. Eine gefährliche Spirale, denn dann fehlt auch das Kapital für neue Investitionen, eine Rezession droht. Wenn man dies zum Maßstab macht, muss aber auch feststellen, dass die Anleihekäufe durch die Fed im Prinzip wirkungslos sind.

In dieser Beziehung ist es sehr interessant zu erleben, wie die einzelnen Mitglieder des FOMC dieses Problem sehen und ob sie QE3 vielleicht doch bald langsam zurückfahren wollen. Antworten auf diese Fragen können im FOMC-Sitzungsprotokoll stehen, das um 20 Uhr veröffentlicht wird.

Dazwischen gibt es 16 Uhr die Verkäufe bestehender Häuser in den USA. Außerdem gibt es wieder ein paar Einblicke in das Innenleben des FOMC: 16 Uhr spricht New York-Fed-Chairman William Dudley, 18.10 Uhr ist dann James Bullard von der St. Louis-Fed an der Reihe. Beide sind stimmberechtigte Mitglieder des FOMC.

Wir schauen mal kurz auf den Dollar-Index.Der Dollar hat von der Euroschwäche nicht wirklich profitiert. Im Wettrennen um die schwächste Währung scheint es ein patt zu geben.



Neben den vielen wichtigen Terminen aus den USA stehen auch in Kanada zwei Ereignisse auf dem Programm. 14.30 Uhr erscheinen die Großhandelsumsätze. 22.15 Uhr spricht dann noch der Gouverneur der Bank of Canada, Stephen S. Poloz.

EUR/CAD hat bei 1,42 Widerstand gefunden und könnte nun bis 1,4060 korrigieren. Sollte die Schwäche anhalten, würde das Paar eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation bilden und bis 1,3975 fallen können. Noch liegt das Paar aber in einem Aufwärtstrend.


Weitere Infos und Einschätzungen gibt es im Laufe des Nachmittag auf meiner eToro OpenBook Wall.

Meine Betrachtungen stellen keine Handelsempfehlung dar. Ich bin aktuell in EUR/USD, EUR/GBP, EUR/AUD, Gold, Tesla Motors, Sony, Cisco und IBM investiert.

Montag, 9. September 2013

Eine Nachtschicht könnte sich lohnen

Es war lange ein öder Handelstag, der am Nachmittag plötzlich einen Impuls erhielt. Auch Russland hat Syrien inzwischen aufgefordert, seine chemischen Waffen unter internationale Kontrolle zu stellen oder zu zerstören. Das weckt die Hoffnung, dass der Militärschlag der USA, die ähnliches von Syrien fordern, dass die Krise vielleicht wenigstens nicht weiter eskaliert. Daten waren Mangelware und auch andere Nachrichten hielten sich im nicht nennenswerten Bereich.

Der US-Dollar verlor nach der Meldung aus Russland und dürfte nach dem Bruch der 82 durchaus einigen Abwärtsrisiken ausgesetzt sein. Sollte der Unterstützungsbereich um 81,75 nicht halten, könnte es schnell bis 81,10 gehen. Ein Szenario, das besonders interessant wird, denn sich die Lage um Syrien entspannt. Interessant wird in diesem Zusammenhang die für Dienstag geplante TV-Ansprache von US-Präsident Barack Obama. Der Ichimoku ist jedenfalls äußerst Dollar-bärisch eingestellt (Pfeil).


Ansonsten wird es auch am Dienstag kaum relevante Daten oder Termine für EUR/USD geben. Wenn überhaupt, könnte das Redbook vielleicht am Nachmittag ein wenig Abwechslung bringen. Ansonsten könnte es vielleicht am Morgen einen Impuls aus China geben, wenn Bauausgaben und Industrieproduktion veröffentlicht werden. EUR/USD hat nach der Nachricht aus Russland einen ordentlichen, fast nicht mehr erwarteten Satz über die 1,3220/25 und die 1,3250 gemacht und ist nun wieder auf dem Weg Richtung 1,33. Widerstand dürfte bei 1,3310 zu erwarten sein. Sollte die Kriegsangst weiter zurückgehen, könnte das Paar auch einen Ausflug bis 1,34 wagen.


Genau in die entgegengesetzte Richtung ist Öl unterwegs. Crude-WTI drehte bei 110,71 und könnten und Richtung 108,65 unterwegs sein. Der übergeordnete Aufwärtstrend wäre damit aber noch nicht gebrochen. Dafür benötigen wir noch ein paar Friedenszeichen. Um 106,75 wäre dann die nächste Unterstützung zu finden.


USD/JPY findet nicht so recht eine Richtung. Auf der einen Seite sorgte das japanische BIP in der letzten Nacht dafür, dass die Attacke auf die 100 nicht von Dauer war, auf der anderen Seite könnte der Markt wieder risikofreudiger werden und den sicheren Yen verlassen. Es gibt also einiges, das für einen weiteren Test der 100 spricht. Besonders das geldpolitische Besprechungsprotokoll dürften den Yen eher schwächen als stärken. Thema sollte die Bereitschaft der Bank of Japan sein, die durch eine Mehrwertsteuererhöhung eventuell auftretenden neue Konjunkturdelle mit noch mehr Liquidiät zu beantworten. Aber, das Protokoll ist von der Sitzung Anfang August. Außerdem gibt es den Tertiär-Index, der die Verfassung des Dienstleistungssektors widerspiegelt.

USD/JPY hat am Montag die 99,15 zurückerobert und hat bei 100,22 ein Monatshoch gebildet. Auf der Oberseite könnte das Ziel 101,50 sein. Unter der 99,15 gibt es bei 98,50 Support.


EUR/JPY hat deutlich davon profitiert, das die Risikofreude in den Markt zurückgekehrt ist. Das Paar hat eine neue Unterstützung bei 131 gebildet und ist nun auf dem Weg zum Juli-Hoch 132,74.


In Australien erscheint das Geschäftsvertrauen. AUD/USD bleibt weiter im Rallye-Modus und hat inzwischen tatsächlich ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die 0,9220 sind überwunden. Ob schon das nachhaltig war, muss man mal abwarten. Wenn ja, könnte das nächste magische Ziel die 0,93 sein. Ein Bruch dieses wichtigen Widerstands könnte ganz neue Perspektiven geben. Wichtige Unterstützung sollte bei 0,9115 zu finden sein. Die Einbahnstraße im Aussie scheint auf jeden Fall vorbei zu sein.


Am Nachmittag haben wir dann noch die Beginne der Wohnungsbauten in Kanada. USD/CAD hat in der vergangenen Woche einen heftigen Abverkauf hingelegt und ist gerade dabei auch den übergeordneten Aufwärtstrend zu brechen. Dann würde auch der aktuelle Widerstand bei 1,0470 außer Reichweite geraten. die 1,06 sind aktuell sowie so nicht realisitisch. Hoffnung, dass die 1,0360 hält gibt es, weil das Paar überverkauft ist. Bei einem Bruch der Unterstützung bieten 1,03 und 1,0260 Support.


Ich bin aktuell in EUR/USD, USD/JPY und Gold investiert.

Die Analysen stellen keine Handelsempfehlung dar.

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