Die Märkte in Europa beschäftigen sich weiter mit der portugiesischen Banco Espírito Santo, die sich übrigens für ausreichend kapitalisiert hält, weil sie alle staatlichen Vorgaben einhält. Stellt sich natürlich die Frage, warum die Bank dann in Schwierigkeiten gerät, eine Anleihe zu bedienen. Goldman Sachs rechnet aber immerhin nicht damit, dass sich weitere Banken in der Eurozone "anstecken" könnten.
Die Marktteilnehmer dürfen also erstmal aufatmen und der Weg scheint frei zu sein für eine US-Wochenende-Rallye, die zumindest von Daten nicht gestört wird.
Aktuell sehen wird weiter leichte Gewinne in den Aktienmärkten, die sich am Nachmittag weiter ausweiten könnten, denn in den USA gab es in dieser Woche keine Nachrichten, die den Anlegern die Laune verdorben hätte. Dass die Fed in ihrem FOMC-Sitzungsprotokoll vor llzu großer Euphorie gewarnt hat, haben die Marktteilnehmer gezielt übersehen.
Der Dow Jones steht dann auch schon wieder bei 16.950 Punkten. Der Dax bleibt dagegen zurückhaltend und hat sich von seinem Hoch bei 9.705 Punkten ein Stück entfernt. Die 9.700 scheint aktuell ein nicht so leicht zu überwindender Widerstand zu sein. Mit Hilfe der Amerikaner könnte der aber heute Nachmittag fallen. Weiterhin weitgehend unverändert verhalten sich EUR/USD und GBP/USD.
EUR/USD hat sich aber über der 1,36 gehalten, bleibt aber doch deutlich unter dem Widerstand bei 1,3650. Wirklich große Sprünge haben aktuell zwei Indizes aus Südeuropa gemacht. Der italienische MIB und der spanische IBEX gewinnen 1,3 % hinzu - wow. Auch der australische ASX präsentiert sich freundlich: +1 %. Bei den Währungspaaren überzeugt USD/RUB mit +0,6 %


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