Die Welt des Reisens

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Montag, 22. September 2014

Mario Draghi: Ohne strukturelle Reformen kein Erfolg der EZB

Foto: Wikipedia /
World Economic Forum
EZB-Präsident Mario Draghi hat in Brüssel nochmal bekräftigt, dass die Maßnahmen der EZB nur Früchte tragen, wenn sie mit strukturellen Reformen in der Eurozone einhergehen. Draghi erklärte zum wiederholten Male die Bereitschaft der Europäischen Zentralbank, auch außergewöhnliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Preisstabilität zu gewährleisten. Die Nachfrage der TLTRO´s sei im Rahmen der Erwartungen der EZB gewesen. Für eine Aussage über den Erfolg der Maßnahme sei es noch zu früh.

Bundesbank-Chef Jens Weidmann sieht die EZB hingegen auf einem kritischen Weg. Eine Mehrheit der EZB sei bereit sehr weit zu gehen und notfalls auch direkt in die Wirtschaft zu investieren, äußerte er im SPIEGEL. Auch der deutsche Notenbänker erklärte, dass die EZB mit ihren Maßnahmen die Märkte eine Weile beeindrucken könne, aber letztlich ohne strukturelle Reformen auf verlorenem Posten steht. Blieben die Reformen durch die Regierungen in der Eurozone aus, "könnten die Investoren ihre Risikoeinschätzung schnell wieder ändern", äußerte sich Jens Weidmann.

Montag, 18. August 2014

Bundesbank: Wirtschaftsausblick eingetrübt aber weiter positiv

Im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank haben die Mitarbeiter eine Konjunkturabkühlung festgestellt, der deutschen Wirtschaft aber weiterhin eine positive Grundtendenz bescheinigt.

Das das Wachstum der Weltwirtschaft blieb hinter den Erwartungen zurück konnte sich aber "nach holprigem Start" 2014 stabilisieren. Im 2. Quartal 2014 sei das Expansionstempo wieder gestiegen, wobei die Temposteigerung in China und das kräftige Wachstum in den USA ausschlaggebende Faktoren waren.

Japan musste nach der Mehrwertsteuererhöhung dagegen eine starke Kontraktion des realen BIP hinnehmen. Während die britische Wirtschaft die recht hohe Dynamik der Vorquartale fortsetzte, konnte die Eurozone wider erwarten nicht weiter zulegen.

Für das zweite Halbjahr sehen die Bundesbänker einen guten Start der Weltkonjunktur, auch wenn geopolitische Krisen wie der Ukrainekonflikt das Unternehmensvertrauen zunehmend stärker belasten.

Wer sich für mehr Details interessiert, kann die 164 Seiten des Monatsberichtes hier durcharbeiten

Freitag, 18. Juli 2014

Märkte gehen zur Tagesordnung über

Besonders die US-Märkte haben den Schock über das Flugzeugunglück in der Ukraine und die mit dem Verdacht eines Abschusses zusammenhängenden Konsequenzen sehr schnell überwunden und haben die Vortagsverluste weitgehend wieder kompensiert. Wie nicht anders zu erwarten, konnten dabei eher enttäuschende Daten von General Electric und von der Verbraucherstimmung der Uni Michigan eher stützen.

In Europa sind die Erholungsbewegungen verhaltener, was nicht zuletzt mit der konjunkturellen Lage in der Eurozone zusammenhängt. Die Bank of Italy sah sich heute genötigt die Wachstumsprognose auf dem Stiefel von 0,7 auf 0,2 % zu revidieren.

Jens Weidmann überraschte mit dem lauten nachdenken über eine Zinserhöhung der EZB.

Unter den deutschen Aktien kamen heute HeidelbergCement ein weiteres Mal unter die Räder.

Donnerstag, 13. März 2014

Markt am 13.03.2014 - Mittags-Update


  • Krim-Krise: EU stoppt zwei große Gaspipeline-Projekte
  • MP Jazenjuk: landesweiter Dialog zur Stärkung der Rechte der Autonomen Republik Krim
  • Verbraucherpreisinflation Frankreich (M) 0,5 % (0,4 %)
  • Einzelhandelsumsätze Spanien (Y) 0,5 % (-0,8 %)
  • Verbraucherpreisindex Italien (M) -0,1 % (-0,1 %) 
  • EZB-Rat: Bebachtet Entwicklung an den Geldmärkten und ist bereit alle verfügbaren Instrumente in Erwägung zu ziehen (EZB-Monatsbericht)
  • Bundesbank Weidmann: ausgedehnte Deflationsgefahr in der Eurozone sehr begrenzt
  • Google verschlüsselt Suchdienste zum Schutz vor Schnüffelei von Geheimdiensten



    Markt am 13.03.2014 - Mittags-Update von Berufstouri

    Montag, 25. November 2013

    Kaum Impulse in der Nacht und am Vormittag

    Der späte Abend bringt uns noch ein paar Wortmeldungen. Dass Jens Weidmann um 22:15 Uhr ans Rednerpult tritt hat mit seinem Aufenthaltsort zu tun. Er spricht in Havard. Es dürfte spannend sein, wie Weidmann den Amerikanern die Eurozone präsentiert, aus Sicht der Deutchen bundesbank natürlich. Interessanterweise hatte am Montag das ifo-institut die Meinung lanciert, dass die EZB aus Konjunktursicht eigentlich negative Zinsen beschließen müsste. Da wird es interessant, wie das die Bundesbank sieht. Die Rede wird an die Medien verteilt, aber nicht öffentlich übertragen. Jens Weidmann wird keine Fragen beantworten, ist von der Bundesbank zu erfahren.

    Lupo  / pixelio.de
    Eine Stunde später spricht dann der stellvertretende Gouverneur der Reservebank Australiens, Philip Lowe. Es wäre eine Überraschung, wenn der Notenbänker den Australischen Dolar stark redet. Übrigens wer sich für den Aussie intensiver interessiert und sich mal in Sydney aufhält, der kann ja mal die Reservebank of Australia aufsuchen und das Währungsmuseum besuchen. Währungen haben immer auch viel mit der Geschichte eines Landes zu tun. Es ist immer wieder interessant, wie viel die Banknoten von einem Land erzählen.

    Der aktuelle Aussie hat zuletzt viel Prügel bekommen. Zuletzt war er völlig überverkauft und konnte diesen Status durch eine Seitwärtsbewegung ein wenig abbauen. Eine Erholung mit einhergehendem Bruch des Abwärtstrends ist aber nicht vom Tisch. Der RSI steht immer noch knapp unter 30. Eventuell könnte sogar nochmal die 0,9280 in den Fokus rücken. Davor gibt es die 0,92 als Widerstand.


    Mittelfristig dürfte AUD/USD aber weiter als überbewertet gelten und den Weg zur 0,90 suchen. Auch 0,8848, das Tief von Anfang August muss eingeplant werden.


    Angemessen wäre wahrscheinlich eine Tradingrange zwischen 0,64 und 0,86. Es gibt also noch einiges an Abwärtspotential, wie der Monatschart zeigt.


    Der Dienstag im Überblick (Datum kann recht oben ausgewählt werden):


    Der Wirtschaftskalender wird Ihnen von Investing.com Deutsch, dem führenden Finanzportal, zur Verfügung gestellt.

    Die Nacht dürfte zum Schlafen geeignet sein. Die Bank of Japan veröffentlicht zwar ein Geldpolitisches Besprechungsprotokoll, aber das ist von der vorletzten Sitzung und der Inhalt dürfte nicht besonders überraschend sein. Die Fortschritte in der japanischen Wirtschaft werden seit einiger Zeit sehr wohlwollend registriert, die Eingrenzung des quantitive Easing aber noch für verfrüht gehalten.

    Schauen wir mal auf den EUR/JPY, der bei 136 sehr solide unterstützt sein dürfte.


    Eine Korrektur bis in diesen Bereich ist durchaus sinnvoll, denn dem Paar droht sonst ein sehr überkaufter Status. nach einer Korrektur sollte ein neuer Angriff auf die 138 folgen. Ein Bruch des Widerstands würde den Weg bis etwa 140,90 ebnen. Wie wir am linken Rand des Charts sehen, muss das auch noch lange nicht das Ende sein.


    Der Vormittag bietet auch nicht gerade viele Impulse. Vielleicht überrascht ja das italienische Verbrauchervertrauen (9:45 Uhr), aber am ehesten werden wir wohl eine Bewegung im Cable zu sehen bekommen. 11 Uhr spricht Mark Carney, Gouverneur der Bank of England. Das könnte durchaus interessant werden.

    GBP/USD hat am Montag deutlich Federn lassen müssen. Cable droht, die Unterstützung bei 1,6150 zu gebrochen und findet dann an der 38,2 % Linie des Fibanacci-Retracements, also bei 1,6093 die nächste Unterstützung. Darunter haben die Bullen den Kampf dann verloren.


    Mehr Charts gibt es am Dienstagvormittag.

    Meine Betrachtungen stellen keine Handelsempfehlung dar. Ich bin aktuell in EUR/USD, EUR/GBP, Gold, Tesla Motors, Sony, Cisco und IBM investiert.