Normalerweise sind ja die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr eher langweilig. Die meisten Händler sind in den Weihnachtsferien und Daten sucht man weitgehend vergeblich.
Einziges wenigsten ein wenig interessantes Datum ist schon in der Nacht, 0.50 Uhr, das geldpolitische Protokoll aus Japan. Wir erinnern uns: Die finanzpolitischen Lockerungen der Bank of Japan bei der letzten Sitzung nahmen die Märkte mit Enttäuschung auf. Vielleicht steht ja im Protokoll etwas, das die Märkte mehr freune könnte. Zum Beispiel, ob über ein höheres Inflationsziel diskutiert wurde.
Ansonsten hat am 2. Weihnachtstag Fiscal Cliff einen weiteren Auftritt. Die Zeit wird immer enger und eine Einigung scheint nicht in Sicht. Das bedeutet, dass auch die Märkte immer nervöser werden. Auch wenn der Handel allgemein dünn ist, könnte es hier in den zu heftigen Reaktionen des Marktes kommen.
EUR/USD hat am Montag überraschend freundlich tendiert und handelte lange über der 1,32. Allerdings nur, bis die Amerikaner unter sich waren und den Euro wieder auf Talfahrt schickten. Eine Tendenz für den Mittwoch? Ausgeschlossen ist das nicht. Solange die Sorge um Fiscal Cliff über den Märkte schwebt, gibt es wenig Anlass zu Optimismus.
Das letzte, das man aus Washington zum Thema zu hören bekam, war John Boehners "Gott allein weiß, wie ein Deal nun noch erreicht werden kann." Barack Obama wollte dann seinen Landsleuten Weihnachten nicht vollends vermiesen und meinte, bis zum 31. Dezember geben es noch eine Gelegenheit. "Nennen Sie mich einen hoffnungslosen Optimisten". So kann man es auch nennen, wenn man an ein Wunder glaubt. Eine Chance gibt es: Wenn die Republikaner erkennen, dass Obamas Vorschläge weniger radikal sind als Fiscal Cliff. Die Hoffnung ist gering.
Und so muss man wohl weiterhin vor allem die Unterseite von EUR/USD beobachten. Denn auf der Oberseite erweist sich die 1,3230 als solider Widerstand. Auf der Unterseite droht beim Bruch der 1,3150 Ungemach. Ein Sturz auf 1,3090 sollte dann mindestens einkalkuliert werden. Auch die 1,3040 ist dann nicht ausgeschlossen. Darunter könnte ein Abverkauf bis 1,2920 drohen.
Ob es das dann schon war? Die Eurokrise ist bestenfalls aufgeschoben. Eine Rezession in den USA, die viele Experten durch Fiscal Cliff für wahrscheinlich halten, dürfte auch die Eurozone einer weiteren harten Prüfung unterziehen. Viele europäische Volkswirtschaften stehen derzeit sowieso nicht besonders robust da. Neben Spanien und Italien schwächelt ein drittes Schwergewicht: Frankreich. Es ist schwer vorstellbar, dass die deutsche Volkswirtschaft in diesen rauen Gewässern weiter durch Wachstum auffällt. Sollte also Fiscal Cliff nicht gelöst werden, dürften wir düstere Zeiten erleben. Somit sollte man wohl zunächst keine Longpositionen aufbauen.
USD/JPY beendet den Handel am Heilig Abend bei 84,81. Da die Japaner derzeit alles unternehmen, ihre Währung zu schwächen und der USD trotz der immensen Probleme in den USA der sichere Hafen ist, dürfte die Rally weitergehen. Unterstützung gibt es um 84,30, nächstes Ziel ist bei 85,50 zu suchen sein.
Auch EUR/JPY dürfte weiter eher die Longseite bedienen. Allerdings könnte sich das Tempo doch deutlich verlangsamen. Auch Rücksetzer heftigerer Natur sollten eingeplant werden, wenn Fiscal Cliff nicht gelöst wird. Eine Weltwirtschaftskrise wird vor allem dem Euro schaden. Erste Unterstützung dürfte es bei etwa 110,70 geben, Widerstand beim Doppeltop aus der vergangenen Woche (112,49).
Abzuwarten bleibt natürlich, ob beim dünnen Handel der nächsten Tage überhaupt großartig Bewegung erfolgt. Angesichts der Unsicherheiten sollte man aber wachsam bleiben. Ich wünsche einen erfolgreichen Handel.
Marktanalysen, Markt-News. Die Berichterstattung auf diesen Seiten sind nicht als Handelsempfehlung zu verstehen. Sie spiegeln lediglich die Meinung des Autoren wider.
Dienstag, 25. Dezember 2012
Montag, 24. Dezember 2012
Freitag, 21. Dezember 2012
Tagesausblick: Zypern rückt in den Focus
EUR/USD hat in der Nacht deutlich verloren und gab bis etwa 1,3180 nach. Schuld war neben der Unsicherheit um Fiscal Cliff, sondern in Zypern. Das Land ist Pleite, was jetzt auch Standard & Poor´s feststellte und das Land von B auf CCC+ abstufte. Der Einigung um Fiscal Cliff bleibt ebenfalls ein Unsicherheitfaktorm der den Handel am letzten Handelstag vor Weihnachten prägen sollte.
An Daten wurde von der GfK schon das Konsumkilma für Deutschland veröffentlicht, Es ging von nach unten korrigierten 5,8 auf 5,6 zurück. Und das in der Vorweihnachtszeit. Den Euro hat dies nicht weiter unter Druck gesetzt. Er hangelt sich gerade wieder über 1,32. Die weiteren Daten des heutigen Tages:
14.30 Uhr Aufträge Gebrauchsgüter USA
14.30 Uhr Preisindex USA
14.30 Uhr Privatausgaben USA
15.55 Uhr Konjunkturerwartungsindex Michigan
????? Das US-Haushaltsschiff läuft auf die Fiskalklippe,
Letzteres ist vielleicht das, was die Maya mit dem Weltuntergang meinten, denn wenn dieses Szenario eintritt, wird es einen Einbruch an den Märkten geben, der alles in diesem Jahr in den Schatten stellt. Die Einigung war von den Märkten voll eingepreist worden und wird nun langsam heraus genommen. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass inzwischen eine Einigung, den Markt stark bewegen dürfte. Der Zeitpunkt ist nicht vorauszusagen, weshalb ich nur warnen kann vorsichtig zu traden.
Dazu gibt es drei Möglichkeiten:
Gar nicht traden und die Verhandlungen abwarten (das wird Dein Broker eventuell nicht so toll finden)
Trading mit sehr engem SL (so bleiben die Verluste gering)
Trading mit sehr großem SL (dann muss man aber damit rechnen, dass man für die Absicherung des einzelnen Trades sehr viel Geld binden muss.
Der Chart sieht nicht mehr wirklich bullish aus. Erste Unterstützungszone unter der 1,32/1,3180 dürfte die 1,3140 sein, ehe die 1,3090/40 folgen. Auf der Oberseite muss EUR/USD erst einmal wieder über 1,3250, um eventuell doch noch einmal die Chance zu haben, die 1,33 noch einmal zu testen. Insgesamt sehe ich aber die Möglichkeit weiterer Verluste als größer an.
Noch schnell zu Fiscal Cliff: Der Verhandlungsführer der Republikaner, Boehner, hatte in der Nacht dem Repräsentantenhaus einen Kompromissvorschlag unterbreitet, der dort mehrheitlich abgelehnt wurde. Massive Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen stehen an. Dies dürfte nach Expertenmeinung die US-Wirtschaft in eine schwere Wirtschaftskrise führen, die auch von der FED nicht aufzuhalten ist.
Damit könnten die Maya ja doch Recht behalten, wenn man den Kalender so interpretiert, dass ein neuer Zyklus beginnt. Einer ohne die Vorherrschaft der USA.
Zyperns Rettung wird sich freilich auch noch hinziehen, weil IWF und Eurogruppe sich zunächst darüber streiten, ob ein Schuldenschnitt Sinn macht oder nicht. Der IWF will gern die Anleger bluten sehen.
10.30 Uhr bringt Großbritannien eine Reihe von Daten heraus:
BIP!!!
Leistungsbilanz
Anlagegeschäfts
GBP/USD pendelt um 1,6245, nachdem das in der NAcht etwas unter Druck kam. Insgesamt kam das Pfund aber nicht so schlimm unter die Räder wie der Eruo, was daran liegt, das Großbritannien wohl eher nicht für zapern aufkommen muss. Trotzdem werden die Briten natürlich die Auswirkungen von Fiscal Cliff voll zu spüren kommen, weshalb auch beim GBP/USD deutliche Kursabschläge möglich sind. Andererseit, kann man sich in den USA ja auch noch einigen (nur wie?). Auch hier ist also Vorsicht nicht der schlechteste Ratgeber.
Die nächste Unterstützung findet GBP/USD bei 1,6190. Darunter bieten die 1,6120 und die 1,6063 Support. Unter 1,6008 sollten dann die Bären das Kommando endgültig übernehmen. Auf der Oberseite müsste das Paar nachhaltig über die 1,63.
EUR/GBP sieht ebenfalls nicht mehr bullish aus. Es gibt im Bereich um 0,8160 gleich zwei Doppeltops, die die Lage für den Euro nicht leichter machen. In der NAcht hat die 0,8116 als Support gehalten.
Auch Kanada wirft nochmal alles auf den Markt, was es an Daten zu bieten kann. 14.30 Uhr erscheinen:
Verbruacherpreis-Index
BIP
Verbraucherpreisinflation
USD/CAD hat den Widerstand um 0,9906 getestet und sich weiter vom Monatstief bei 0,9824 verabschiedet. Nächster Widerstand wäre dann 0,9932.
EUR/CAD konsolidierte bis 1,3050 und versucht nun wieder Boden zu gewinnen. Bei 1,3138 hat sich ein Doppeltop gebildet, dass wohl nur schwer zu überwinden sein wird. Die Widerstandsmarken auf der Unterseite: 1,3038/1,2975.
Ich wünsche einen erfolgreichen Handelstag.
An Daten wurde von der GfK schon das Konsumkilma für Deutschland veröffentlicht, Es ging von nach unten korrigierten 5,8 auf 5,6 zurück. Und das in der Vorweihnachtszeit. Den Euro hat dies nicht weiter unter Druck gesetzt. Er hangelt sich gerade wieder über 1,32. Die weiteren Daten des heutigen Tages:
14.30 Uhr Aufträge Gebrauchsgüter USA
14.30 Uhr Preisindex USA
14.30 Uhr Privatausgaben USA
15.55 Uhr Konjunkturerwartungsindex Michigan
????? Das US-Haushaltsschiff läuft auf die Fiskalklippe,
Letzteres ist vielleicht das, was die Maya mit dem Weltuntergang meinten, denn wenn dieses Szenario eintritt, wird es einen Einbruch an den Märkten geben, der alles in diesem Jahr in den Schatten stellt. Die Einigung war von den Märkten voll eingepreist worden und wird nun langsam heraus genommen. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass inzwischen eine Einigung, den Markt stark bewegen dürfte. Der Zeitpunkt ist nicht vorauszusagen, weshalb ich nur warnen kann vorsichtig zu traden.
Dazu gibt es drei Möglichkeiten:
Gar nicht traden und die Verhandlungen abwarten (das wird Dein Broker eventuell nicht so toll finden)
Trading mit sehr engem SL (so bleiben die Verluste gering)
Trading mit sehr großem SL (dann muss man aber damit rechnen, dass man für die Absicherung des einzelnen Trades sehr viel Geld binden muss.
Der Chart sieht nicht mehr wirklich bullish aus. Erste Unterstützungszone unter der 1,32/1,3180 dürfte die 1,3140 sein, ehe die 1,3090/40 folgen. Auf der Oberseite muss EUR/USD erst einmal wieder über 1,3250, um eventuell doch noch einmal die Chance zu haben, die 1,33 noch einmal zu testen. Insgesamt sehe ich aber die Möglichkeit weiterer Verluste als größer an.
Noch schnell zu Fiscal Cliff: Der Verhandlungsführer der Republikaner, Boehner, hatte in der Nacht dem Repräsentantenhaus einen Kompromissvorschlag unterbreitet, der dort mehrheitlich abgelehnt wurde. Massive Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen stehen an. Dies dürfte nach Expertenmeinung die US-Wirtschaft in eine schwere Wirtschaftskrise führen, die auch von der FED nicht aufzuhalten ist.
Damit könnten die Maya ja doch Recht behalten, wenn man den Kalender so interpretiert, dass ein neuer Zyklus beginnt. Einer ohne die Vorherrschaft der USA.
Zyperns Rettung wird sich freilich auch noch hinziehen, weil IWF und Eurogruppe sich zunächst darüber streiten, ob ein Schuldenschnitt Sinn macht oder nicht. Der IWF will gern die Anleger bluten sehen.
10.30 Uhr bringt Großbritannien eine Reihe von Daten heraus:
BIP!!!
Leistungsbilanz
Anlagegeschäfts
GBP/USD pendelt um 1,6245, nachdem das in der NAcht etwas unter Druck kam. Insgesamt kam das Pfund aber nicht so schlimm unter die Räder wie der Eruo, was daran liegt, das Großbritannien wohl eher nicht für zapern aufkommen muss. Trotzdem werden die Briten natürlich die Auswirkungen von Fiscal Cliff voll zu spüren kommen, weshalb auch beim GBP/USD deutliche Kursabschläge möglich sind. Andererseit, kann man sich in den USA ja auch noch einigen (nur wie?). Auch hier ist also Vorsicht nicht der schlechteste Ratgeber.
Die nächste Unterstützung findet GBP/USD bei 1,6190. Darunter bieten die 1,6120 und die 1,6063 Support. Unter 1,6008 sollten dann die Bären das Kommando endgültig übernehmen. Auf der Oberseite müsste das Paar nachhaltig über die 1,63.
EUR/GBP sieht ebenfalls nicht mehr bullish aus. Es gibt im Bereich um 0,8160 gleich zwei Doppeltops, die die Lage für den Euro nicht leichter machen. In der NAcht hat die 0,8116 als Support gehalten.
Auch Kanada wirft nochmal alles auf den Markt, was es an Daten zu bieten kann. 14.30 Uhr erscheinen:
Verbruacherpreis-Index
BIP
Verbraucherpreisinflation
USD/CAD hat den Widerstand um 0,9906 getestet und sich weiter vom Monatstief bei 0,9824 verabschiedet. Nächster Widerstand wäre dann 0,9932.
EUR/CAD konsolidierte bis 1,3050 und versucht nun wieder Boden zu gewinnen. Bei 1,3138 hat sich ein Doppeltop gebildet, dass wohl nur schwer zu überwinden sein wird. Die Widerstandsmarken auf der Unterseite: 1,3038/1,2975.
Ich wünsche einen erfolgreichen Handelstag.
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Sonntag, 16. Dezember 2012
Ausblick auf den 17. bis 21. Dezember
Die letzte Woche könnte man mit "Augen zu und durch" beschreiben. Die Märkte wollten ihre Jahresend-Rallye und zogen sie durch. Auch gegen schlechte Wirtschaftsdaten aus Asien und Europa sowie der Warnung von Ben Bernanke, der eindringlich vor den Folgen eines Scheiterns der Verhandlungen um Fiscal Cliff warnte. Egal, der DAX rauschte zu einem neuen Jahreshoch und wenig später zu einem neuen Vier-Jahreshoch.
Richtig logisch erscheint mit der derzeitige Aufwärtstrend von EUR/USD nicht zu sein. Nichts desto trotz handelt das Paar in einem Aufwärtstrend, was, solange der Aufwärtstrend nicht gebrochen ist, weitere Gewinne bringen könnte. Der Aufwärtstrend, der seit Juli intakt ist, verläuft in der kommenden Woche bei 1,2840. Ein Überwinden der 1,3175 würde gleichzeitig eine Seitwärtsrange verlassen, die das Paar seit Anfang September zwischen 1,2720 und eben dieser 1,3175 hielt. Ziel dürfte bei einem Überwinden die 1,3280 sein. Auf dem Weg zu diesem Widerstand bremst die 1,3210. Auf der Unterseite unterstützen 1,3120/00 und 1,3040.
An Nachrichten beginnt die Woche am Montag mit einer Rede von Mario Draghi (15.30 Uhr). Am Mittwoch folgt das die Stunde der Wahrheit für die deutsche Wirtschaft, wenn der ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht wird. Am Donnerstag folgen die US-Arbeitsmarktdaten, das BIP und Veräußerung bestehender Eigenheime, jeweils in den USA. Die Woche wird am Freitag mit den Aufträgen für die Gebrauchsgüter in den USA beendet.
Am Mittwoch wird in UK das MPC-Versammlungsprotokoll veröffentlicht, dass Aufschluss über die letzte Sitzung zur Geldpolitik in Großbritannien gibt. Am Donnerstag folgen die Einzelhandelsumsätze, am Freitag das BIP. GBP/USD hat auch in der vergangenen Woche weiter gewonnen und ist auf dem Weg zu 1,62. Übergeordnetes Ziel könnte die 1,6270 sein. Als Unterstützung dürfte zunächst mal die 1,6065 fungieren. Solange das Paar über 1,60 handelt dürfte das Bild freundlich einzuschätzen sein. Trotzdem ist auch hier Vorsicht angebracht. Auch GBP/USD hat in den letzten Wochen Kursgewinne verbucht, die nicht immer mit Nachrichten erklärt werden können. EUR/GBP hat die Verluste der Vorwoche komplett ausgeglichen und schloss bei 0,8138. Der nächste Widerstand wartet bei 0,8162 und dürfte recht massiv sein. Ein Bruch könnte das Paar bis etwa 0,8240 führen. Übergeordnetes Ziel könnte die 0,8422 sein, die im März diesen Jahres erreicht wurde. Auf der Unterseite dürfte die 0,8077 unterstützen. Ungemütlich würde es wohl unter 0,7975 werden.
Am Mittwochabend wird das neuseeländische BIP veröffentlicht. NZD/USD hat seit Mitte November gut 400 Pips gewonnen und ist inzwischen überkauft. Hier sollte also mit einer Korrektur gerechnet werden, die bis 0,8320 zurückführen könnte. Sollte das Paar weiter die Longkarte spielen, gibt es über der 0,8470 kaum noch verwertbare Marken bis zum 2011er Jahreshoch bei 0,8841. So richtig vorstellbar ist dieses Szenario aber eigentlich nicht. EUR/NZD hat seit März 2011 eine Talfahrt von 1,9564 auf 1,4965 Ende Juli 2012 hingelegt und bewegt sich seitdem leicht erholt seitwärts um 1,57. Zuletzt musste der Euro wieder etwas nachgeben, scheint aber bei 1,5455 einen Boden gebildet zu haben. Auf der Oberseite wäre erst ein Überschreiten der 1,59 bullish.
In Japan hat des den Wahlsieg er Konservativen gegeben. Ministerpräsident dürfte wohl der bisherige Oppositionsführer Abe werden, der bereits erklärte, die Wirtschaft ähnlich wie die FED ankurbeln zu wollen: mit der Notenpresse. Die Japaner leiden derzeit unter einer Deflation, was eine expansive Geldpolitik zu ermöglichen scheint. Am Donnerstag wird es eine Pressekonferenz der Bank of Japan geben. Vielleicht gibt es hier schon erste Hinweise. Aber auch bis zu diesem Termin sollte der Yen weiter unter Druck geraten. USD/JPY muss aber erst einmal die 84,00 überwinden, dann ist der Weg frei bis 85,50, das Hoch aus dem April 2011. EUR/JPY steht knapp unter 110 und sollte die 111,42 aus dem März 2012 anvisieren. Rücksetzer sind bei beiden Paaren möglich. Besonders bei EUR/JPY signalisiert der RSI eine überkaufte Tendenz. Ein Rücksetzer bis 107,70 könnte möglich sein. Bei USD/JPY sollte könnte eine Korrektur bis 82,50 erfolgen.
Kommen wir zum Schluss noch schnell zu Kanada. Am Donnerstag werden die Einzelhandelsumsätze gemeldet, am Freitag die Verbraucherpreis. USD/CAD bleibt im Abwärtstrend. Um 0,9830 scheint aber ein stärkerer Support überwunden werden. Das Paar erholte sich zuletzt etwas auf 0,9857. Der Abwärtstrend ist aber weiter intakt. Ziel sollte die 0,9770 sein. Widerstand findet sich bei 0,9880, der Abwärtstrendlinie und dann bei 0,9920. Die Parität scheint derzeit weit entfernt. EUR/CAD steht knapp unter 1,30 und sollte dort Widerstand finden. Prallt das Paar hier ab, könnte es zurück bis 1,2870 gehen. Über 130 könnte das Paar bis 1,3060 laufen.
Damit wünsche ich dann mal einen spannenden Handelsstart und eine erfolgreiche Woche.
Richtig logisch erscheint mit der derzeitige Aufwärtstrend von EUR/USD nicht zu sein. Nichts desto trotz handelt das Paar in einem Aufwärtstrend, was, solange der Aufwärtstrend nicht gebrochen ist, weitere Gewinne bringen könnte. Der Aufwärtstrend, der seit Juli intakt ist, verläuft in der kommenden Woche bei 1,2840. Ein Überwinden der 1,3175 würde gleichzeitig eine Seitwärtsrange verlassen, die das Paar seit Anfang September zwischen 1,2720 und eben dieser 1,3175 hielt. Ziel dürfte bei einem Überwinden die 1,3280 sein. Auf dem Weg zu diesem Widerstand bremst die 1,3210. Auf der Unterseite unterstützen 1,3120/00 und 1,3040.
An Nachrichten beginnt die Woche am Montag mit einer Rede von Mario Draghi (15.30 Uhr). Am Mittwoch folgt das die Stunde der Wahrheit für die deutsche Wirtschaft, wenn der ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht wird. Am Donnerstag folgen die US-Arbeitsmarktdaten, das BIP und Veräußerung bestehender Eigenheime, jeweils in den USA. Die Woche wird am Freitag mit den Aufträgen für die Gebrauchsgüter in den USA beendet.
Am Mittwoch wird in UK das MPC-Versammlungsprotokoll veröffentlicht, dass Aufschluss über die letzte Sitzung zur Geldpolitik in Großbritannien gibt. Am Donnerstag folgen die Einzelhandelsumsätze, am Freitag das BIP. GBP/USD hat auch in der vergangenen Woche weiter gewonnen und ist auf dem Weg zu 1,62. Übergeordnetes Ziel könnte die 1,6270 sein. Als Unterstützung dürfte zunächst mal die 1,6065 fungieren. Solange das Paar über 1,60 handelt dürfte das Bild freundlich einzuschätzen sein. Trotzdem ist auch hier Vorsicht angebracht. Auch GBP/USD hat in den letzten Wochen Kursgewinne verbucht, die nicht immer mit Nachrichten erklärt werden können. EUR/GBP hat die Verluste der Vorwoche komplett ausgeglichen und schloss bei 0,8138. Der nächste Widerstand wartet bei 0,8162 und dürfte recht massiv sein. Ein Bruch könnte das Paar bis etwa 0,8240 führen. Übergeordnetes Ziel könnte die 0,8422 sein, die im März diesen Jahres erreicht wurde. Auf der Unterseite dürfte die 0,8077 unterstützen. Ungemütlich würde es wohl unter 0,7975 werden.
Am Mittwochabend wird das neuseeländische BIP veröffentlicht. NZD/USD hat seit Mitte November gut 400 Pips gewonnen und ist inzwischen überkauft. Hier sollte also mit einer Korrektur gerechnet werden, die bis 0,8320 zurückführen könnte. Sollte das Paar weiter die Longkarte spielen, gibt es über der 0,8470 kaum noch verwertbare Marken bis zum 2011er Jahreshoch bei 0,8841. So richtig vorstellbar ist dieses Szenario aber eigentlich nicht. EUR/NZD hat seit März 2011 eine Talfahrt von 1,9564 auf 1,4965 Ende Juli 2012 hingelegt und bewegt sich seitdem leicht erholt seitwärts um 1,57. Zuletzt musste der Euro wieder etwas nachgeben, scheint aber bei 1,5455 einen Boden gebildet zu haben. Auf der Oberseite wäre erst ein Überschreiten der 1,59 bullish.
In Japan hat des den Wahlsieg er Konservativen gegeben. Ministerpräsident dürfte wohl der bisherige Oppositionsführer Abe werden, der bereits erklärte, die Wirtschaft ähnlich wie die FED ankurbeln zu wollen: mit der Notenpresse. Die Japaner leiden derzeit unter einer Deflation, was eine expansive Geldpolitik zu ermöglichen scheint. Am Donnerstag wird es eine Pressekonferenz der Bank of Japan geben. Vielleicht gibt es hier schon erste Hinweise. Aber auch bis zu diesem Termin sollte der Yen weiter unter Druck geraten. USD/JPY muss aber erst einmal die 84,00 überwinden, dann ist der Weg frei bis 85,50, das Hoch aus dem April 2011. EUR/JPY steht knapp unter 110 und sollte die 111,42 aus dem März 2012 anvisieren. Rücksetzer sind bei beiden Paaren möglich. Besonders bei EUR/JPY signalisiert der RSI eine überkaufte Tendenz. Ein Rücksetzer bis 107,70 könnte möglich sein. Bei USD/JPY sollte könnte eine Korrektur bis 82,50 erfolgen.
Kommen wir zum Schluss noch schnell zu Kanada. Am Donnerstag werden die Einzelhandelsumsätze gemeldet, am Freitag die Verbraucherpreis. USD/CAD bleibt im Abwärtstrend. Um 0,9830 scheint aber ein stärkerer Support überwunden werden. Das Paar erholte sich zuletzt etwas auf 0,9857. Der Abwärtstrend ist aber weiter intakt. Ziel sollte die 0,9770 sein. Widerstand findet sich bei 0,9880, der Abwärtstrendlinie und dann bei 0,9920. Die Parität scheint derzeit weit entfernt. EUR/CAD steht knapp unter 1,30 und sollte dort Widerstand finden. Prallt das Paar hier ab, könnte es zurück bis 1,2870 gehen. Über 130 könnte das Paar bis 1,3060 laufen.
Damit wünsche ich dann mal einen spannenden Handelsstart und eine erfolgreiche Woche.
Sonntag, 9. Dezember 2012
Wochenvorschau 10. bis 14. Dezember 2012
Ein interessantes Spannungsfeld, in dem der Euro in die neue Woche startet. Die griechische Schulden-Rückkaufaktion war wohl erfolgreich und konnte die Verbindlichkeiten um geschätzte 20 Mrd. Euro senken. Die genauer Ergebnisse stehen noch nicht fest, aber es scheint den Griechen tatsächlich gelungen zu sein, etwas Zeit zu gewinnen.
Dafür bleibt die Situation Spaniens weiter unübersichtlich und eine weitere Krise kommt hinzu. Wieder einmal hat Silvio Berlusconi sein Land in eine Krise gestürzt, in dem er seine Partei aus der Regierung Mario Monti abzog. Monti kündigte schon mal seinen Rücktritt an, Italien hat eine Regierungskrise. Mal schauen, wie die Märkte darauf reagieren.
Auch Irland scheint noch lange nicht über dem Berg zu sein, denn der Notenbankchef Patrick Honohan fordert ob der hohen Altlasten aus der Bankenkrise einen Zahlungsaufschub bei der Schuldentilgung. Bankenkrise - da fällt einem auch gleich noch Zypern ein. Hier scheint die Troika aus Europäischer Kommission, EZB und IWF erst einmal Gläubiger und Anteilseigner zypriotischer Banken zur Kasse bitten, ehe staatliche Mittel fließen werden. Ob das den Märkte Vertrauen gibt, bleibt abzuwarten. Richtig ist es auf jeden Fall, erst einmal die zur Kasse zu bitten die sie verursacht haben.
Vorbörslich sieht es so aus, als ob EUR/USD heute Abend deutlich unter dem Schlusskurs vom Freitag Abend eröffnen wird. Es steht zu befürchten, dass wir gleich zu Beginn des Handels die 1,2880 testen. Das wäre ein GAP von fast 50 Punkten. Sollte die Marke nicht halten, könnte in der kommenden Woche der Abverkauf weitergehen. 1,2815/00 dürfte das erste Ziel sein, unter 1,27 dürften Regionen um 1,25 durchaus realistisch werden. Es könnte also eine ereignisreiche Woche vor uns liegen. Auf der Oberseite muss das Paar erst einmal die 1,2980 zurückerobern, ehe man von irgendwelchen Hochs träumen kann.
Erste Impulse von der Datenseite gibt es am Dienstag, wenn die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland gemeldet werden. Außerdem am Dienstag die US-Handelsbilanz. Am Mittwoch gibt die FED dann ihren Zinssatz bekannt und begründet ihre Entscheidung. 20.15 Uhr spricht Ben Bernanke, wahrscheinlich redet er von Sorgen über Europa und über das Gelddrucken. US-Arbeitslosenhilfe und Einzelhandelsumsätze werden am Donnerstag gemeldet, ehe die US-Verbraucherpreise die Woche am Freitag beschließen.
Einige wichtige Daten aus China sind schon erschienen. Die Verbraucherpreise und Bauausgaben lagen unter den Erwartungen, Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze darüber. Ein einheitliches Bild lässt sich daraus nicht machen.
In der kommenden Nacht sind die Japaner dran. Das BIP wird gemeldet und dürfte bestätigen, dass Japan in einer Rezession steckt. Für USD/JPY geht es wohl darum, ob es das Paar über die 82,80 schafft. Darüber wäre das Ziel 83,70. Auf der Unterseite unterstützt die 81,75. EUR/JPY hat sich von seinem Hoch bei 108 schnell entfernt. Support findet das Paar bei 105,40. Darunter könnte das Ziel 101 heißen.
Der Bank of England-Gouverneur Mervyn King spricht am Montagabend, ehe am Mittwoch die Arbeitslosenstatistik des Vereinigten Königreiches erscheint. Schaut man sich GBP/USD an, könnte man denken, UK gehört gar nicht zu Europa. Während der Euro 170 Pips in zwei Tagen verlor, waren es beim GBP nur 60. Solange das Paar über 1,60 steht, bleibt der Abwärtsdruck niedrig. Allerdings dürfte das Paar überbewertet sein, denn auch die britische Wirtschaft stellte sich in den letzten Wochen alles andere als robust dar. Erstes Ziel könnte etwa 1,5955 sein. Bei EUR/GBP könnte die wichtige Marke bei 0,8020 liegen. Darunter gibt es einen Support bei 0,7975. Unter dieser dürfte die 0,80 in weite Ferne rücken. Widerstand findet sich bei etwa 0,8120.
Kanadas Wochenhighlight, die Handelsbilanz, erschient am Dienstag. USD/CAD handelt seit 15. November in einem schönen Abwärtstrend. Nächstes Ziel sollte die 0,9850 sein. Darunter wartet die 0,9770. Widerstand wartet bei 0,9950. Für EUR/CAD ging es in der vergangenen Woche rund 220 Pips nach unten. Im Daily droht nun die 1,2710 und dann die 1,26. Sollte der Euro überraschend Stärke zeigen, würde bei 1,2885 Widerstand warten.
Am Donnerstag tritt dann die Schweiz auf den Plan. Die Schweizer Nationalbank gibt den Zinssatz bekannt. Große Überraschungen sind nicht möglich, denn es gibt schon keine Zinsen mehr. Na gut, man könnte Gläubigern zu den Krediten noch ein wenig Bonus hinterher werfen. Als negative Zinsen einführen. USD/CHF hat bei 0,9240 einen Boden gebildet. Nächstes Ziel könnte die 0,9415 sein, darüber rückt die 0,95 in den Fokus, EUR/CHF scheint seinen Ausflug über die 1,21 beendet zu haben.
Lassen wir uns also überraschend, wie die vielen schlechten Nachrichten aus der Eurozone vom Markt bewertet wird. Ich wünsche eine spannende Woche.
Dafür bleibt die Situation Spaniens weiter unübersichtlich und eine weitere Krise kommt hinzu. Wieder einmal hat Silvio Berlusconi sein Land in eine Krise gestürzt, in dem er seine Partei aus der Regierung Mario Monti abzog. Monti kündigte schon mal seinen Rücktritt an, Italien hat eine Regierungskrise. Mal schauen, wie die Märkte darauf reagieren.
Auch Irland scheint noch lange nicht über dem Berg zu sein, denn der Notenbankchef Patrick Honohan fordert ob der hohen Altlasten aus der Bankenkrise einen Zahlungsaufschub bei der Schuldentilgung. Bankenkrise - da fällt einem auch gleich noch Zypern ein. Hier scheint die Troika aus Europäischer Kommission, EZB und IWF erst einmal Gläubiger und Anteilseigner zypriotischer Banken zur Kasse bitten, ehe staatliche Mittel fließen werden. Ob das den Märkte Vertrauen gibt, bleibt abzuwarten. Richtig ist es auf jeden Fall, erst einmal die zur Kasse zu bitten die sie verursacht haben.
Vorbörslich sieht es so aus, als ob EUR/USD heute Abend deutlich unter dem Schlusskurs vom Freitag Abend eröffnen wird. Es steht zu befürchten, dass wir gleich zu Beginn des Handels die 1,2880 testen. Das wäre ein GAP von fast 50 Punkten. Sollte die Marke nicht halten, könnte in der kommenden Woche der Abverkauf weitergehen. 1,2815/00 dürfte das erste Ziel sein, unter 1,27 dürften Regionen um 1,25 durchaus realistisch werden. Es könnte also eine ereignisreiche Woche vor uns liegen. Auf der Oberseite muss das Paar erst einmal die 1,2980 zurückerobern, ehe man von irgendwelchen Hochs träumen kann.
Erste Impulse von der Datenseite gibt es am Dienstag, wenn die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland gemeldet werden. Außerdem am Dienstag die US-Handelsbilanz. Am Mittwoch gibt die FED dann ihren Zinssatz bekannt und begründet ihre Entscheidung. 20.15 Uhr spricht Ben Bernanke, wahrscheinlich redet er von Sorgen über Europa und über das Gelddrucken. US-Arbeitslosenhilfe und Einzelhandelsumsätze werden am Donnerstag gemeldet, ehe die US-Verbraucherpreise die Woche am Freitag beschließen.
Einige wichtige Daten aus China sind schon erschienen. Die Verbraucherpreise und Bauausgaben lagen unter den Erwartungen, Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze darüber. Ein einheitliches Bild lässt sich daraus nicht machen.
In der kommenden Nacht sind die Japaner dran. Das BIP wird gemeldet und dürfte bestätigen, dass Japan in einer Rezession steckt. Für USD/JPY geht es wohl darum, ob es das Paar über die 82,80 schafft. Darüber wäre das Ziel 83,70. Auf der Unterseite unterstützt die 81,75. EUR/JPY hat sich von seinem Hoch bei 108 schnell entfernt. Support findet das Paar bei 105,40. Darunter könnte das Ziel 101 heißen.
Der Bank of England-Gouverneur Mervyn King spricht am Montagabend, ehe am Mittwoch die Arbeitslosenstatistik des Vereinigten Königreiches erscheint. Schaut man sich GBP/USD an, könnte man denken, UK gehört gar nicht zu Europa. Während der Euro 170 Pips in zwei Tagen verlor, waren es beim GBP nur 60. Solange das Paar über 1,60 steht, bleibt der Abwärtsdruck niedrig. Allerdings dürfte das Paar überbewertet sein, denn auch die britische Wirtschaft stellte sich in den letzten Wochen alles andere als robust dar. Erstes Ziel könnte etwa 1,5955 sein. Bei EUR/GBP könnte die wichtige Marke bei 0,8020 liegen. Darunter gibt es einen Support bei 0,7975. Unter dieser dürfte die 0,80 in weite Ferne rücken. Widerstand findet sich bei etwa 0,8120.
Kanadas Wochenhighlight, die Handelsbilanz, erschient am Dienstag. USD/CAD handelt seit 15. November in einem schönen Abwärtstrend. Nächstes Ziel sollte die 0,9850 sein. Darunter wartet die 0,9770. Widerstand wartet bei 0,9950. Für EUR/CAD ging es in der vergangenen Woche rund 220 Pips nach unten. Im Daily droht nun die 1,2710 und dann die 1,26. Sollte der Euro überraschend Stärke zeigen, würde bei 1,2885 Widerstand warten.
Am Donnerstag tritt dann die Schweiz auf den Plan. Die Schweizer Nationalbank gibt den Zinssatz bekannt. Große Überraschungen sind nicht möglich, denn es gibt schon keine Zinsen mehr. Na gut, man könnte Gläubigern zu den Krediten noch ein wenig Bonus hinterher werfen. Als negative Zinsen einführen. USD/CHF hat bei 0,9240 einen Boden gebildet. Nächstes Ziel könnte die 0,9415 sein, darüber rückt die 0,95 in den Fokus, EUR/CHF scheint seinen Ausflug über die 1,21 beendet zu haben.
Lassen wir uns also überraschend, wie die vielen schlechten Nachrichten aus der Eurozone vom Markt bewertet wird. Ich wünsche eine spannende Woche.
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Sonntag, 2. Dezember 2012
Wochenausblick 3. bis 7. Dezember
Uns könnte wieder eine spannende, aber auch unberechenbare Woche bevorstehen. Zum einen gibt es sicher nicht wenige Marktteilnehmer, die gern noch ein Paar Boni abgreifen würden und deshalb auf Rallye setzen, auf der anderen Seite gibt es einige Nachrichten, die einige Unsicherheit parat haben.
Auf der einen Seite hat Griechenland angekündigt, dass man nun mit dem Schuldenrückkaufprogramm starten wolle. Ob es gelingt die Anleihen zu verbilligten Konditionen zurückzukaufen, liegt vor allem an den Inhabern solcher Titel. Die Gläubiger müssten bereit sein, auf einen Teil ihrer Forderungen zu verzichten. Wenn man so will, wäre das ein Schuldenschnitt auf Freiwilligenbasis. Warum sollte das aber ein Gläubiger tun, wenn er die Chance hat, seine Forderung ganz beglichen zu bekommen. Das Ergebnis dieser Aktion dürfte also kaum vorhersehbar sein.
Derweil hat Angela Merkel gegenüber Medien einen Schuldenschnitt in Griechenland für einen "späteren Zeitpunkt" nicht mehr konsequent ausgeschlossen.
Spanien hat am Wochenende eingestanden, dass es die Sparziele der EU nicht erreichen zu können.Eigentlich wollte de Regierung Rajoy die Senkung des Haushaltsdefizits von 8,9 auf 6,3 % erreichten. Nun sieht es so aus, dass dies nicht geschafft wird, obwohl gerade mal wieder die Ärmsten, die Rentner, an der Staatssanierung mit einer Rentenkürzung beteiligt hat. In einer Rezession ist es eben nicht einfach, zu sparen. Wer nun aber glaubt, dass Spaniens Ministerpräsident die Notwendigkeit erkennt, einen Hilfsantrag bei der EU zu stellen, der irrt. Spanien spielt weiter auf Zeit. Der Hilfsantrag wird kommen. Dann wird die Krise wahrscheinlich noch teurer geworden sein. Auch hier dürften die Märkte also weiter mit "angezogener Handbremse" agieren.
Und schließlich hatte am Freitagabend noch Moody´s eine schlechte Nachricht parat. Wegen der schlechten Lage in Frankreich und der Abstufung des Landes, hat man nun auch dem ESM die Bestnote genommen. Ob dies Auswirkungen auf die Märkte hat, muss sich er noch zeigen, schließlich konnte man mit dieser Aktion nach der Abstufung Frankreichs rechnen.
Insgesamt bleibt also eines wohl auch in der kommenden Woche unser Begleiter: Die Unsicherheit.
Charttechnisch sah es am Freitag lange so aus, als werde EUR/USD über 1,30 schließen. In der letzten Handelsstunde fiel das Paar dann aber unter diese Marke. Das Paar bleibt zwar weiter in seinem Aufwärtstrend, aber es bleibt abzuwarten, ob das Paar den wichtigen Widerstand bei 1,3020 aus dem Rennen nehmen kann. Unmöglich ist das nicht, denn auch an der 1,2980 gab es einen harten Kampf mit einem Happy End. Selbst eine Konsolidierung auf ein Niveau um 1,2920 sollte nicht belasten. Schaut man sich den Tageschart seit Anfang September an, sieht man, dass sich EUR/USD eher seitwärts bewegen. Seit dem Tief bei 1,2659 hat das Paar aber eine starke Erholung hingelegt. Ob der Trend fortgeführt werden kann, müsste der Widerstand bei 1,3080 gebrochen werden. Solange EUR/USD diesen Widerstand nicht gebrochen hat, ist Vorsicht angebracht.
Erster Impulsgeber von der Datenseite wird der US-Einkaufmanagerindex am Montag sein. Danach folgen in der kommenden Woche am Mittwoch die Veränderung der ADP non Farm-Arbeitsplätze, am Donnerstag die EZB-Zinsentscheidung und die US-Anträge auf Arbeitslosenhilfe, ehe am Wochenende neben dem US-BIP die wichtigen Non Farm Payrolls anstehen. Gegen Ende der Woche könnte es also nochmal rund gehen am Markt.
Schon am Dienstag ist die Kanadische Zentralbank mit der Bekanntgabe des Zinssatzes dran. Nachdem USD/CAD Mitte November bei 1,0056 ein Hoch markierte, drehte das Paar wieder gen Süden, konnte hier aber die 0,9915 nicht knacken und bewegt sich nun eher seitwärts zwischen der genannten Unterstützung und dem Widerstand bei 1. Eine Stärkung des CAd könnte erfolgen, wenn sich der Streit um Fiscal Cliff noch ein Weilchen hinzieht. Einen Impuls zur Richtungsfindung könnte auch der Einkaufsmanagerindex am Donnerstag geben.
In der Nacht zum Donnerstag gibt die Australische Landeszentralbank ihren Leitzins bekannt. Der Markt rechnet hier mit einer Reduzierung um 25 Punkte. Die könnte den Aussie etwas unter Druck bringen. AUD/USD schaffte es in der letzten Woche nicht, die 1,05 zu attackieren und konsolidierte zum Wochenschluss bei 1,0424. Damit dürfte die Zinssenkung zumindest teilweise schon eingepreist sein. Sollte also die LZB doch nicht handelt, könnte das den Aussie stärken. Weitere Impulsgeber sind das BIP in der Nacht zum Mittwoch und die Arbeitsmarktdaten eine Nacht später.
Die Nachbarn von Down Under sind am Mittwochabend dran,. Neuseeland veröffentlicht den Leitzins. Es wird nicht mit einer Änderung des Zinssatzes, der bei 2,5 % liegt gerechnet. Zuletzt sah es beim Kiwi eher nach Erholung aus, wobei diese in einer längeren Seitwärtsrange eher begrenzt zu sein scheint. NZD/USD dürften bei 0,8270 auf ersten Widerstand treffen. Neues Aufwärtspotential könnte über 0,8225 generiert werden.
Am Donnerstag veröffentlicht die Bank of England den Leitzins. Es wird mit keinen Änderungen der Geldpolitik gerechnet. GBP/USD sieht etwas günstiger als EUR/USD aus. Das Paar konnte über der 1,60 schließen, ist jetzt aber schon mehrfach an der 1,6050/60 gescheitert. Auf der Unterseite sollte das Paar nicht die 1,5920 unterschreiten, sonst droht ein Retest der 1,5822 und danach ein weiterer Fall auf 1,5780.
Auf der einen Seite hat Griechenland angekündigt, dass man nun mit dem Schuldenrückkaufprogramm starten wolle. Ob es gelingt die Anleihen zu verbilligten Konditionen zurückzukaufen, liegt vor allem an den Inhabern solcher Titel. Die Gläubiger müssten bereit sein, auf einen Teil ihrer Forderungen zu verzichten. Wenn man so will, wäre das ein Schuldenschnitt auf Freiwilligenbasis. Warum sollte das aber ein Gläubiger tun, wenn er die Chance hat, seine Forderung ganz beglichen zu bekommen. Das Ergebnis dieser Aktion dürfte also kaum vorhersehbar sein.
Derweil hat Angela Merkel gegenüber Medien einen Schuldenschnitt in Griechenland für einen "späteren Zeitpunkt" nicht mehr konsequent ausgeschlossen.
Spanien hat am Wochenende eingestanden, dass es die Sparziele der EU nicht erreichen zu können.Eigentlich wollte de Regierung Rajoy die Senkung des Haushaltsdefizits von 8,9 auf 6,3 % erreichten. Nun sieht es so aus, dass dies nicht geschafft wird, obwohl gerade mal wieder die Ärmsten, die Rentner, an der Staatssanierung mit einer Rentenkürzung beteiligt hat. In einer Rezession ist es eben nicht einfach, zu sparen. Wer nun aber glaubt, dass Spaniens Ministerpräsident die Notwendigkeit erkennt, einen Hilfsantrag bei der EU zu stellen, der irrt. Spanien spielt weiter auf Zeit. Der Hilfsantrag wird kommen. Dann wird die Krise wahrscheinlich noch teurer geworden sein. Auch hier dürften die Märkte also weiter mit "angezogener Handbremse" agieren.
Und schließlich hatte am Freitagabend noch Moody´s eine schlechte Nachricht parat. Wegen der schlechten Lage in Frankreich und der Abstufung des Landes, hat man nun auch dem ESM die Bestnote genommen. Ob dies Auswirkungen auf die Märkte hat, muss sich er noch zeigen, schließlich konnte man mit dieser Aktion nach der Abstufung Frankreichs rechnen.
Insgesamt bleibt also eines wohl auch in der kommenden Woche unser Begleiter: Die Unsicherheit.
Charttechnisch sah es am Freitag lange so aus, als werde EUR/USD über 1,30 schließen. In der letzten Handelsstunde fiel das Paar dann aber unter diese Marke. Das Paar bleibt zwar weiter in seinem Aufwärtstrend, aber es bleibt abzuwarten, ob das Paar den wichtigen Widerstand bei 1,3020 aus dem Rennen nehmen kann. Unmöglich ist das nicht, denn auch an der 1,2980 gab es einen harten Kampf mit einem Happy End. Selbst eine Konsolidierung auf ein Niveau um 1,2920 sollte nicht belasten. Schaut man sich den Tageschart seit Anfang September an, sieht man, dass sich EUR/USD eher seitwärts bewegen. Seit dem Tief bei 1,2659 hat das Paar aber eine starke Erholung hingelegt. Ob der Trend fortgeführt werden kann, müsste der Widerstand bei 1,3080 gebrochen werden. Solange EUR/USD diesen Widerstand nicht gebrochen hat, ist Vorsicht angebracht.
Erster Impulsgeber von der Datenseite wird der US-Einkaufmanagerindex am Montag sein. Danach folgen in der kommenden Woche am Mittwoch die Veränderung der ADP non Farm-Arbeitsplätze, am Donnerstag die EZB-Zinsentscheidung und die US-Anträge auf Arbeitslosenhilfe, ehe am Wochenende neben dem US-BIP die wichtigen Non Farm Payrolls anstehen. Gegen Ende der Woche könnte es also nochmal rund gehen am Markt.
Schon am Dienstag ist die Kanadische Zentralbank mit der Bekanntgabe des Zinssatzes dran. Nachdem USD/CAD Mitte November bei 1,0056 ein Hoch markierte, drehte das Paar wieder gen Süden, konnte hier aber die 0,9915 nicht knacken und bewegt sich nun eher seitwärts zwischen der genannten Unterstützung und dem Widerstand bei 1. Eine Stärkung des CAd könnte erfolgen, wenn sich der Streit um Fiscal Cliff noch ein Weilchen hinzieht. Einen Impuls zur Richtungsfindung könnte auch der Einkaufsmanagerindex am Donnerstag geben.
In der Nacht zum Donnerstag gibt die Australische Landeszentralbank ihren Leitzins bekannt. Der Markt rechnet hier mit einer Reduzierung um 25 Punkte. Die könnte den Aussie etwas unter Druck bringen. AUD/USD schaffte es in der letzten Woche nicht, die 1,05 zu attackieren und konsolidierte zum Wochenschluss bei 1,0424. Damit dürfte die Zinssenkung zumindest teilweise schon eingepreist sein. Sollte also die LZB doch nicht handelt, könnte das den Aussie stärken. Weitere Impulsgeber sind das BIP in der Nacht zum Mittwoch und die Arbeitsmarktdaten eine Nacht später.
Die Nachbarn von Down Under sind am Mittwochabend dran,. Neuseeland veröffentlicht den Leitzins. Es wird nicht mit einer Änderung des Zinssatzes, der bei 2,5 % liegt gerechnet. Zuletzt sah es beim Kiwi eher nach Erholung aus, wobei diese in einer längeren Seitwärtsrange eher begrenzt zu sein scheint. NZD/USD dürften bei 0,8270 auf ersten Widerstand treffen. Neues Aufwärtspotential könnte über 0,8225 generiert werden.
Am Donnerstag veröffentlicht die Bank of England den Leitzins. Es wird mit keinen Änderungen der Geldpolitik gerechnet. GBP/USD sieht etwas günstiger als EUR/USD aus. Das Paar konnte über der 1,60 schließen, ist jetzt aber schon mehrfach an der 1,6050/60 gescheitert. Auf der Unterseite sollte das Paar nicht die 1,5920 unterschreiten, sonst droht ein Retest der 1,5822 und danach ein weiterer Fall auf 1,5780.
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Sonntag, 25. November 2012
Wochenausblick 26. bis 30. November: Gewinnmitnahmen?
Der Euro hat in der vergangenen Woche eine beachtliche Erholung hingelegt und gewann mehr als 2 Cent. EUR/USD durchbrach am Freitag gleich mehrere Widerstände und schloss knapp unter der 1,2980, die eine wichtige Marke darstellt. Sollte diese Marke gebrochen werden, dürfte zunächst den Bereich um 1,3060 anvisiert werden. Es ist aber nicht sicher, ob die Rallye tatsächlich ungebremst weiter läuft.
Nach dem Hausse am Freitag steht EUR/USD im überkauften Bereich, was eine Korrektur nahelegt. Ein Rückstzer auf 1,2920/1,2880 sollte also eingeplant werden. Solange das Paar diesen Supportbereich nicht unterschreitet, sollte die Erholung aber weitergehen können. Übergeordnetes Ziel bleibt die 1,3170. Ob EUR/USD weiter in Richtung des Doppeltops von Mitte September strebt, wird auch von einigen zentralen Fragen abhängen. Zum ersten ist da, die Griechenlandfrage. Am Montag treffen sich erneut die Eurozonen-Finanzminister mit dem IWF. Der IWF möchte, dass die öffentliche Hand Griechenland die Hälfte der Schulden erlässt. Ähnliche Vorstellungen hat wohl die EZB. Deutschland als größter Gläubiger würde dies nach Medienberichten rund 25 Mrd. Euro kosten. Dies wäre im Vergleich zu einer Griechenlandpleite immer noch preiswert, aber wohl der Bevölkerung schwer vermittelbar. So könnte die Griechenlandrettung weiter eine Hängepartie bleiben, was die weitere Entwicklung der Märkte, und damit auch EUR/USD belasten könnte. Auch Fiscal Cliff ist noch nicht gelöst. Einige Beobachter gehen auch hier davon aus, dass die noch zu verhandelnden Details wesentlich schwieriger sind, als es derzeit von den Märkten wahrgenommen wird. Auch hier muss man mit einer Gegenreaktion des Marktes rechnen. Zum Dritten ist das Spanien. Der Bankensektor ist weiter auf Schlingerkurs und es ist keineswegs sicher, dass das südeuropäische Land die Probleme selbst in den Griff bekommt. Es ist sogar zu befürchten dass, das immer wieder verschobene Hilfsersuchen, die ganze Show immer teurer macht.
Die zuletzt gefeierten Daten sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es in der Regel mit Daten zu tun hatten, die nicht ganz so schlimm ausfielen wie befürchtet. Ein Aufschwung ist derzeit eher nicht auszumachen. Eher oder später dürfte es also eher zu Ernüchterung kommen.
Trotzdem könnte die Party zunächst weitergehen. Grund sind die Manager großer Fonds, die gern zum Jahresende ihrer Portfolios aufhübschen und die Märkte einen Freudensprung machen lassen. Und so könnte der Realismus erst nach dem Jahreswechsel einziehen und die Märkte dann umso brutaler einbrechen lassen.
In der kommenden Woche ist also eher davon auszugehen, dass EUR/USD nach einer Korrektur durch Gewinnmitnahme weitere Kursgewinne hinlegt. Erstes Ziel ist die 1,3060. Neben den beschriebenen politischen Einflüssen, gibt es in der kommenden Woche folgende Daten, die für Kursbewegungen sorgen könnten:
Am Dienstag gibt es einen öffentlichen Auftritt von FED-Chef Ben Bernanke, von dem aber wohl kaum neue Erkenntnis zu erwarten sind. Außerdem gibt es die Aufträge der Gebrauchsgüter und das Verbrauchervertrauen in den USA. Am Mittwoch sind dann die deutschen Verbraucherpreise und die US-Wohnungsverkäufe das beherrschende Thema, bevor am Donnerstag der deutsche Arbeitsmarkt und das US-BIP für Bewegung sorgen können. Am Freitag wird die Woche durch die privaten Konsumausgaben in den USA beendet. Insgesamt ist datenseitig eher mit einer ruhigen Woche zu rechnen.
Was passiert in den anderen Ländern? Am Dienstag steht in Großbritannien die Veröffentlichung des BIP auf dem Plan. Ähnlich wie der Euro legte das GBP in der vergangenen Woche eine Erholung hin. Etwa 150 Pips gewann GBP/USD. Anders als EUR/USD sieht das Paar aber nicht so bullish aus, im Gegenteil. Wir handeln in einem Abwärtstrend, dessen obere Markierung bei 1,6090 verläuft. Das Paar könnte zunächst bis 1,5965 zurücklaufen. Hält der Support nicht, sehen wir schnell die 1,5890 wieder. Für den Weg des GBP/USD dürfte das BIP entscheidend werden. erwartet wird ein Wachstum im letzten Quartal um 1 %. Das birgt auf jeden Fall Enttäuschungspotential.
Die Schweiz meldet am Donnerstag ihr BIP. USD/CHF handelt am Support bei 0,9270. Theoretisch könnte das Paar seinen Weg noch bis 0,9220 fortsetzen und dann umdrehen. Allerdings ist es derzeit deutlich überverkauft, was eher eine Korrektur nach oben nahelegt. Widerstand ist um 0,9325 auszumachen. EUR/CHF rückt wieder immer näher an die Kampfzone der SNB: 1,20.
Und schließlich melden die Kanadier am Freitag das BIP. USD/CAD verlor am Freitag mehr als einen halben Cent. Offenbar hat das Paar bei 1,0030 ein Top gebildet. In der vergangenen Woche kam das Paar nicht an die Paritätsmarke heran. Support findet USD/CAD knapp unter 0,99. Bei einem Bruch könnte weiteres Abwärtspotential bis zunächst mal 0,9850 freimachen.
Und damit wünsche ich eine erfolgreiche Handelswoche.
Nach dem Hausse am Freitag steht EUR/USD im überkauften Bereich, was eine Korrektur nahelegt. Ein Rückstzer auf 1,2920/1,2880 sollte also eingeplant werden. Solange das Paar diesen Supportbereich nicht unterschreitet, sollte die Erholung aber weitergehen können. Übergeordnetes Ziel bleibt die 1,3170. Ob EUR/USD weiter in Richtung des Doppeltops von Mitte September strebt, wird auch von einigen zentralen Fragen abhängen. Zum ersten ist da, die Griechenlandfrage. Am Montag treffen sich erneut die Eurozonen-Finanzminister mit dem IWF. Der IWF möchte, dass die öffentliche Hand Griechenland die Hälfte der Schulden erlässt. Ähnliche Vorstellungen hat wohl die EZB. Deutschland als größter Gläubiger würde dies nach Medienberichten rund 25 Mrd. Euro kosten. Dies wäre im Vergleich zu einer Griechenlandpleite immer noch preiswert, aber wohl der Bevölkerung schwer vermittelbar. So könnte die Griechenlandrettung weiter eine Hängepartie bleiben, was die weitere Entwicklung der Märkte, und damit auch EUR/USD belasten könnte. Auch Fiscal Cliff ist noch nicht gelöst. Einige Beobachter gehen auch hier davon aus, dass die noch zu verhandelnden Details wesentlich schwieriger sind, als es derzeit von den Märkten wahrgenommen wird. Auch hier muss man mit einer Gegenreaktion des Marktes rechnen. Zum Dritten ist das Spanien. Der Bankensektor ist weiter auf Schlingerkurs und es ist keineswegs sicher, dass das südeuropäische Land die Probleme selbst in den Griff bekommt. Es ist sogar zu befürchten dass, das immer wieder verschobene Hilfsersuchen, die ganze Show immer teurer macht.
Die zuletzt gefeierten Daten sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir es in der Regel mit Daten zu tun hatten, die nicht ganz so schlimm ausfielen wie befürchtet. Ein Aufschwung ist derzeit eher nicht auszumachen. Eher oder später dürfte es also eher zu Ernüchterung kommen.
Trotzdem könnte die Party zunächst weitergehen. Grund sind die Manager großer Fonds, die gern zum Jahresende ihrer Portfolios aufhübschen und die Märkte einen Freudensprung machen lassen. Und so könnte der Realismus erst nach dem Jahreswechsel einziehen und die Märkte dann umso brutaler einbrechen lassen.
In der kommenden Woche ist also eher davon auszugehen, dass EUR/USD nach einer Korrektur durch Gewinnmitnahme weitere Kursgewinne hinlegt. Erstes Ziel ist die 1,3060. Neben den beschriebenen politischen Einflüssen, gibt es in der kommenden Woche folgende Daten, die für Kursbewegungen sorgen könnten:
Am Dienstag gibt es einen öffentlichen Auftritt von FED-Chef Ben Bernanke, von dem aber wohl kaum neue Erkenntnis zu erwarten sind. Außerdem gibt es die Aufträge der Gebrauchsgüter und das Verbrauchervertrauen in den USA. Am Mittwoch sind dann die deutschen Verbraucherpreise und die US-Wohnungsverkäufe das beherrschende Thema, bevor am Donnerstag der deutsche Arbeitsmarkt und das US-BIP für Bewegung sorgen können. Am Freitag wird die Woche durch die privaten Konsumausgaben in den USA beendet. Insgesamt ist datenseitig eher mit einer ruhigen Woche zu rechnen.
Was passiert in den anderen Ländern? Am Dienstag steht in Großbritannien die Veröffentlichung des BIP auf dem Plan. Ähnlich wie der Euro legte das GBP in der vergangenen Woche eine Erholung hin. Etwa 150 Pips gewann GBP/USD. Anders als EUR/USD sieht das Paar aber nicht so bullish aus, im Gegenteil. Wir handeln in einem Abwärtstrend, dessen obere Markierung bei 1,6090 verläuft. Das Paar könnte zunächst bis 1,5965 zurücklaufen. Hält der Support nicht, sehen wir schnell die 1,5890 wieder. Für den Weg des GBP/USD dürfte das BIP entscheidend werden. erwartet wird ein Wachstum im letzten Quartal um 1 %. Das birgt auf jeden Fall Enttäuschungspotential.
Die Schweiz meldet am Donnerstag ihr BIP. USD/CHF handelt am Support bei 0,9270. Theoretisch könnte das Paar seinen Weg noch bis 0,9220 fortsetzen und dann umdrehen. Allerdings ist es derzeit deutlich überverkauft, was eher eine Korrektur nach oben nahelegt. Widerstand ist um 0,9325 auszumachen. EUR/CHF rückt wieder immer näher an die Kampfzone der SNB: 1,20.
Und schließlich melden die Kanadier am Freitag das BIP. USD/CAD verlor am Freitag mehr als einen halben Cent. Offenbar hat das Paar bei 1,0030 ein Top gebildet. In der vergangenen Woche kam das Paar nicht an die Paritätsmarke heran. Support findet USD/CAD knapp unter 0,99. Bei einem Bruch könnte weiteres Abwärtspotential bis zunächst mal 0,9850 freimachen.
Und damit wünsche ich eine erfolgreiche Handelswoche.
Sonntag, 18. November 2012
Wochenausblick 19. bis 23. November: Unsicherheiten bleiben
Die Ausgangslage für EUR//USD hat sich über das Wochenende nicht geändert. Die Amerikaner ringen um den Fiscal Cliff. Solange keine Lösung gefunden ist, drohen massive Steuererhöhungen mit entsprechenden Auswirkungen auf die Märkte.
Auch in Griechenland ist die Kuh noch nicht vom Eis. Am Dienstag treffen sich die Eurozonen-Finanzminister und werden unter anderem darüber zu beraten haben, wie eine neue Finanzlücke im griechischen Haushalt bis 2014 zu stopfen sein wird. Diesmal geht es um 13,5 Mrd. Euro. Der IWF möchte gern einen zweiten Schuldenschnitt, bei dem die öffentliche Hand auf Geld verzichten müsste. Deutschland, größter gläubiger ist dagegen. Eine Einigung ist zumindest derzeit nicht in Sicht. So dürfte auch diese Hängepartie nicht gerade Optimismus an den Märkte verbreiten.
Nicht ganz so pessimistisch sieht der Chart aus. EUR/USD hat in der vergangenen Woche bei 1,2659 gebildet und ging bei 1,2741 mit einem leichten Gewinn aus dem Handel. Aber die Abwärtsrisiken sind damit nicht verflogen. Aktuell handelt das Paar knapp unter der Abwärtstrendlinie, die etwa bei 1,2745 verläuft. Ein nachhaltiger Bruch könnte zu weiteren Gewinnen bis 1,2780 führen. Darüber wartet aber ein weiterer Abwärtstrend, dessen Linie jetzt bei etwa 1,2870 verläuft. Erst darüber könnte die Jahresendrallye starten. Möglich wird sie wohl nur wenn die zentralen Themen Griechenland und Fiscal Cliff zu den Akten gelegt werden können.
Auf der Unterseite gibt es für EUR/USD bei 1,2670 Unterstützung. Unter 1,2630 würde ein Abverkauf bis 1,2480 drohen. Daten wird es in dieser Wochen nicht all zu viele geben, denn in den USA ist am Donnerstag Thanksgiving und am Freitag the "Day afer Thanksgiving". Den Amis steht ein langes Wochenende bevor, die Glücklichen.
Am Montag werden Verkäufe bestehender Eigenheime in den USA veröffentlicht, am Dienstagabend spricht Ben Bernanke und am schon am Mittwoch erscheinen die US-Arbeitsmarktdaten sowie der Konjunkturerwartungsindex der Uni Michigan. Die Europäer treten dann erst am Freitag auf den Plan, wenn das deutsche BIP und der ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht werden.
Und ansonsten? In der Nacht zum Dienstag tagt die Bank of Japan, wobei hier Analysten mit keinen geldpolitischen Maßnahmen rechnen. Die letzte Ausweitung von Anlihekäufen ist erst 4 Wochen her. Zwar lahmt die Wirtschaft weiter, aber man geht davon aus, dass vor den Wahlen im Dezember keine weiteren Yen gedruckt werden. Perspektivisch dürfte aber eine weitere Schwächung des Yen auf dem Plan stehen. USD/JPY gewann letzte Woche 180 Pips. Allein die Ankündigung der liberalen LDP bei einem Wahlsieg unbegrenzt Yen drucken zu lassen, ließ JPY in den Keller gehen. Auch gegenüber dem Euro. EUR/JPY gewann sogar 256 Pips.
USD/JPY ist knapp unter 81,50 auf Widerstand getroffen, der eine Konsolidierung in den Beriech 80,40 bringen könnte. Generell ist das Paar aber in einem stabilen Aufwärtstrend. Auf der Oberseite dürfte über die 81,55 Potential bis 82,30 vorhanden sein. Auch EUR/JPY hat seinen Rally-Modus erst einmal unterbrochen. Unterstützung dürfte hier aber schon bei 103,10 zu erwarten sein. Auf der Oberseite muss das Paar die 103,80 nachhaltig überwinden, um die Rallye fortzusetzen. Ziel wäre dann 104,40. Darüber wäre dann Platz bis zur 105,50. Eine Lösung der Griechenlandfrage wäre dabei recht hilfreich.
Am Mittwoch wird das Versammlungs-Protokoll des MPC der Bank f England zur letzten Zinsentscheidung veröffentlicht. Es könnte Aufschluss geben, wie einig sich die Mitglieder bei ihrer aktuellen Tatenlosigkeit sind. GBP/USD bildete in der letzten Woche bei 1,5822 einen Boden und schloss mit nur leichten Verlusten bei 1,5882. Die spannende Frage ist nun, Charttechnisch hat das Paar die Abwärtstrendlinie verlassen. Ob der Boden hält, wird man sehen. Kurse über 1,59,15 würden eine Erholung bis 1,5980 ermöglichen. Über 1,60 würde sich das Bild dann deutlich aufhellen. EUR/GBP bewegt sich seit Anfang September zwischen 0,7950 und 0,8160. Zuletzt lag die Range mit 0,7950 bis 0,8050 am unteren Ende. Ein zuverlässiger Trend ist derzeit nicht auszumachen.
Am Donnerstag meldet Kanada die Einzelhandelsumsätze, am Freitag die Verbraucherpreise. Zuletzt bekam auch die bisher robuste kanadische Wirtschaft erste Kratzer ab, was USD/CAD in den Bereich um 1 CAD steigen ließ. Nachhaltig konnte das Paar diese Marke nicht überwinden und so handelt USD/CAD in der engen Range 0,9985 und 1,0040. Es ist durchaus möglich, dass das Paar sein Hoch gefunden hat und den Weg nach Süden einschlägt. Ziel wäre dann 0,9920. Sollte der Aufwärtstrend, der weiter intakt ist, aber weiter Bestand behalten, ist auch die 1,0070 denkbar. Gegen den Norden spricht die Hängepartie um Fiscal Cliff.
Und damit wünsche ich eine erfolgreiche Handelswoche.
Auch in Griechenland ist die Kuh noch nicht vom Eis. Am Dienstag treffen sich die Eurozonen-Finanzminister und werden unter anderem darüber zu beraten haben, wie eine neue Finanzlücke im griechischen Haushalt bis 2014 zu stopfen sein wird. Diesmal geht es um 13,5 Mrd. Euro. Der IWF möchte gern einen zweiten Schuldenschnitt, bei dem die öffentliche Hand auf Geld verzichten müsste. Deutschland, größter gläubiger ist dagegen. Eine Einigung ist zumindest derzeit nicht in Sicht. So dürfte auch diese Hängepartie nicht gerade Optimismus an den Märkte verbreiten.
Nicht ganz so pessimistisch sieht der Chart aus. EUR/USD hat in der vergangenen Woche bei 1,2659 gebildet und ging bei 1,2741 mit einem leichten Gewinn aus dem Handel. Aber die Abwärtsrisiken sind damit nicht verflogen. Aktuell handelt das Paar knapp unter der Abwärtstrendlinie, die etwa bei 1,2745 verläuft. Ein nachhaltiger Bruch könnte zu weiteren Gewinnen bis 1,2780 führen. Darüber wartet aber ein weiterer Abwärtstrend, dessen Linie jetzt bei etwa 1,2870 verläuft. Erst darüber könnte die Jahresendrallye starten. Möglich wird sie wohl nur wenn die zentralen Themen Griechenland und Fiscal Cliff zu den Akten gelegt werden können.
Auf der Unterseite gibt es für EUR/USD bei 1,2670 Unterstützung. Unter 1,2630 würde ein Abverkauf bis 1,2480 drohen. Daten wird es in dieser Wochen nicht all zu viele geben, denn in den USA ist am Donnerstag Thanksgiving und am Freitag the "Day afer Thanksgiving". Den Amis steht ein langes Wochenende bevor, die Glücklichen.
Am Montag werden Verkäufe bestehender Eigenheime in den USA veröffentlicht, am Dienstagabend spricht Ben Bernanke und am schon am Mittwoch erscheinen die US-Arbeitsmarktdaten sowie der Konjunkturerwartungsindex der Uni Michigan. Die Europäer treten dann erst am Freitag auf den Plan, wenn das deutsche BIP und der ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht werden.
Und ansonsten? In der Nacht zum Dienstag tagt die Bank of Japan, wobei hier Analysten mit keinen geldpolitischen Maßnahmen rechnen. Die letzte Ausweitung von Anlihekäufen ist erst 4 Wochen her. Zwar lahmt die Wirtschaft weiter, aber man geht davon aus, dass vor den Wahlen im Dezember keine weiteren Yen gedruckt werden. Perspektivisch dürfte aber eine weitere Schwächung des Yen auf dem Plan stehen. USD/JPY gewann letzte Woche 180 Pips. Allein die Ankündigung der liberalen LDP bei einem Wahlsieg unbegrenzt Yen drucken zu lassen, ließ JPY in den Keller gehen. Auch gegenüber dem Euro. EUR/JPY gewann sogar 256 Pips.
USD/JPY ist knapp unter 81,50 auf Widerstand getroffen, der eine Konsolidierung in den Beriech 80,40 bringen könnte. Generell ist das Paar aber in einem stabilen Aufwärtstrend. Auf der Oberseite dürfte über die 81,55 Potential bis 82,30 vorhanden sein. Auch EUR/JPY hat seinen Rally-Modus erst einmal unterbrochen. Unterstützung dürfte hier aber schon bei 103,10 zu erwarten sein. Auf der Oberseite muss das Paar die 103,80 nachhaltig überwinden, um die Rallye fortzusetzen. Ziel wäre dann 104,40. Darüber wäre dann Platz bis zur 105,50. Eine Lösung der Griechenlandfrage wäre dabei recht hilfreich.
Am Mittwoch wird das Versammlungs-Protokoll des MPC der Bank f England zur letzten Zinsentscheidung veröffentlicht. Es könnte Aufschluss geben, wie einig sich die Mitglieder bei ihrer aktuellen Tatenlosigkeit sind. GBP/USD bildete in der letzten Woche bei 1,5822 einen Boden und schloss mit nur leichten Verlusten bei 1,5882. Die spannende Frage ist nun, Charttechnisch hat das Paar die Abwärtstrendlinie verlassen. Ob der Boden hält, wird man sehen. Kurse über 1,59,15 würden eine Erholung bis 1,5980 ermöglichen. Über 1,60 würde sich das Bild dann deutlich aufhellen. EUR/GBP bewegt sich seit Anfang September zwischen 0,7950 und 0,8160. Zuletzt lag die Range mit 0,7950 bis 0,8050 am unteren Ende. Ein zuverlässiger Trend ist derzeit nicht auszumachen.
Am Donnerstag meldet Kanada die Einzelhandelsumsätze, am Freitag die Verbraucherpreise. Zuletzt bekam auch die bisher robuste kanadische Wirtschaft erste Kratzer ab, was USD/CAD in den Bereich um 1 CAD steigen ließ. Nachhaltig konnte das Paar diese Marke nicht überwinden und so handelt USD/CAD in der engen Range 0,9985 und 1,0040. Es ist durchaus möglich, dass das Paar sein Hoch gefunden hat und den Weg nach Süden einschlägt. Ziel wäre dann 0,9920. Sollte der Aufwärtstrend, der weiter intakt ist, aber weiter Bestand behalten, ist auch die 1,0070 denkbar. Gegen den Norden spricht die Hängepartie um Fiscal Cliff.
Und damit wünsche ich eine erfolgreiche Handelswoche.
Sonntag, 11. November 2012
Forex-Vorschau 12. - 16. November
Es war die dritte Woche in Folge, in der EUR/USD gehörig unter Druck kam. Auch die Wiederwahl Barack Obamas konnte die Märkte nicht beruhigen. Neben den Unsicherheiten um Griechenland und Spanien reihte sich ein weiteres Schwergewicht der Eurozone in die Krisenriege ein: Frankreich. Dazu kamen erste Hinweise, dass die Eurokrise auch an Deutschland nicht spurlos vorübergeht. Dazu kamen Sorgen über die USA, die ein großes Problem haben: Fiscal Cliff. Das ließ die Börsen am Donnerstag und Freitag ordentlich nachgeben. Der erste wichtige Termin der neuen Woche findet zur Stunde in Griechenland statt. Nach dem Sparpaket muss das Parlament heute den Haushalt verabschieden. Die Griechen selbst scheinen recht optimistisch zu sein, bald die nächste Rate aus dem Hilfsfond zu bekommen. Bundesfinanzminister ist da skeptischer. Mitte November, also in etwas einer Woche wird Griechenland zahlungsunfähig sein, denn das Land muss dann einen größeren Kredit zurückzahlen.
Wie geht es nun weiter bei EUR/USD? Sollte der Support bei 1,2690 nicht halten, könnte ein Fall bis 1,2560 drohen. Dazwischen gibt es noch eine Unterstützung bei 1,2630. Auch 1,25 scheint möglich zu sein. Derzeit ist nicht erkennbar, ob bald ein Boden gebildet werden kann. Trotzdem gibt es etwas Hoffnung. Am Freitag konnte sich das Paar nach dem Sturz bis auf 1,2690 leicht erholen und schloss über der 1,27. Gleichzeitig verlor EUR/USD nicht mehr so stark wie die Aktienmärkte. Hat das Paar das Schlimmste überstanden? Sicher nicht. Es kann zwar eine leichte Erholung bis 1,2750 erfolgen, aber generell gilt weiter, dass sich das Bild erst über 1,2880 aufhellt.
Von der Datenseite gibt es die ersten Impulse am Dienstag. Neben den Konjunkturerwartungen in EU und Deutschland steht der US-Bundsetat auf der Agenda. Am Mittwoch werden die US-Verbraucherpreise und das FOMC-Sitzungsprotokoll veröffentlicht, am Donnerstag das deutsche BIP. Außerdem werden an diesem Tag die US-Verbraucherpreise und US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Am Donnerstagabend spricht dann Ben Bernanke zum ersten Mal nach Obamas Wiederwahl.
Beginnen tut die Woche mit Daten aus Japan. Das BIP veröffentlicht. Es soll im letzten Quartal um fast 1 % geschrumpft sein. Der Yen hat zuletzt wieder Stärke gezeigt - trotz schwacher Daten aus Japan. In Zeiten der Unsicherheit bleibt die japanische Währung, egal was die Regierung Nippons und die Bank of Japan beschließen, der sichere Hafen. Zuletzt gab USD/JPY wieder deutlich unter die 80 JPY nach. Das Tief der letzten Woche (79,066) dürfte den nächsten Support markieren. Widerstand findet sich knapp um 80. EUR/JPY verlor in der letzten Woche fast 3 Yen ist scheint die 100 bald wieder von unten zu sehen. 99,75 könnte Unterstützung bieten. Freundlicher sieht es wohl erst über 102,26 aus.
Die Briten veröffentlichen am Mittwoch die Arbeitslosenstatistik. Außerdem spricht BoE-Gouverneur King und der Inflationsbericht wird veröffentlicht. Am Donnerstag werden die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. GBP/USD verlor am Freitag deutlich. Das Paar rutschte nicht nur unter die 1,60, sondern gleich noch unter die 1,59. Nun droht ein weiterer Verlust bis 1,5780. Hoffnung auf eine Erholung würde die 1,5960 und dann natürlich die Überwindung der besonders wichtigen Marke bei 1,60 bieten.
Es sieht so aus, als ob auch in der kommenden Woche vor allem die Politik die Akzente setzt. Dass das marktfreundlich passieren wird, ist sehr unsicher. Ich wünsche uns, dass wir die schweren Stürme sicher meistern. Eine erfolgreiche Woche.
Wie geht es nun weiter bei EUR/USD? Sollte der Support bei 1,2690 nicht halten, könnte ein Fall bis 1,2560 drohen. Dazwischen gibt es noch eine Unterstützung bei 1,2630. Auch 1,25 scheint möglich zu sein. Derzeit ist nicht erkennbar, ob bald ein Boden gebildet werden kann. Trotzdem gibt es etwas Hoffnung. Am Freitag konnte sich das Paar nach dem Sturz bis auf 1,2690 leicht erholen und schloss über der 1,27. Gleichzeitig verlor EUR/USD nicht mehr so stark wie die Aktienmärkte. Hat das Paar das Schlimmste überstanden? Sicher nicht. Es kann zwar eine leichte Erholung bis 1,2750 erfolgen, aber generell gilt weiter, dass sich das Bild erst über 1,2880 aufhellt.
Von der Datenseite gibt es die ersten Impulse am Dienstag. Neben den Konjunkturerwartungen in EU und Deutschland steht der US-Bundsetat auf der Agenda. Am Mittwoch werden die US-Verbraucherpreise und das FOMC-Sitzungsprotokoll veröffentlicht, am Donnerstag das deutsche BIP. Außerdem werden an diesem Tag die US-Verbraucherpreise und US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Am Donnerstagabend spricht dann Ben Bernanke zum ersten Mal nach Obamas Wiederwahl.
Beginnen tut die Woche mit Daten aus Japan. Das BIP veröffentlicht. Es soll im letzten Quartal um fast 1 % geschrumpft sein. Der Yen hat zuletzt wieder Stärke gezeigt - trotz schwacher Daten aus Japan. In Zeiten der Unsicherheit bleibt die japanische Währung, egal was die Regierung Nippons und die Bank of Japan beschließen, der sichere Hafen. Zuletzt gab USD/JPY wieder deutlich unter die 80 JPY nach. Das Tief der letzten Woche (79,066) dürfte den nächsten Support markieren. Widerstand findet sich knapp um 80. EUR/JPY verlor in der letzten Woche fast 3 Yen ist scheint die 100 bald wieder von unten zu sehen. 99,75 könnte Unterstützung bieten. Freundlicher sieht es wohl erst über 102,26 aus.
Die Briten veröffentlichen am Mittwoch die Arbeitslosenstatistik. Außerdem spricht BoE-Gouverneur King und der Inflationsbericht wird veröffentlicht. Am Donnerstag werden die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. GBP/USD verlor am Freitag deutlich. Das Paar rutschte nicht nur unter die 1,60, sondern gleich noch unter die 1,59. Nun droht ein weiterer Verlust bis 1,5780. Hoffnung auf eine Erholung würde die 1,5960 und dann natürlich die Überwindung der besonders wichtigen Marke bei 1,60 bieten.
Es sieht so aus, als ob auch in der kommenden Woche vor allem die Politik die Akzente setzt. Dass das marktfreundlich passieren wird, ist sehr unsicher. Ich wünsche uns, dass wir die schweren Stürme sicher meistern. Eine erfolgreiche Woche.
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Sonntag, 4. November 2012
Forex-Vorschau 05. bis 09.11.
Nach dem Bruch der 1,2880 in der vergangenen Woche hat sich das Bild für EUR/USD deutlich eingetrübt. Die Gemeinschaftswährung fiel unter die Aufwärtstrendlinie, die seit Juli gültig war und handelt unter dem übergeordnenten Abwärtstrend, dessen Linie jetzt bei 1,3093 verläuft.
Grund für die Euroschwäche dürfte vor allem die Unsicherheit in der Eurokrise sein Hauptprotagonist ist inzwischen wieder einmal Griechenland, bei dem bisher nicht klar ist, ob das geforderte Sparpaket durch das Parlament kommt und vor allem, ob es dann reicht, die Troika zu überzeugen und so eine weitere Liquiditätsspritze zu bekommen. Weitere spannende Frage ist, ob tatsächlich ein weiterer Schuldenschnitt kommen muss und wer diesen bezahlt. Seit dem Wochenende steht auch Zypern zunehmend im Fokus. Laut SPIEGEL hat der Bundesnachrichtendienst festgestellt, dass die Bankenrettung in Zypern vor allem Schwarzgelder aus Russland schützen würde. Russen hätten in Zypern 20,3 Mrd. Euro deponiert. Zypern würde angeblich immer noch die Geldwäsche unterstützen. Die SPD erklärte schon mal, dass sie nicht bereit ist, mit deutschem Steuergeld russisches Schwarzgeld abzusichern. Die einzige Frage, die nicht erklärt wird, ist, wie der BND darauf kommt, dass sämtliches Geld aus Russland unrechtmäßig verdient wurde. Egal, Zypern könnte auf jeden Fall der nächste Patient werden, der in ein tiefes Koma fällt und vor allem gute Wünsche bekommen wird. Auch in Irland ist die Kuh nicht vom Eis, in Portugal werden die Löcher im Etat auch nicht kleiner.
Insgesamt also keine gute Ausgangslage für die neue Handelswoche. Sollte EUR/USD unter die 1,2800 fallen, werden wir schnell die 1,2750 sehen. Danach könnte es ganz bitter werden, denn darunter dürfte die 1,2630 drohen. Sollte die 1,2820/00 halten, dürfte der erste Widerstand bei 1,2920 waren. Eine Rückeroberung der 1,30 ist derzeit in weiter Ferne.
Von der Datenseite wird es am Donnerstag die größten potentiellen Marktmover geben, wobei die EZB bei ihrer Zinsentscheidung und anschließenden Pressekonferenz wohl kaum ein Kaninchen aus dem Hut zaubern wird. Es ist eine Krux, das Geld zum Anleiheaufkauf steht bereit, nur die Bedingungen für die Maßnahmen der EZB erfüllt derzeit niemand. So bleiben die Mrd. in den Tresoren der EZB. Aus den USA kommen wie immer am Donnerstag die Arbeitsmarktdaten, die aber nicht die gleiche Wirkung haben, wie die Non Farm Payrolls letzten Freitag. Außerdem könnte die Handelsbilanz für Bewegung sorgen.
Weitere interessante Termin: Montag ISM-Dienstleistungs-Index USA, Dienstag Eurzeugerpreisindex Eurozone, Freitag deutscher Verbraucherpreisindex und Verbrauchervertrauen der Uni Michigan.
Außerdem gibt es in der Nacht zum Freitag den Verbraucherpreisindex aus China, der die Märkte weltweit bewegen könnte.
Schwäche könnte in der kommenden Woche der AUD zeigen, es wird allgemein erwartet, dass die australische Notenbank den Leitzins um 25 Punkte auf 3 % senkt. Die australische Wirtschaft zeigte zuletzt, wie stark sie von der chinesischen abhängig ist. Die Konjunkturabschwächung in China wirkt direkt auf Down Under aus. AUD/USD konnte in der Vorwoche den starken Widerstand bei 1,04 nicht überwinden und gab am Freitag auf 1,0336 nach. Bei 1,0330 findet das Paar Unterstützung. Sollte AUS/USD unter dieser Marke eröffnen, könnte es schnell unter die 1,03 gehen. Erstes Ziel 1,0265. Durchaus im Bereich des möglichen dürfte ein Kurs knapp unter 1,02 sein. Die australische Zinsentscheidung wird in der Nacht zum Dienstag veröffentlicht. In der Nacht zum Donnerstag könnte weiteres Ungemach drohen, wenn die Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden.
Kanada meldet am Dienstag den Einkaufmanagerindex. Auch die kanadische Wirtschaft scheint langsam abzukühlen, sieht aber noch wesentlich robuster aus als beispielsweise die europäische. Vielleicht ein Grund, weshalb der Canadian in der vergangenen Woche keinen weiteren Boden gegen den USD verloren hat. Zwar wurde durch USD/CAD die 1,0000 getestet, aber am Ende fiel das Paar zurück auf 0,9958. Somit hat der Widerstand bei 1,0020 erst einmal gehalten. Auf der Unterseite bietet die 0,9920 Unterstützung. Für weitere Bewegung könnte Kanadas Handelsbilanz am Donnerstag sorgen.
Am Mittwochabend erscheinen die Arbeitsmarktdaten aus Neuseeland. Es wird eine leichte Entspannung erwartet. Der NZD bewegt sich seit Wochen zwischen 0,81 und 0,8360.Seit 23. Oktober bewegt sich NZD/USD in einem Aufwärtstrend, der auch nach den Abgaben am Freitag weiter intakt bleibt. Hält die 0,8240, könnte das das Paar in Richtung obere Begrenzung der Seitwärtsrange treiben.
Die Bank of England veröffentlicht am Donnerstag den Leitzinssatz. An den 0,5 % wird sicher nicht gedreht. Möglich könnte aber eine weitere quantitative Lockerung sein. Lassen wir uns überraschen. Seit dem Hoch vom 20.09 (1,6309) ist GBP/USD kontinuierlich auf dem Rückzug. in der vergangenen Woche sah es zwar kurzzeitig so aus, als ob der Abwärtstrend gebrochen werden kann, aber am Freitag gab GBP über 1 Cent nach und landet knapp über der 1,60. Insgesamt ist die Lage aber für das Pfund besser als für den Euro. Solange GBP/USD über 1,5950 handelt, bleibt das Bild freundlich. Darunter könnte die 1,5880 und 1,5780 und damit das Ende des aktuellen Aufwärtstrends drohen. Die Trendlinie findet man etwa bei 1,5930.
So, das war es dann vom Wochenausblick. Zusammenfassend ist wohl eher mit einer Dollar-bullishen Woche zu rechnen. Ich wünsche eine erfolgreiche Handelswoche.
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