Die Welt des Reisens

Montag, 20. Oktober 2014

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Während in Asien die Märkte optimistisch in die neue Woche starteten, mussten die Europäer Verluste hinnehmen. Die US-Märkte handelten dann uneinheitlich. Ein wirklicher Trend war heute also eher nicht auszumachen.

Auch bei den Devisenpaaren gab es keine Grundlegend neuen Erkenntnisse. Aussie und Kiwi konnten ein wenig zulegen. Auch der Chinesische Yuan zeigte Stärke.

Bei den Rohstoffen musste Öl seine Ende letzter Woche erzielten Gewinne wieder abgeben. Weiter drohen neue Tiefs. Profiteur der Unsicherheit an den Märkten war Gold, das leichte Gewinne generieren konnte.

Gewinner im Dax war heute adidas. Der Sportartikelhersteller hat wohl einen Investor gefunden, der die defizitäre Tochter Reebok übernehmen möchte.

In der Nacht stehen die Minutes der letzten Zinssitzung der Reserve Bank of Australia und eine ganze Palette an Daten aus China auf dem Programm.


Gemischtes Bild 2014-10-20 von Berufstouri

Kanadische Großhandelsumsätze bestätigen Prognosen

Die kanadischen Großhandelsumsätze stiegen im August in Kanada um 0,2 % und entsprachen den Erwartungen. USD/CAD hat nach Handelsstart in der Nacht leicht verloren und handelt seit Stunden zwischen 1,1250 und 1,1275.

Der Dow Jones agiert vor Eröffnung der Wall Street schwächer. Am Vormittag gab es einen Test der Unterstützung um 16.280. Aktuell liegt der US-Leitindex knapp über 16.300. Spannende Frage für den Nachmittag: Sehen die Amerikaner die Situation gelassener als die Europäer?

Die Europäische Zentralbank hat erstmals Covered Bonds gekauft. Es handelt sich dabei um forderungsgedeckte Anleihen.

Nachdem heute nur auf der Kurz- und Mittelstrecke gestreikt wurde, wollen die Piloten morgen auch die Langstrecke bei Lufthansa lahmlegen, mit Erfolg. Der Kranich streicht von und nach Frankfurt fast sein komplettes Programm. Ab und nach München soll etwa die Hälfte der Flüge stattfinden. Lufthansa gibt 0,7 % nach.

IBM gibt Chip-Sparte ab

Bevor IBM heute Abend seine Quartalszahlen veröffentlicht hat das Unternehmen noch schnell ein wenig Kosmetik betrieben und seine Chip-Sparte abgegeben. Zugeschlagen hat ein arabischer Staatsfonds, der zur Chipsparte noch zusätzlich 1,5 Mrd. US$ Mitgift bekommt. Das Ergebnis des 3. Quartals wird dadurch mit 4,7 Mrd. US$ belastet.

Siemens freut sich dagegen über einen Großauftrag aus Kanada. Die Deutschen dürfen zwei Stromrichterstationen im Wert von rund 557 Mio. Euro bauen. 

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Der Handelskonzern Metro hat zwar im vergangenen Jahr 4 % weniger Umsatz gemacht, was aber vor allem an der Aufgabe des Osteuropageschäfts von REWE und Währungseffekten gelegen hat. Für das Weihnachtsgeschäft ist man zuversichtlich, was die Anleger honorieren. Die Aktie gewinnt aktuell 1,6 %.

Der Dax kann davon nicht profitieren und hat seine Verluste weiter ausgebaut. Aktuell droht der Bruch der 8.700. 

EUR/USD wertet dagegen wie gestern im Video besprochen auf und handelt knapp unter 1,28.

Wird adidas Reebok los?

Die Aktie des Sportartikel-Herstellers adidas legt am Vormittag deutlich zu. Gerüchten zufolge sollen Investoren an der schwächelnden Tochter Reebok interessiert sein. adidas steigt um aktuell gut 5,5 %.

Ansonsten gibt es aus Europa nicht viel Positives zu berichten. Der europäische Leistungsbilanzüberschuss fiel im August von 21,6 auf 18,9 Mrd. Euro. Der Nettokapitalabfluss beschleunigte sich von 14,2 auf 19,2 Mrd. Euro.

In Italien legten die Industrieaufträge im August immerhin um  1,5 % zu. Ein Hoffnungsschimmer? Auf Jahresbasis gehen die Industrieaufträge um 3,2 % zurück. Vor einem Monat waren es noch 0,7 %. Für Entwarnung ist es wohl zu früh.

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In den Niederlanden war das Verbrauchervertrauen mit -7,0 etwas besser als befürchtet (-7,4), aber deutlich schlechter als im September (-6,0).

Der Dax handelt deutlich im Minus und steht nur noch bei 8.755 Punkten. Unterstützung gibt es bei 8.700.

EUR/USD bewegt sich eher seitwärts: 1,2760.

Asien startet die Woche mit einem Feuerwerk

Mit einem Erholungsfeuerwerk hat die Börse in Tokio die Woche begonnen. Gleich um 4 % gewann der Nikkei. Auch die anderen asiatischen Indizes begannen die Woche im giftgrünen Bereich. Sind die Sorgen der letzten Woche bei den Anlegern schon wieder verflogen? Offenbar scheinen auf jeden Fall die Schnäppchenjäger Mut gefasst zu haben und haben ordentlich zugegriffen.

Ein Grund für die Stärke im Nikkei dürfte die Schwäche im Yen sein. USD/JPY handelt wieder über 107.

Gestützt wird das Ganze von der Peoples Bank of China, die offenbar weitere Liquidität in den markt pumpen möchte. Nicht ganz so euphorisch startete Hongkong. Die Bekundungen für Demokratie in der Sonderverwaltungszone ließen "nur" ein Plus von 0,5 % zu.



Der deutsche Erzeugerpreisindex stagnierte im September. Erwartet wurde ein Plus von 0,1 %. Auf Jahresbasis beschleunigte sich sogar der Rückgang auf 1,0 % (nach 0,8 %).

SAP hat die Gewinnerwartungen gesenkt, obwohl der Nettogewinn im 3. Quartal über den Erwartungen der Analysten lag. Metro hat die Prognosen bestätigt.

Der Dax startet trotzdem im Plus und testete den Widerstand 8.880 an, ohne ihn zu überwinden. Die Rahmenbedingungen bleiben uneinheitlich. Während in Europa die Sorgen überwiegen, scheint die Konjunktur in den USA an Fahrt zu gewinnen. Was wiegt schwerer? Dies werden die Marktteilnehmer in dieser Woche beantworten müssen.

EUR/USD startet leichter bei 1,2730. 

An Terminen ist heute nicht viel los. 14.30 gibt es die Großhandelsumsätze aus Kanada und 16 Uhr spricht FOMC-Mitglied Jerome Powell. Nachbörslich berichten heute Abend IBM, Apple und Texas Instruments.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Wochenausblick: Tiefs erreicht?





Waren die Gewinne vom Donnerstag und Freitag eine Erholung von überverkauften Aktienmärkten oder reicht die Erleichterung über gute US-Daten für mehr. Das wird eine spannende Frage, die uns die Märkte in der kommenden Woche beantworten müssen.

Davon wird auch ein ganzes Stück die Entwicklung des Euro abhängen. Als Währung für Carry-Trades steigt der Euro, wenn die Aktienmärkte fallen und umgekehrt. USD/JPY gibt aktuell auch keinen Einblick, in welche Richtung sich die Märkte entwickeln könnten. 

Es heißt also abwarten und beobachten. Einige wichtige Daten könnten durchaus neue Impulse geben. Am wichtigsten dürften Daten aus China, aber auch einige Immobiliendaten aus den USA sein. Europa ist vor allem mit den Einkaufsmanagerindizes am Start. Erneute schwache Daten könnten spätestens am Donnerstag die Erholung an den Märkten ausbremsen.

Sehr interessant könnte auch das MPC-Versammlungsprotokoll der Bank of England werden. Wie viele Mitglieder waren bei der letzten Zinsentscheidung für eine Zinserhöhung. Steigt die Zahl der Befürworter, könnte dies GBP stärken.

In den USA geht übrigens die Berichtssaison weiter. Am Montag gibt mit Apple ein Schwergewicht sein Quartalsergebnis bekannt.


Wochenausblick 2014-10-19 von Berufstouri

Freitag, 17. Oktober 2014

Erleichterung am Markt

Der Freitag war vor allem von guten Nachrichten geprägt und so wurden die schlechten Nachrichten der ersten Wochenhälfte verdrängt und die Verluste fast vollständig kompensiert. Charttechnisch sieht es in den meisten Indizes gar nicht so schlecht aus, wobei wir übergeordnet trotzdem noch in stabilen Abwärtstrends handeln. 

Gegen neue All-Time-Highs spricht eigentlich auch die schwache Verfassung der Eurozone und die Gefahr des Wideraufflammens der Eurokrise. Auf der anderen Seite stehen die robuste US-Konjunktur und die weiterhin deutlich sichtbare Entschlossenheit besonders der EZB alles zu tun, um die Konjunktur in der Eurozone zu stabilisieren. Eigentlich schade, dass die Regierungen der Eurozonenländer dies Vorhaben bisher nur wenig unterstützen. Ermutigende Zeichen kommen aktuell allenfalls aus Italien. In Griechenland gab es heute auch ein wenig Entspannung. Die Rendite für eine Staatsanleihe mit 10 Jahren Laufzeit fiel wieder von 9 auf 8 %, was natürlich noch kein Grund zum Aufatmen ist.



Ob in der kommenden Woche die Zuversicht oder doch Pessimismus um sich greifen wird ist aktuell schwer zu sagen. 

Bei den Devisen stand heute der Euro im Fokus. Die Aktien legten zu, was für den Euro Verluste bedeutete. Nach den starken Verlusten der vergangenen Tage konnte isch heute Öl ein wenig erholen, während Gold darunter litt, dass die Märkte wieder ins Risiko gingen. Unter den Aktien legten Fresenius Medical Care und General Electric überdurchschnittlich zu.


Erleichterung am Markt 2014-10-17 von Berufstouri

US-Konsumenten optimistisch

Die Konsumstimmung der Amerikaner hat sich aufgehellt. Nach den vorläufigen Zahlen der Uni Michigan stieg der Index von 84,6 auf 86,4. Erwartet wurden 84,1. Gleichzeitig fielen die Inflationserwartungen von 3,0 auf 2,8 %. Preisdruck und damit Druck auf die Fed, die Zinsen schnell anzuheben, besteht demnach nicht. Ein Hoffnungsschimmer für die Bullen, die den Dow Jones inzwischen an die 16.300-Punkte-Marke befördert haben. Nach einer nachhaltigen Überwindung dürfte um 16.415 Punkte der nächste Widerstand zu erwarten sein.

Mehr Chartanalysen wie immer am Abend.

Unter dessen wurde bekannt, dass der russische Ölproduzent Rosneft vor dem Gericht der Europäischen Union gegen die Sanktionen gegen Russland geklagt hat. Die Kalge richtet sich gegen den EU-Rat

US-Baugenehmungen etwas unter den Erwartungen

Ganz rund läuft es dann in den USA auch nicht. Die Baugenehmigungen stiegen im September nur um 1,5 % auf 1,018 Mio. Erwartet wurden 1,029 Mio. Das ist freilich Jammern auf sehr hohem Niveau. Die Baubeginne steigen um 6,3 % auf 1,017 Mio. (erwartet 1,004 Mio.). 

Morgan Stanley hat sehr gute Zahlen veröffentlicht. Die Großbank hat einen Gewinn von 0,77 $ je Aktie (erwartet 0,55) erzielt. Der Umsatz lag mit 8,7 Mrd. $ obenfall deutlich über den Erwartungen (8Mrd. $). Die Aktie ist trotzdem im Minus.

In Kanada legt der Verbraucherpreisindex überraschend deutlich zu. Im September stiegen die Verbraucherpreise um 0,2 % (erwartet 0,1 %). Die Verbraucherpreisinflation auf Jahresbasis fällt leicht von 2,1 auf 2 %.

Der Dow Jones bemüht sich um das Überwinden des Widerstandes bei knapp 16.300 Punkten.


USD/CAD droht ein Sturz unter die 1,1220 und damit die Auflösung einer M-Formation nach Süden.


Entspannt dem Wochenende entgegen.

Die Märkte bewegen sich weiter entspannt auf das Wochenende zu. In den letzten Stunden ist nicht so viel passiert. Der dax hat die 8.700 kurzzeitig überwunden, ist nun aber wieder zurückgefallen. EUR/USD hampelt knapp über der 1,28 herum.

Einen größeren Gewinn hat Öl generiert. Nach den Abverkäufen heute mal eine Erholung in den Bereich des ersten Widerstands bei 83,75.


General Electric hat dank guter Zahlen der Industriesparte ein positives Quartal hinter sich. Der Gewinn lag mit 0,38 $ über der Analystenschätzung. Allerdings blieb der Umsatz unter den Erwartungen. Ähnliches Bild bei der Bank of New York Mellon Corp. Der Gewinn liegt über, der Ertrag unter den Erwartungen der Analysten.

Keine guten Nachrichten gibt es von Volkswagen. Der Konzern muss weltweit mehrere Hunderttausend Autos zurückrufen, um sie auf Schäden an der Hinterachse zu prüfen. Es handelt sich um verschiedne Modelle. Das Problem hatten Behörden in China gefunden. Allein dort geht es um 581.000 Fahrzeuge. In Deutschalnd sollen 15.500 VW-Fahrer betroffen sein.