Die Welt des Reisens

Donnerstag, 7. November 2013

Die EZB hat die ganz große Keule herausgeholt

Die Alarmglocken müssen doch recht laut geklungen haben in der EZB. Die Notenbank holte zum ganz großen Rundumschlag aus und zeigte eine beeindruckende Entschlossenheit, die Gefahr einer Deflation zu bekämpfen.

Nein, eine Deflationsgefahr gibt es ja nicht und die Inflationsrisiken blieben ausgewogen, wenn man der EZB glauben darf. In diesem Falle erstaunt es schon, dass die Notenbank trotzdem so ziemlich alles aufgeboten hat, was Feuerkraft besitzt. Die Analysten und Marktteilnehmer, die zuletzt eher darüber spekulierten, ob die EZB überhaupt eine Maßnahme ergreift, dürften beeindruckt gewesen sein. Nicht nur der Leitzins, auch der Ausleihezins wurde um ein viertel Prozent reduziert. Über 200 Pips verlor EUR/USD in der Spitze, wobei ein Teil auch auf das sehr gute US-BIP zurückzuführen war. Das stieg nach erster Lesung im 3. Quartal, also vor dem Government Shutdown, um 2,8 %, was deutlich über den erwarteten 2 % lag.

Die Unterstützung bei 1,3460 ist nachhaltig gebrochen und der Weg nach Süden geebnet. Natürlich hat EUR/USD der massive Abverkauf einen überverkauften Status gebracht, was für den Freitag Vorsicht signalisiert. Die schon am Donnerstag eingeleitete Erholung könnte noch ein Stück fortgesetzt werden. Der Widerstand bei 1,3380 ist gebrochen, so dass die 1,3460 durchaus nochmal eine Rolle spielen könnten. Am Nachmittag könnten die Non Farm Payrolls für die nächste Abwärtswelle sorgen. Die Prognose ist mit nur 125.000 Stellen sehr niedrig angesetzt. Die Arbeitslosenquote wird bei pessimistischen 7,3 % gesehen. Insgesamt könnte also hier eine positive Überraschung für eine weitere Dollar-Stärkung sorgen. Gute Arbeitsmarktdaten dürften die Angst vor einem schnellen Tapering schüren. Unter der gestern schon getesteten 1,3320 sollten die 1,3225 und die 1,31 unterstützen.


Am Vormittag gibt es ein paar Daten mit Abwärtspotential für den Euro. Frankreich meldet die Handelsbilanz, Haushaltskonsolidierung, Industrieproduktion und Leistungsbilanz. Da ist Enttäuschung nicht ausgeschlossen. Dazu gibt es die Handelsbilanz aus Deutschland. Die Uni Michigan beschließt die Woche aus Datensicht mit den Vorveröffentlichungen des  Konjunkturerwartungsindex und der Inflationserwartungen. 21:30 Uhr hat dann Ben Bernanke noch die Möglichkeit, seinen Kollegen Mario Dragi zu kontern und den Dollar schwach zu reden. Oder steht Tapering doch bevor? Eine gewisse Vorsicht könnte auf jeden Fall nicht schaden, wenn der Fed-Chairman so kurz nach den Non Farm Payrolls das Wort ergreift, könnte es interessant werden. Die Aussagen könnte die Marktteilnehmer auch über das Wochenende beschäftigen und dann am Sonntagabend zu einer Eröffnung mit einem Gap führen. Wer also Trades über das Wochenende hält. sollte diesmal noch vorsichtiger sein als sonst.

Der Dax hat sich erwartungsgemäß über den Geldsegen der EZB gefreut und generierte neue Hochs. Weil es auf meiner Wall leidenschaftlich diskutiert wurde, interessierte mich, ob denn charttechnisch eine Korrektur unbedingt nötig ist. Sie ist es überraschenderweise nicht. Der RSI im 4H-Chart steht überraschend nur bei 66,7 und damit sogar noch unter der ominösen 70er Marke. Da wir im Dax definitiv von einem Bullenmarkt ausgehen können, müsste es also ein Ereignis geben, dass sich sehr bärisch auf den Dax auswirkt. Dies könnten sehr gute Non Farm Payrolls oder der Rückgang der Arbeitslosenquote in den USA sein. Ansonsten kann der Dax durchaus weiter steigen. Ziele sind schwer vorherzusagen, denn es gibt ja keine Widerstände, sieht man mal vom gestrigen Hoch bei knapp 9.200 Punkten ab. Auf der Unterseite habe ich die Unterstützungen ein wenig angepasst. Sie liegen für mich jetzt bei 8.960, 8.770/60, 8.690 und 8.500.


Im Daily-Chart steht der RSI zwar bei 71,76, was zwar hoch ist, aber in einem Bullenmarkt nicht zu hoch.

Neben den Daten aus der Eurozone und den USA gibt es ein paar Daten aus der Schweiz. Die Arbeitslosenquote und die Einzelhandelsumsätze dürften bereits gemeldet sein, wenn dieser Post erscheint. Bei EUR/CHF ist gestern nicht so viel passiert. Das Paar blieb über der Unterstützung 1,2280 und könnte nun wieder die 1,2335 anvisieren. Vielleicht schafft es das Paar ja auch mal wieder bis 1,2370. Das alles ist einem neutralen Bereich zuzuordnen, in dem sich das Paar schon seit vier Wochen bewegt. Ein Bruch der 1,2280 könnte das Paar bis 1,2210 führen.


Aus Großbritannien gibt es die Handelsbilanz (10:30 Uhr). Cable kam gestern nicht so unter Druck. Die Bank of England änderte ihre Geldpolitik wie erwartet nicht, was Cable zu einem fast neutralen Tag verhalf. Zwar verlor GBP/USD zunächst einigen Boden, konnte das verlorene Terrain aber wieder zurückholen und schloss knapp unter 1,61. Im Bereich 1,6120 dürfte dann ein Widerstand zu finden sein, bei dessen Überwindung 1,62 durchaus möglich sein könnten. Entscheidend sind natürlich die Non Farm Payrolls und die US-Arbeitslosenquote. Bei positiven Zahlen könnte das Paar auch schnell nach Süden abdrehen. Unter 1,60 dürfte der Bereich 1,59/1,5890 unterstützen.


Jede Menge Arbeitsmarktdaten erwarten uns aus Kanada. Dazu gibt es die begonnenen Neubauten. Wir schauen mal auf den Chart des EUR/CAD, der ein wenig wie eine Wasserrutsche aussieht. Die Unterstützung bei 1,3950 wurde gestern zwar heftig attackiert, aber sie wurde am Ende genauso zurückerobert wie die 1,40. Diese Erholung könnte aber eine Gegenreaktion auf den heftigen Abverkauf und damit von vorübergehender Natur gewesen sein. Eine weitere Unterstützung wäre bei 1,3860 auszumachen. Darunter sind auch 1,3665 nicht auszuschließen


Es gibt noch die Ereignisse, die die Märkte bewegen. Twitter startete mit rund 75 % Gewinn in die Börsenzeit. Die Aktie wurde für 26 $ ausgegeben und handelte gestern Abend knapp unter 46 $. Eine Erfolgsstory? Das werden wir in den kommen Wochen sehen.

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Mittwoch, 6. November 2013

Die EZB bittet zum Tanz der Kurse

Nun ist er also da, der Tag der Entscheidung. Wie oft haben wir das schon geschrieben und gedacht. Und oft ist gar nichts passiert. Auch die EZB hat das Potential, viel Wirbel zu veranstalten und am Ende doch mehr Fragen als Antworten zu geben.

So bleibt im Vorfeld der EZB-Zinsentscheidung die Frage, wie der schwache Eurozonen-Verbraucherpreisindex (0,7 %) zu bewerten ist. Die Märkte waren sich recht schnell sicher, dass dies nur eine Maßnahme bedeuten könnte: Die Ausweitung der Liquidität durch die EZB.

Ob dies per LTRO oder gleich mit einer Zinssenkung geschehen sollte, darüber waren sich die Märkte nicht einig. Wahrscheinlicher wäre wohl eine Ausweitung der LTRO´s. Diese längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte würden mehr Liquidität in den Kapitalmarkt pumpen, in dem sich die nationalen Zentralbanken günstig Geld bei der EZB besorgen könnten. So könnte die Inflation stützen. Ob das wirklich funktioniert, muss man aber langsam kritisch hinterfragen. Die Notenbanken pumpen ja schon lange unendlich viel Geld in die Märkte, ohne dass daraus bemerkenswerte Marktentwicklungen ableitbar gewesen wären.

Und hier ist der Knackpunkt. Zwar wünschen sich einige Politiker wie der italienische Finanzminister Fabrizio Saccomann eine Zinssenkung und EU-Währungskommissar Rehn erklärte, dass die Inflation in der Eurozone in diesem Jahr deutlich unter dem Ziel der EZB bleiben werde, aber es gibt auch Argumente stillzuhalten. Zum einen die Frage, was Liquidität in einem sowieso schon völlig überfluteten Markt bewirken würde und zum anderen die Tatsache, dass die EU-Kommission keine Deflation sieht. Für 2013 und 2014 werden in der Eurozone durchschnittlich 1,5 %, im Jahr 2015 dann 1,4 % Teuerung erwartet. Da wundert es nicht, dass die Medien schon gestern erfahren haben wollen, dass die EZB keine geldpolitischen Lockerungen beschließen wird.

Also Euro-Stärkung? Nicht unbedingt. Die Entwicklung der Verbraucherpreise dürfte in der Pressekonferenz mit Mario Draghi schon eine wichtige Rolle spielen. Die Preise dürften die EZB zumindest veranlassen die Entwicklung intensiv zu verfolgen und wenn nötig einzugreifen. Ob die Märkte damit zufrieden sind, wird nicht zuletzt von der Rhetorik des EZB-Präsidenten abhängen. 

Am Ende könnte es so sein, wie zuletzt öfter, wenn EZB und Fed ihre Statements abgegeben haben. Die Marktteilnehmer schauen sich an und zucken mit den Achseln. Bewegung wird es sicher geben, die Frage ist nur, ob es auch eine verwertbare Richtungsentscheidung gibt. Wer also keinen Trade während der Zeit zwischen 13:45 Uhr (Zinsentscheidung) und etwa 15:30 Uhr (Ende der Pressekonferenz) verlieren möchte, sollte vorzeitig vorsorgen. Ich gönne meinen Währungs-Trades immer einen Puffer von 300 Pips. Bei Gold sind des 2.000 Pips. Ich bin auf alles vorbereitet (auch auf technische Schwierigkeiten) und werde sehr entspannt die Mario-Show anschauen. Für mich wird es wie immer ein schöner entspannter Internet-Fernseh-Nachmittag bei Kaffee und Dresdner Stollen (Die Adventszeit hat bei mir schon mal ein wenig begonnen). Ich drücke allen die Daumen, dass sie genauso entspannt bleiben können wie ich.

Ein kurzer Blick auf die Charts, auch wenn es nichts Neues gibt. EUR/USD hat seine entscheidende Marke bei 1,3460/50. Ein nachhaltiger Bruch gibt Potential bis 1,31 frei. Sollte der Markt die Maßnahmen, ober besser Nicht-Maßnahmen der EZB Euro-bullisch bewerten, so können wir durchaus in den Bereich 1,3650 steigen. Darüber wäre dann der Abwärtstrend gebrochen und wir müssten uns mit dem Gedanken anfreunden, dass es auch wieder Kurse um 1,38 und höher geben könnte. Muss es aber nicht, denn am Freitag könnten die Non Farm Payrolls ja schon wieder alles durcheinander bringen.


Und der Dax? Der wird genau in die andere Richtung laufen. Sollte die EZB weiteres lockeres Geld zumindest in Aussicht stellen, könnte der Dax neue Hochs generieren. Sollte die EZB keine Notwendigkeit sehen, dürfte ein Bruch der 8.900 möglich werden. Dann sollten die Ziele bei 8.700 oder gar 8.500 Punkten zu finden sein. Wobei auch hier gilt, am Freitag kann alles schon wieder anders sein. 


Neben der Zinsentscheidung der EZB stehen eine Auktion spanischer Anleihen mit 10-jähriger Laufzeit (10:50 Uhr), die deutsche  Industrieproduktion (12 Uhr), das US-BIP und die Anträge auf Arbeitslosenhilfe (jeweils 14:30 Uhr) auf dem Programm. 

13 Uhr gibt es das "Vorprogramm" durch die Bank of England. Bei deren Zinsentscheidung sind keine Überraschungen zu erwarten. In der Nacht zum Freitag (1:30 Uhr) gibt es die Angabe zur Geldpolitik durch die australische Notenbank. Hier könnte es eventuell Hinweise geben, ob die RBA Maßnahmen ergreifen will, um den ihrer Meinung nach überbewerteten Aussie zu schwächen. Außerdem gibt es um 3 Uhr die Handelsbilanz aus China, die vor allem Auswirkungen auf die Aktienbörsen haben könnte.

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Dienstag, 5. November 2013

US-Konjunktur gibt Hoffnung

Die US-Konjunktur scheint mehr auf dem Erholungspfad zu sein als das der eine oder andere geglaubt hat. Nach einer Delle durch Government Shutdown liefern die US-Statistiker reihenweise erfreuliche Daten ab, die uns so langsam verstehen lassen, warum der FOMC ein Tapering erst deutlich nach dem Jahreswechsel nicht versprechen wollte.

Gestern überzeugte nicht nur der ISM Dienstleistungsindex, auch der ISM Beschäftigungsindex bot eine gute Performance und rettete die Aktienindizes vor einem dunkelroten Tag. Der Dow Jones und besonders der Nasdaq hatte bei Entstehung des Posts gute Chancen, den Tag sogar ganz ohne Verluste zu beenden.

Der Dow Jones zeigt schön, wie die Rettung durch den ISM um 16 Uhr einsetzte.


Schaut man sich den 4-Stunden-Chart an, sieht man freilich, dass dies an der allgemeinen Lage nichts geändert hat. Der Dow Jones, wie auch andere Aktien-Indizes, schafft es nicht, weitere Gewinne zu generieren. Wir können wohl von einer Top-Bildung sprechen. Was fehlt, ist ein Auslöser für eine kräftigere Korrektur. Könnten gute Non Farm Payrolls diese Bewegung auslösen? Unter 15.540 Punkten könnte eine solche Korrektur durchaus in den Bereich 15.360 Punkte gehen.


Schlechter geht es da schon dem französischen CAC 40, der gestern richtig Schlagseite erhielt, als die EU-Kommission Frankreich auch für 2015 ein deutliches Scheitern beim Versuch die Maastrichter Defizitgrenze von 3 % einzuhalten. 3,7 % des BIPs erwartet die EU. Der CAC40 berlos daraufhin im Tagesverlauf über 1 %. Charttechnisch ist freilich noch nicht so viel passiert. Die 4.230 Punkte-Marke hielt. Auch wenn der Chart nicht unbedingt bullisch aussieht, eine wirkliche Korrektur wird wohl erst unter 4.230 Punkten eingeleitet. Ziel könnte dann der Bereich knapp über 4.100 Punkten sein.


Die größte Bewegung bei den Devisen machte EUR/GBP. Während die Märkte bei der EZB von weiteren geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen ausgehen, überraschte Großbritannien mit einem starken Diensteistungs-Einkaufsmanagerindex. Die Eurozone hatte mit deprimierenden 87.000 mehr Arbeitslosen in Spanien nicht wirklich etwas entgegenzusetzen. Inzwischen ist EUR/GBP im 4-Stunden-Chart aber doch deutlich überverkauft, so dass man eine Gegenbewegung einplanen sollte. Diese könnte bis 0,8420, bestenfalls bis 0,8450 gehen. Erst über dieser Marke sollten die Bären in Schwierigkeiten kommen. Auf der Unterseite ist das Paar bei 0,8390 auf Unterstützung gestoßen. Darunter sollten 0,8350 und 30 interessante Ziele sein.


Der Mittwoch verspricht ein durchaus interessanter Tag zu werden. schon 9 Uhr werden in UK der wichtige  Halifax Hauspreisindex gemeldet. 10:30 Uhr schließt sich die britische Industrieproduktion an. 16 Uhr erscheint dann die NIESR BIP-Schätzung.

Die Eurozone kontert mit den Dienstleistungmangerindizes aus Spanien (9:13 Uhr), Italien (9:43 Uhr), Frankreich (9:48 Uhr), Deutschland (9:53 Uhr) und der Gesamt-Eurozone (9:58 Uhr). Zu den meisten Daten gab es schon eine Vorabveröffentlichung, was das Überraschungspotential einschränken sollte. Interessanter wird des aus Eurosicht 11 Uhr, wenn die Einzelhandelsumsätze erscheinen. 12 Uhr hofft man nach zwei Rückgängen in Folge endlich mal wieder auf Wachstum bei den deutschen Arbeitsaufträgen.

Ob das dann für eine Erholung im EUR/USD reicht? Zuletzt sah es eher so aus, als ob die Eurozone wieder tiefer in die Krise schlittert. Aus den USA könnten höchstens die Hypothekenanträge (13 Uhr) und der Leitindex (16 Uhr) für etwas Bewegung sorgen. EUR/USD enttäuschte am Dienstag damit, dass die erwartete Erholungsbewegung nach dem starken Abverkauf der vorherigen Tage ausblieb. Das Paar schaffte es bis 1,3525 und drehte wieder gen Süden. Die Unterstützung bei 1,3460 hurde ein zweites Mal heftig attackiert. Fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass die Marke nun Sturmreif geschossen wurde. Ein nachhaltiger Bruch scheint nur eine Frage de Zeit zu sein und vielleicht ist der Euro bei Erscheinen dieses Posts schon auf Tauchstation. Ziel bleibt zunächst die 1,31. Davor dürfte vor allem die 1,3325 und 1,3225 unterstützen.


Aus Kanada gibt es die Baugenehmigungen und den Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe. Zuletzt gab es ja auch in der kanadischen Konjunktur einige Bremsspuren. Das war sicherlich ein Grund für die starke Performance des USD/CAD. Darüber hinaus half dem Paar sicher die aktuelle allgemeine Erholung des US-Dollar. Allerdings ist das Paar in einem Bereich, in dem es doch einige Widerstände gibt. Schon bei 1,0460 wartet der erste. Richtig spannend würde es dann über 1,06 werden, aber bis dahin könnte es noch ein weiter Weg sein. Unter 1,04 könnten die Ziele aber schnell wieder aus dem Fokus rücken. 1,0270 könnte dann wieder interessant werden.


In der Nacht zum Donnertag erscheinen die Arbeitsmarktdaten aus Australien. Die Prognosen sehen nicht sonderlich gut aus. Schauen wir mal auf den EUR/AUD. Nach der starken Performance Ende Oktober verlor das Paar zuletzt in gleichem Maße. 400 Pips nach Norden und dann wieder 400 Pips in den Süden bewegte sich das Paar. Fans von EUR/AUD dürften also stark auf ihre Kosten gekommen sein. Die spannende Frage ist nun, ob das Paar wieder nach Norden geht, ober ob die 1,4125 bricht und tiefere Regionen anvisiert werden. Eine schwierige Frage, denn beide Währungen stehen wohl vor einer Schwächung. Der Euro wegen der niedrigen Inflation und der Aussie, weil er nach Ansicht der Reserve Bank of Australia immer noch überbewertet ist. Charttechnisch wäre eine Erholung bis 1,4260 und ein anschließender Bruch der 1,4125 mit Ziel 1,3815 möglich. Dazu müsste aber die RBA wohl auf eine aktive Schwächung des Aussie verzichten.


Eine spannende Frage ist, wo eigentlich Öl hin möchte. Sollte sich die Konjunktur weiter aufhellen, könnte das die Nachfrage vielleicht stützen. Auf der anderen Seite sorgt ein zu erwartender stärkerer  US-Dollar nicht unbedingt für Preisdynamik. So könnte Öl unter die 90 US$-Marke fallen. Hoffnung für die Bullen könnte es durch einen ziemlich stark überverkauften Status geben. Eine Erholung bis 95 US$ muss eingeplant werden. Ein Bruch dieses Widerstandes würde sogar Potential bis 98,80 generieren.


Auch wenn es bei den Aktien-Märkten nicht so rund läuft, gibt es Gewinner. 2,6 % gewann gestern die Aktie von Cisco. Die Firma stellt in diesen Tagen einen lizenzfreien Videocodec H.264 zur Verfügung und hat einen neuen Geschäftsbereich geschaffen, der "Internet der Dinge" heißt gegründet. Dazu gibt es eine strategische Partnerschaft mit Mozilla und einen Wettbewerb, der sauer ist. Die Aktie könnte einen Boden gebildet haben und nun Rückenwind erhalten. Erstes Ziel könnte bei 24,75, darüber hinaus beim Jahreshoch 27,35 liegen.


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Montag, 4. November 2013

Vorsicht vor EZB-Sitzung und Non Farm Payrolls

Der Montag war von Abwarten geprägt. Überraschend gut Einzelhandelsumsätze machten den Aussie zum Gewinner AUD/USD gewann ein knappes halbes Prozent oder eben rund 70 Pips. Es ist möglich, dass diese Gewinne schnell wieder schmelzen, denn in der Nacht erschien die Zinsentscheidung der Reservebank of Australia. Auch charttechnisch ist nicht viel passiert, denn der Widerstand bei 0,9520 wurde nicht ernsthaft getestet und die Dynamik ließ über den Tag auch schnell wieder nach. Auf der Unterseite bleiben damit die 0,9365 sowie 0,9280/22 realistische Ziele. Nachdem RBA-Gouverneur Glenn Stevens den Aussie als deutlich überbewertet einschätzte, sollte die Währung aus Down Under eher Ziele auf der Unterseite ansteuern, auch wenn der Abwärtstrend gebrochen ist. Ansonsten legt der Markt vor EZB-Sitzung und Non Farm Payrolls eine Verschnaufpause ein. Hier der Chart für AUD/USD:


Im Vergleich zu den anderen Aktienindizes präsentierte sich der Dax recht gut. Während die großen Indizes anderer Länder fast unverändert durch den Tag kamen, schafft der Dax ein Plus von 0,3 %. Das ist nicht viel, aber immerhin: Ein bisschen geht beim Dax immer noch. Stagnation auf hohem Niveau ist wohl die richtige Beschreibung des Chart. Nach oben fehlt die Dynamik und nach unten der Druck. Eine Prognose für die Weiterentwicklung des Kurses ist recht schwierig. Auch weil fundamentale Gründe für eine eventuelle Achterbahnfahrt sprechen. Die schwache Inflation in der Eurozone könnte die EZB dazu bewegen, zusätzlich LTROs, also langfristige Refinanzierungsgeschäfte, aufzulegen. Dies hätte mehr Liquidität an den Märkten zu folge und sollte die Aktienmärkte jubeln lassen. Auf der anderen Seite könnten die Non Farm Payrolls in den USA diesmal durchaus überraschend gut ausfallen. Die Prognose ist mit 124.000 neuen Stellen so schlecht, dass dies förmlich nach einer positiven Überraschung schreit. Gute Arbeitsmarktdaten sorgen aber für Panik der Märkte, Tapering könnte bald beginnen. Das würde dann wieder Druck auf die Märkte ausüben. Stillhalten ist also nicht die schlechteste Idee.


Der Dienstag dürfte es den Märkten relativ einfach machen weiter abzuwarten. Um 9 Uhr wird die spanische Arbeitslosenstatistik veröffentlicht und 16 Uhr sollte es dann den wichtigsten Termin aus EUR/USD-Sicht geben. Der ISM-Dienstleistungsindex dürfte ein wenig über die Lage der US-Konjunktur erzählen. Zuletzt erschien ja ein sehr guter Herstellungsindex, weshalb man gespannt sein darf, ob der Dienstleistungsindex die Vermutung, der Konjunkturoptimismus nehme zu, bestätigt.

EUR/USD hat in der Nacht zum Sonntag schon mal einen heftigen Versuch unternommen, die Unterstützung 1,3460 zu durchbrechen. Am Ende gab es ein Tief bei 1,3440. Nachhaltig war der Bruch der Unterstützung aber nicht. Auf der anderen Seite tut sich das Paar aber auch sehr schwer, die Widerstandsregion 1,3570/1,3600 zu erreichen. Angesichts der Wahrscheinlichkeit einer Ausweitung der LTROs durch die EZB wohl nicht unverständlich. Und so bleibt ein nachhaltiger Bruch der 1,3460 mit dem übergeordneten Ziel 1,31 die wahrscheinlichste Variante. Allerdings könnte der Abverkauf noch bis zur EZB-Entscheidung auf sich warten lassen.





Am Vormittag wird der Verbraucherpreisindex aus der Schweiz gemeldet. Ein Grund mal auf EUR/CHF zu schauen. Wirklich bullisch sieht das Paar nicht aus. Die Hochs fielen zuletzt ab und auf der Unterseite dürfte ein Bruch der 1,2280/75 unweigerlich den Test des Tiefs aus dem September bei 1,2210 generieren. Die Schweizer Nationalbank wird´s mit Unbehagen zur Kenntnis nehmen. Auf der Oberseite gibt es bei 1,2325 ersten Widerstand. Darüber wartet die 1,2375


Großbritannien meldet den Dienstleistungsmanager. Im Vergleich zu anderen Ländern ist der britische Dienstleistungsindex sehr wichtig, weil die Dienstleistungen einen sehr hohen Anteil am britischen BIP haben. Cable profitierte heute von einen guten Bau-Einkaufsmanager. Allerdings war der Gewinn sehr bescheiden. Der Widerstand bei 1,60 blieb recht weit entfernt, es entwickelte sich keine wirkliche Dynamik, was eher für baldige weitere Abgaben sprechen könnte. Solange aber die 1,5880 hält, ist auch der Abwärtsdruck eher gering.


Am Abend gibt es die Arbeitsmarktdaten aus Neuseeland. NZD/USD könnte eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation nach Süden auflösen. Der Schulterbereich liegt etwa bei 0,8210. Ein Bruch könnte den Kiwi bis 0,8090 oder gar bis 0,7960 drücken.



In der Nacht zum Mittwoch steht das Geldpolitische Besprechungsprotokoll der Bank of Japan auf der Agenda. Es gibt die Meinungen der Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses bei der Zinssitzung vor etwa einem Monat wieder. Insgesamt sollte das Protokoll den Yen eher nicht schwächen, weil die Bank of Japan zuletzt davon ausging, dass die geldpolitischen Maßnahmen greifen und ausreichend sind.

USD/JPY hat von der neuen Stärke des US-Dollar profitiert und hat den Abwärtstrend gebrochen. Auf der Oberseite reichte es aber nicht, um den Widerstand bei 99 aus dem Rennen zu nehmen. Inzwischen sieht es ein wenig so aus, als ob dem Paar ein wenig die Luft ausgeht und ein Test der Unterstützung bei 97,80 warten könnte.


Unter den Aktien ist mir die HSBC aufgefallen, die gestern 2,26 % gewann. Die britische Großbank soll an Manipulationen am Devisenmarkt beteiligt gewesen sein. Deshalb gibt es Untersuchungen durch die Finanzaufsichtsbehörde FCA. Erfreulicher sind da die Quartalszahlen. Im 3. Quartal ist der Nettogewinn um 28 % gestiegen. Bei der Vorlage der Quartalszahlen äußerten sich übrigens die Bänker optimistisch zu den Konjunkturaussichten in China. Alle Daten deuteten darauf hin, dass sich das Wachstum auf dem chinesischen Festland stabilisiere. S & P hat die HSBC gestern auf buy hochgestuft und das Kursziel mit 8,25 GBP festgelegt. Problem: Das Papier kostet schon 8,41 GBP.



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Sonntag, 3. November 2013

Zinsentscheidungen in Australien und Großbritannien

Neben der Zinsentscheidung der EZB, die ich in einem eigenen Post im eToro Blog veröffentlicht habe, treffen zwei weitere Notenbanken Zinsentscheidungen.

Schon am Dienstagmorgen die gibt Reserve Bank of Australia (RBA) den Leitzins bekannt.  Der Markt erwartet keine Änderung des Zinssatzes von 2,5 %, was angesichts von 2,2 % Inflation durchaus plausibel wirkt. So könnte das geldpolitische Statement deutlich wichtiger werden. RBA-Gouverneur Glenn Stevens hat schon in der vergangenen Woche die Richtung de Aussie vorgegeben. Der Aussie sei nach wie vor ungewöhnlich  hoch bewertet, was nicht den Fundamentaldaten entspräche. Es sei wahrscheinlich, dass der Australische Dollar künftig deutlich tiefer handeln werde. Man darf also davon ausgehen, dass die RBA zumindest Maßnahmen zur AUD-Schwächung in Erwägung zieht. Das geldpolitische Statement der RBA gibt es am Freitag. Es könnte also eine Woche mit viel Druck auf den Aussie bevorstehen.

Sollte es im Vorfeld der Zinssitzung des RBA nochmal eine Erholung geben, dann sollte spätestens bei 0,9520 Widerstand warten. Auf der Unterseite wartet bei 0,9370 Unterstützung. Unter 0,9280 wäre dann Potential bis 0,9115 vorhanden. Dieses Szenario passt gut zu der Beobachtung, dass die Märkte offenbar wieder verstärkt den US-Dollar suchen. Gepaart mit der Erkenntnis, dass der Aussie eher vor einer Schwächung steht, könnte dies eine interessante Investition sein.

Das Paar ist übrigens auch nicht überverkauft. Im 4H-Chart steht der RSI bei 33,45 und zeigt eine klar bärische Grund-Tendenz. Im Prinzip kann der RSI ohne Probleme auch bis 20 fallen. Eine Erholung ist also nicht unbedingt notwendig. Im Tageschart steht der RSI bei 41,69 und bestätigt: Es ist viel Luft nach Süden. Neben den genannten Ereignissen steht in der Nacht zum Donnerstag die Arbeitslosenstatistik auf der Agenda. Auch hier wird erwartet, dass die Zahlen eher ungünstig ausfallen.

Wie meist  versucht die Bank of England am Donnerstag der EZB die Show zu stehlen und veröffentlicht ihre Zinsentscheidung 45 Minuten vor den Frankfurtern. Eine Änderung der Geldpolitik wird nicht erwartet, auch wenn sich Großbritannien in der letzten Zeit dem weltweiten Trend zu einer Abkühlung der Konjunkturerholung anschloss. Im Prinzip bestätigt dies ja nur, dass die ganze geldpolitische Lockerung der Konjunktur nicht wirklich einen signifikanten Schub verschafft. Dazu kommt, dass die Bank of England (BoE) ein Problem mit der Inflation hat. Sie leigt offiziell bei 2,7 %. Ziel der BoE ist 2,0 %. Zwar ließen die Währungshüter erklären, dass die 2,7 % nur ein vorübergehender Ausreißer sind, aber aus den letzten Statements war nicht herauszulesen, dass die Notenbank des Vereinigten Königreiches mit weiteren Geldgeschenken aufwarten möchte. Es wird eher über eine straffere Geldpolitik nachgedacht, wobei diese nicht aktuell ist. Gouverneur Mark Carney erklärte Ende Oktober, dass eine Straffung der Geldpolitik erst erfolgt, wenn der Aufschwung nachhaltig ist. Die aktuellen Wirtschaftsdaten verneinen dies. Außerdem erklärte Carney, dass es Zeit wäre die Geldpolitik zu ändern, wenn die Arbeitslosenquote bei 7 % läge.  Aktuell liegt die Quote bei 7,7 %.

So wird also Cable wohl eher vom allgemeinen Trend zur Dollarstärke erfasst werden und sich vor allem auch am EUR/USD orientieren. Damit sollten dann eher Abgaben bei GBP/USD zu erwarten sein. Wer gern auf die Fundamentalanalyse verzichtet kann natürlich einen RSI im überverkauften Bereich anführen. Charttechnisch wäre eine Gegenbewegung oder zumindest eine flachere Abwärtskurve schon hilfreich, denn Cable droht inzwischen sogar aus dem Abwärtstrendkanal herauszufallen. Ein Re-Test der 1,60 wäre durchaus möglich und würde den Abwärtstrend in keinster Weise gefährden. Auf der Unterseite sollte die 1,5880 halten, sonst könnte ein Abverkauf bis in den Bereich 1,5560/00 erfolgen.


Auch hier ein Blick auf den Stundenchart, der zeigt, dass es mit dem überverkauften Status nicht so weit her ist (RSI: 40,07) und dass es bei 1,5420 noch ein interessantes Kursziel gibt.


Der Kurs von Cable kann vor allem durch folgende Termine beeinflusst werden. Am Dienstag veröffentlicht das Vereinigte Königreich den Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex, am Mittwoch gibt es die Daten zur Industrieproduktion sowie die NIESR BIP_Schätzung.

Kanada erfreut uns am Freitag mit den Arbeitsmarktdaten, die aber wohl angesichts der zeitgleich erscheinenden Non Farm Payrolls eher untergehen werden.

Insgesamt also eine sehr interessante Woche, in der es mich nicht überraschen würde, wenn die in der letzten Woche eingeleitete Trendwende zementiert wird. In diesem Sinne Happy Trading.

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Kaum Inflation in der Eurozone - was macht die EZB?

Das eigentliche Highlight der vergangenen Woche war überraschend nicht das FOMC-Sitzungsergebnis, obwohl zumindest der Devisenmarkt schon enttäuscht reagierte, dass es kein klares Bekenntnis zu QE3 bis mindestens März 2014 gab. Für die in der zweiten Wochenhälfte zu beobachtende Trendumkehr besonders im EUR/USD war aber die Eurozone verantwortlich. Die Inflation ist überraschend auf 0,7 % gesunken. Damit dürfte die EZB langsam in Zugzwang kommen. Zwar ist eine von manchen Marktbeobachtern ins Spiel gebrachte Zinssenkung wohl nicht sicher, aber in irgendeiner Form muss die EZB eigentlich schon reagieren.

Der Markt könnte also im Vorfeld der EZB-Zinssitzung am Donnerstag durchaus eine weitere geldpolitische Lockerung einpreisen. Dass das Inflationsziel knapp unter 2 % noch nicht in Gefahr ist, wird Mario Draghi wahrscheinlich niemandem mehr verkaufen können.

Es gibt aber noch einen zweiten wichtigen Termin für EUR/USD. Die Non Farm Payrolls erscheinen am Freitag. Die großen US-Gehaltsabrechnungen aus dem Ex-Agrarbereich und die US-Arbeitslosenquote prognostizieren die Marktbeobachter sehr niedrig, was angesichts der ADP-Arbeitsmarktdaten aus der letzten Woche verständlich erscheint. Die nur 125.000 neuen Gehaltsabrechnungen (nach schon sehr enttäuschenden 148.000 im letzten Monat) wären der schlechteste Wert seit Oktober 2012. Bei der Arbeitslosenquote wird ein Anstieg von 7,2 auf 7,3 % erwartet. Viel schlimmer dürfte es kaum kommen. So gibt es hier aus fundamentaler Sicht eher erfreuliches Überraschungspotential, was den Dollar weiter stärken sollte und die Angst vor Tapering auf die Tagesordnung bringen sollte. Das dürfte dann auch für den Aktienmarkt interessant werden.

Schauen wir aber erst einmal auf den EUR/USD, der in der vergangenen Woche eine klassische Trendumkehr vollzogen hat. Das Paar sieht im 4H-Chart stark überverkauft aus und dürfte durchaus ein Rückschlagspotential haben. Theoretisch wäre sogar eine Erholung bis 1,3650 möglich, sollte die Unterstützung bei 1,3460 halten. Erst über 1,3650 könnte der Abverkauf der letzten zwei Tage zum Fehlausbruch werden.




Interessant ist freilich auch noch ein anderer Aspekt, der ein wenig zur Vorsicht mahnt. Der übergeordnete Aufwärtstrend wird erst um 1,3450 gebrochen. Noch könnten also die Euro-Bären Schwierigkeiten bekommen. Ansonsten zeigt der Tageschart, dass EUR/USD nicht zwangsäufig ls überverkauft gelten können. Der RSI steht bei knapp 36, einem dynamischen Bruch der 1,3460/50 steht von dieser Seite nicht so viel entgegen.


Entscheidend könnte also werden, was die Marktteilnehmer von der EZB erwarten und wie sie das im Vorfeld einpreisen.

Der Dax hat zuletzt an Dynamik verloren. Noch hält sich der deutsche Leitindex in der Nähe der 9.000. Eine Korrektur bis 8.900 Punkte könnte durchaus in den Bereich des Möglichen rücken. Auf der anderen Seite könnte die Hoffnung auf weiteres billiges Geld, diesmal durch die EZB auch die Rallye fortsetzen. Interessant dürften hier die Wirtschaftsdaten werden.

Am Montag gibt es die Einkaufsmanagerindizes aus Spanien, Italien, Frankreich, Deutschland und der Eurozone. Da es hier schon vor etwa 10 Tagen von den meisten Indizes Vorabveröffentlichungen gab, sollten die Überraschungen im überschaubaren Rahmen bleiben. Am Donnerstag gibt es dann neben der EZB-Zinsentscheidung auch die deutsche Industrieproduktion, die richtig schwach erwartet wird. In den USA stehen wie immer die Anträge auf Arbeitslosenhilfe und das BIP auf dem Plan. bei letzterem ist die Prognose sehr verhalten, was durchaus Überraschungen zulassen könnte. Aber ob das reicht, die Pressekonferenz von EZB-Präsident Mario Draghi zu stören? Die Non Farm Payrolls und die Arbeitslosenquote in den USA am Freitag habe ich schon erwähnt.

Hier noch der Chart des Dax. Unter der 8.900 wären bei 8.770 und 8.510 Punkten Widerstände zu finden.


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