Die Welt des Reisens

Montag, 18. November 2013

Australiens Geldpolitik steht im Fokus der Nacht.

Bevor wir auf die Nacht schauen, will ich schnell die Talkshow des Abends Revue passieren lassen. New York-Fed-Chef William Dudley sieht nicht nur die US-Fundamentaldaten zunehmend positiv, sondern besonders auch die Immobiliendaten. Der Immobilienmarkt sei in guter Verfassung. Vom Privatsektor erhofft sich Dudley eine verstärkte Wirtschaftsaktivität. Dudley sieht, dass sich die Inflation dem Ziel 2 % immer weiter annähert. Dass die Inflation weiter sinken könnte, glaubt der New Yorker nicht. Auch wenn er die Blasenbildung am Markt thematisierte und erklärte, dass man dies verhindern müsse, sieht William Dudley aktuell keine Anzeichen einer ernstzunehmenden Blasenbildung. Noch nicht ausreichend sei die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Quantitative Easinfg sein kein perfektes Instrument, aber der Nutzen würde gegenüber den Risiken weiter überwiegen.

Dagegen meint Philadelphia Fed-Chef Plosser, die Fed habe im September die Chance zur Reduzierung der Anleihekäufe verpasst. Charles Plosser sieht auch deinflationäre Tendenzen, die er besorgniserregend nennt.

Die ARD hat derweil herausbekommen, warum die Deutsche Waffenindustrie so erfolgreich ist. hauptabnehmer 2012 soll Saudi Arabien gewesen sein.

Viele Impulse sind in der kommenden Nachnicht zu erwarten (eine schöne Terminübersicht gibt es hier), aber Freunde des Aussie, sollten 1:30 Uhr auf die Minutes, also das Protokoll der letzten Zinssitzung der Reserve Bank of Australia, werfen. Sollte da zum Ausdruck kommen, dass die Mehrheit der Notenbänker die Stärke des Ausie als problematisch empfinden, wird der Aussie wohl unter Druck geraten.

AUD/USD ist heute an der 0,9425 gescheitert und könnte nun wieder nach Süden drehen. Dieser Möglichkeit wird durch die fundamentalen Gründe untermauert. Unter 0,9355 ist ein Rücksetzer bis 0,9268 nicht ausgeschlossen. Sollte der Aussie wieder erwarten an Stärke gewinnen, wäre die 0,9540/50 das nächste Ziel.


EUR/AUD könnte in der Nacht von den Minutes profitieren. Der Euro scheint weiter stark zu sein, was angesichts der Rhetorik der EZB zwar verwundert, aber zunächst wohl akzeptiert werden muss. So könnten in der Nacht die  Chancen im EUR/AUD liegen. Charttechnisch ist der Abwärtstrend gebrochen. Und so könnten die kommenden Ziele wieder auf der Oberseite zu suchen sein. Erster Widerstand liegt bei 1,4485, Unterstützung hat das Paar bei 1,4330/25.


Viele meiner treuen Leser handeln ja bei eToro. Neu kann man dort USD/HKD und die Aktienindizes aus Australien, Spaniens und der Schweiz handeln.  Dazu kommt der Euro Stoxx 50. USD/HKD Handelte in den letzten Wochen meist zwischen 7,7525 und 7,7550. Aktuell ist das Paar in Regionen des Jahrestiefs bei 7,7500/7490 unterwegs. Ob das Paar wirklich zum Traden interessant ist, sollte jeder selbst prüfen und dabei nicht vergessen, dass eToro einen Spread von 5 Pips kassiert.



Ansonsten bleibt die Nacht zum Schlafen da. 10 Uhr geht es dann mit dem norwegischen BIP und einigen Daten aus der italienischen Industrie weiter.


Meine Betrachtungen stellen keine Handelsempfehlung dar. Ich bin aktuell in EUR/USD, EUR/GBP, Gold, Tesla Motors, Sony, Cisco und IBM investiert.

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