Die Welt des Reisens

Donnerstag, 21. November 2013

Frankreich in der Rezession, Deutschlands Wirtschaft auf Wachstumskurs

Die Nacht gehörte der Bank of Japan und ihrer Zinsentscheidung. In der Pressekonferenz erklärte BoJ-Gouverneur Haruhiko Kuroda, dass es noch zu früh sei für einen Ausstieg der ultralockeren Geldpolitik. Dazu kommen die immer klareren Anzeichen, dass die Fed ihre lockere Geldpolitik bad zurückfahren könnte.

USD/JPY handelt über  der 100,60 und dürfte nun auf dem Weg zur 103,73 sein. Dazwischen gibt es noch einen Widerstand bei 101,50.



Die Verhandlungen mit Griechenland scheinen sich schwierig zu Gestalten. Die Gespräche der Trojka mit den Griechen wurden ergebnislos auf Anfang Dezember vertagt. Es gibt Meinungsverschiedenheiten über den Haushalt 2014. Die Griechen wollen gern mehr Schulden machen als die Trojka zugesteht.,

Die Einkaufsmanagerindizes geben kein eindeutiges Bild der Eurozone ab. Während Frankreich weiter schwächelt, zweigt sich Deutschland weiter als Wachstumsmotor. Die Eurozone insgesamt zeigt sich mit einem Index mit 51,5 auf sehr verhaltenem Wachstumskurs.

EUR/USD testete kurz die 1,34, als Frankreich auf Rezessionsniveau bestätigt wurde, konnte sich aber nach dem deutschen PMI wieder erholen.


Die entscheidende Marke könnte die 1,3420 sein, deren Bruch das Paar bis wenigstens 1,3295 führen sollte.


Im Daily sieht man, dass sich das Bild für EUR/USD inzwischen deutlich eingetrübt hat. Unter der 1,3295 dürfte erst die 1,31 wieder nachhaltige Unterstützung bieten. Das bärische Muster wird durch den Bruch des Dreiecks nach unten noch verstärkt.


Noch ein Blick auf den Dax. Der deutsche Leitindex startete zwar mit einem Gap nach Süden, ist aber schon wieder auf Erholungskurs. Bleibt der Dax über 9.100 Punkte, sind die Bulen weiter am Zug.



Meine Betrachtungen stellen keine Handelsempfehlung dar. Ich bin aktuell in EUR/USD, EUR/GBP, Gold, Tesla Motors, Sony, Cisco und IBM investiert.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen