Der Euro hat heute im Laufe des Handelstages die 1,35 nachhaltig überwunden und den ersten zaghaften Versuch unternommen, die 1,3550 zu attackieren. Korrekturen sind natürlich möglich, denn EUR/USD ist ja inzwischen fast an der oberen Begrenzung des Aufwärtstrendkanals angekommen. Neben den Begrenzungen des Kanals haben wir eine Unterstützung bei knapp 1,3450. Auf der Oberseite würde ein Bruch der 1,3550 Potential bis 1,3650 generieren.
Was gab es noch am Nachmittag? Die spanische Landeszentralbank hat veröffentlicht, dass die faulen Kredite im Land auf einen historischen Höchststand gestiegen sind. 12.68 % aller vergebenen Darlehen fließen aktuell nicht zurück. Gleichzeitig geben die Banken kaum neue Kredite aus, um die Eigenkapitalquote zu steigern. Spanien ist also weiter in einer sehr kritischen Verfassung.
Die Daten aus Kanada und den USA waren gar nicht so schlecht. Kanada ist bei den ausländischen Investoren wieder gefragt und in den USA gibt esndlich wieder Nettokapitalzuflüsse. Ein Ausrutscher oder Hoffnung? Das werden wir beobachten.
Überraschende Daten kamen aus Russland. Diort ist die Industrieproduktion im letzten Monat um 0,1 % gesunken. erwartet wurde ein halbes Prozent Wachstum. EUR/RUB nutzte das, um bisschen Boden gut zu machen. Aber insgesamt ist im EUR/RUB kein Trend zu sehen.
Kritisch sieht es bei Gold aus. Das gelbe Metall konnte heute nicht mal von der Schwäche des US-Dollar profitieren und rückt der Unterstützung um 1.275 gefährlich nahe.
Schauen wir noch schnell auf den Dollarindex: Nach dem Bruch der 80,80 ist ein Sturz bis 80,40 durchaus möglich, was dann woch auch für 1,3650 im EUR/USD sprechen würde.
Meine Betrachtungen stellen keine Handelsempfehlung dar. Ich bin
aktuell in EUR/USD, EUR/GBP, Gold, Tesla Motors, Sony, Cisco und IBM
investiert.





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