Die Welt des Reisens

Sonntag, 17. November 2013

Vorschau: Nix los in der Nacht

Die neue Handelswoche beginnt wirklich sehr träge. Es gibt keinerlei Daten, die den Markt "stören würden. Bereits 12 Uhr erschien der wichtigste Termin des Sonntag. Israels Bruttoinlandsprodukt zeigt, dass es auch im heiligen Land irdisch zugeht. Die erwarteten 3,7 % wurden in erster Lesung des vergangenen Quartals mit 2,2 % deutlich verfehlt. Auch das Vorquartal musste von 5,0 auf 4,6 % revidiert werden.

Im USD/ILS wird das wahrscheinlich eher keine großen Turbulenzen bringen, denn das Paar gehört nicht unbedingt zu den volatilsten. Schaut man aber genau, verliert das Paar kontinuierlich an Wert.


Die Daten in der Nacht werden sehr wahrscheinlich nicht wirklich große Bewegung bringen.

22 Uhr eröffnet Südkorea die neue Handelswoche mit den Erzeugerpreise. Auch der asiatische Tigerstaat hat Probleme. Vor einem Monat schrumpften die Erzugerbasis um 0,1 % auf Monats- und um 1,8 % auf Jahresbasis. Südkorea hat also schon mal bessere Zeiten erlebt.

Bei USD/KRW bleibt der Abwärtstrend, der seit Ende Juni maßgebend ist weiter intakt. Die Erholung des USD konnte dem Paar nur kurz Erholung bringen. Der Aubwärtstrend wurde nicht gebrochen. Nun wird die spannende Frage. ob das Paar am Boden bei 1.055 Unterstützung findet. Widerstand ist um 1.075/80 zu erwarten.



1:01 Uhr erscheint der nicht ganz so wichtige britische Rightmove Hauspreisindex.

GBP/USD ist nach der langen Erholungsphase im Sommer nun in eine Seitwärtsrange übergegangen. Auf der Unterseite die Unterstützung allerdings leicht nachgegeben und wurde von 1,60 auf 1,5950 verschoben. Auf der Oberseite schafft es das Paar nicht über 1,6265. Davor ist noch ein Wderstand bei 1,6125 auszumachen.


2:30 Uhr stehen dann noch die chinesischen Immobilienpreise und 3:30 Uhr das thailändische BIP.

7 Uhr dürfen wir dann ein stimmberechtigtes Mitglied des FOMC hören. Eric Rosengreen spricht in Abu Dhabi.

EUR/USD hat in der vergangenen Woche von der sehr dovishen Haltung von Janet Yellen profitiert, aber angesichts der Möglichkeit, dass auch die EZB den Markt bald mit Aneihekäufen flutet, bleiben die Gewinne doch recht verhalten. Um 1,35 hat sich auf dem Weg zur 1,3550 ein weiterer Widerstand aufgebaut, der erst überwunden werden muss. Aktuell ist aber alles im Grünen Bereich. Das Paar bewegt sich solide im Aufwärtstrendkanal. Dieser würde unter 1,3450 brechen und die Gefahr eines erneuten Tests der 1,3290 mit sich bringen. Wirklich bullisch wird es erst über 1,3550, wenn der Kurs aus der Wolke ausgetreten ist.



Meine Betrachtungen stellen keine Handelsempfehlung dar. Ich bin aktuell in EUR/USD und Gold investiert.

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